Senkung der EEG-Umlage unterliegt EU-Beihilfenkontrolle

Stiftung Umweltenergierecht rät: Pauschale Zuschüsse an Übertragungsnetzbetreiber oder Übernahme von Vermarktungskosten der Netzbetreiber vermeiden

Die Bundesregierung plant, die Einnahmen aus der kommenden CO2-Bepreisung im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) unter anderem zur Senkung der EEG-Umlage zu verwenden. Infolge der Einigung zwischen der Bundesregierung und den Ländern im Vermittlungsausschuss Mitte Dezember und den höheren Einnahmen aus dem BEHG wird die Senkung deutlich umfassender ausfallen, als zunächst geplant. Wie der am 08.01.2020 veröffentlichte Würzburger Bericht zum Umweltenergierecht Nr. 48 der Stiftung Umweltenergierecht zeigt, ist damit wieder eine stärkere Beihilfenkontrolle durch die EU-Kommission über das EEG verbunden. weiterlesen…

Privilegien für Bürgerenergiegesellschaften weiter ausgesetzt


Bundesrat billigt Änderung des EEG

Die Sonderregeln für Bürgerenergiegesellschaften bei der Ausschreibung von Windenergieprojekten an Land bleiben bis zum 01.06.2020 ausgesetzt. Der Bundesrat billigte in seiner Plenarsitzung am 08.06.2018 eine entsprechende Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die der Bundestag nur einen Tag zuvor beschlossen hatte. Das Gesetz geht auf eine Initiative des Bundesrates zurück, der sich um Fehlentwicklungen beim Ausbau der Windenergie sorgte. Eine Medienmitteilung des Bundesrates weiterlesen…

PV-Zubau in Deutschland vervielfachen


Solar Cluster Baden-Württemberg legt 10 Forderungen an die nächste Bundesregierung vor

Die Solarenergie ist ein elementarer Bestandteil einer klimafreundlichen, günstigen und wettbewerbsfähigen Energieversorgung in Deutschland. In den vergangenen Jahren blieb die Zahl neu errichteter Photovoltaikanlagen jedoch trotz guter Renditen deutlich unter dem Ausbauziel der Bundesregierung. Das Solar Cluster Baden-Württemberg hat aus diesem Grund einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der die Nachfrage spürbar beleben soll. weiterlesen…

Klimavorteil Elektromobilität?


Handlungsempfehlungen des Öko-Instituts zur Gestaltung des Beitrags der Elektromobilität zum Klimaschutz

Mehr Elektromobilität soll die Klimabilanz des Verkehrs retten. Notwendiger Baustein dafür sei der stetige Ausbau der erneuerbaren Energien. Nur dann könnten Elektrofahrzeuge den Klimavorteil gegenüber Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren weiter ausbauen.
Analysen des Öko-Instituts e. V. zeigten jedoch, dass Elektromobilität bereits heute eine vorteilhaftere Klimabilanz als konventionelle Fahrzeuge habe. Und das obwohl der heutige Strommix nur zu gut 30 Prozent aus erneuerbaren und noch zu knapp 70 Prozent aus fossilen Energieträgern sowie Kernenergie bestehe. weiterlesen…

Europas größte Dach-PV-Anlage


Wettlauf mit der Zeit: Vor Ausschreibungszwang fertig?

Auf dem Neubau eines Logistikzentrums in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) errichten die Projektentwickler MaxSolar GmbH und Avantag Energy s.à.r.l. zurzeit die größte PV-Dachanlage des Jahres 2016. Betreiber der 4 MW-Anlage ist die egis-eg-logoEnergieGenossenschaft Inn Salzach eG (EGIS eG). An dem Projekt können sich Bürger vor Ort und aus ganz Deutschland beteiligen. Die Anlage muss bis Jahresende ans Netz gehen, damit sie nicht unter den Ausschreibungszwang des neuen EEG fällt. weiterlesen…

EEG Novelle: Alle heulen


Blogbeitrag von Karlheinz Remmers in Neue Energiewelt

Karl-Heinz Remmers - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyFalls Sie sich jetzt über diese Überschrift wundern sollten:
Ja, ich habe keine Lust mehr auf die kollektive Heulerei, die von allen (z.T. verfeindeten) Seiten reflexartig mit dem Abschluss der EEG-Novelle 2016 eingesetzt hat. Und ja, auch mir geht die Energiewende weiterhin viel zu langsam und zu unkoordiniert. Zu meckern hab ich auch vieles, aber ich habe mich entschieden dies heute nicht zu thematisieren. weiterlesen…

Greenpeace greift Bürgerenergieprojekten unter die Arme


Know-how, Kapital und Kooperationen sollen kleinen Akteuren gegen Risiken der EEG-Reform helfen

greenpeace-energy logoDer Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy unterstützt ab sofort gezielt Bürgerenergieprojekte, deren Chancen sich durch die jüngste Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) massiv verschlechtern. Gemeinsam mit seiner Kraftwerkstochter Planet energy planet-energy.de_buergerenergie logohat Greenpeace Energy ein neues Beratungs-, Dienstleistungs- und Finanzierungsangebot zusammengestellt, um kleineren Akteuren auch zukünftig die aktive Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen. weiterlesen…

Der Schwarze Freitag der Energiewende in Deutschland


Welche Folgen für das politische Gesamtgefüge?
-Kommentar von Stefan Gsänger-

EEG-Novelle 2017“Freitag, der 8. Juli 2016, wird als der Schwarze Freitag in die Geschichte der Energiewende in Deutschland eingehen. In einem Eilverfahren, dessen demokratische Legitimation angezweifelt werden darf, wurden 15, im Grunde sogar 25 Jahre erfolgreiche Gesetzgebung und weltweite Führung im Bereich Erneuerbare Energien aufgegeben.” weiterlesen…