„Deutschland braucht größtes Klimaschutz-Paket aller Zeiten“

8 NGO fordern Klima-Bündnis von Bundesregierung

Ein breites Klima-Bündnis sieht in der aktuellen Energiekrise die dringende Notwendigkeit für eine Zeitenwende auch bei der Energie-, Wärme-, und Verkehrspolitik. BUND, Campact, DNR, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, Nabu und WWF fordern von der Bundesregierung deshalb ein beispielloses Maßnahmen- und Investitionspaket – für eine echte Energiesouveränität. Der Analyse des Bündnisses zufolge reichen die bisher geplanten Schritte der Bundesregierung nicht aus, um sich mit dem nötigen Tempo aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien. weiterlesen…

Klimapolitik im Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses angekommen

Klima-Reader der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Folgen des anthropogenen Klimawandels, die sich bereits heute weltweit immer häufiger in Extremwetterereignissen manifestieren, sind – nicht erst seit der Publikation von Teil II des 5. IPCC-Sachstandsberichts – gravierender als ursprünglich angenommen und geben Anlass zur Besorgnis. Klimapolitik ist im Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses angekommen. Eine ambitionierte Klimapolitik, die gleichzeitig ökonomisch tragfähig und sozial ausgeglichen ist, also alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigt, stellt die Politik parteiübergreifend vor große Herausforderungen. In Kooperation mit der gemeinnützigen Wissenschaftsplattform klimafakten.de hat die Konrad-Adenauer-Stiftung einen 100-seitigen Klima-Reader erstellt. weiterlesen…

ESYS sagt, wie die Energiewende gelingt

Kompakte Handreichung

Die nächsten vier Jahre sind Countdown und Chance zugleich: Trifft die neue Bundesregierung nicht schnell wegweisende Entscheidungen, sind die deutschen Klimaziele für 2030 und 2045 kaum mehr zu erreichen. Begreift sie hingegen die neue Legislaturperiode als Möglichkeit für eine fundamentale und zukunftsweisende Neuausrichtung, kann sie der Klima- und Energiepolitik einen dringend benötigten Anschub geben, um unwiderrufliche Folgen durch den Klimawandel abzuwenden. Mit dem Impulspapier „Wenn nicht jetzt, wann dann – wie die Energiewende gelingt“ legt das Akademienprojekt ESYS eine kompakte Handreichung vor, die elf wichtige Handlungsfelder für diesen energiepolitischen Neustart skizziert. weiterlesen…

Klimapolitik sozial ausgewogen gestalten

Eine Frage der Fairness: Klimaschutz bei Wohnen und Verkehr

ICE im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEine sozial gerechte Klimaschutzpolitik beim Wohnen und im Verkehr ist möglich. Wie diese und weitere Maßnahmen ausgestaltet werden können, damit sie sozial ausgewogen sind, beschreiben zwei Studien des Öko-Instituts zu den Themen Wohnen und Mobilität, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wurden. weiterlesen…

„Business-as-usual vervielfältigt die Ursachen der Krisen“

economists4future: Verantwortung übernehmen für eine bessere Welt

Klimawandel-Folge bei Gülpe, Mark - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyHunderttausende Schüler beharren auf einer konsequente Klimapolitik. Eltern, Lehrer, Unternehmer und viele weitere Menschen solidarisieren sich mit ihnen, darunter über 26.000 scientists4future aus diversen Disziplinen. Nur die etablierten Wirtschaftswissenschaften schweigen. Das ist kein Zufall, denn ihr Denkstil hat wesentlich zu den Krisen der Gegenwart beigetragen“. Mit diesem Text kündigte der Murmann Verlag im August 2020 das Erscheinen des Buches economists4future an, in dem eine Gruppe von Weiterdenkenden sich zu der Notwendigkeit bekennt, Verantwortung für eine bessere Welt zu übernehmen. weiterlesen…

UBA-Präsident soll Klimapolitik erklären

Gastbeitrag von Manfred Vohrer

Unter dem Eindruck der existenziellen Gefährdung durch die Corona-Pandemie begann die Politik, sehr genau auf den Rat der Wissenschaft zu hören. Vor diesem Hintergrund wird jedoch die widersprüchliche Haltung zum Klimawandel und zum Ressourcenverbrauch offensichtlich. Eine mittlerweile überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler weist uns darauf hin, dass die Erde bei Fortsetzung unserer derzeitigen Verhaltensweise schon für unsere Enkel vielerorts nicht mehr bewohnbar bleibt. Dies hält die Politik indes keineswegs davon ab, zuzulassen, dass weiter an dem Ast gesägt wird, auf dem wir sitzen. (1972: F.D.P. –Bundestags-Wahlplakat „Vorfahrt für Vernunft“ – Kandidat Manfred Vohrer mit seinem Vordenker Walter Scheel – Foto © privat) weiterlesen…

Unkontrollierbares Klimachaos droht, wenn CO2-Ausstoß nicht schneller sinkt

Klimawissenschaftler Niklas Höhne vom New Climate Institute erklärt, warum Deutschland lange vor 2050 klimaneutral werden müsste.

Klimawissenschaftler Niklas Höhne ist Professor an der Universität Wageningen und leitet das New Climate Institute, das gerade eine Kurzstudie veröffentlicht hat, in der es heißt, die Klimaziele, die sich Deutschland vor 10 Jahren gesetzt hat, seien veraltet. Niklas Höhne gehört zu den Studienautoren. Im Interview mit Nicole Weinhold erklärt er für das Magazin Erneuerbare Energien, wie wichtig entschlossene Klimapolitik jetzt ist. weiterlesen…

Internationale Klimapolitik kann zum grünen Aufschwung beitragen

Neues Diskussionspapier des Wuppertal Instituts empfiehlt Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch

Weltweit reagieren Regierungen mit umfangreichen Konjunkturpaketen auf die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Krise. Die Gestaltung dieser Konjunkturpakete wird auch zentrale Rahmenbedingungen der künftigen Klimapolitik bestimmen: Die Konjunkturpakete können entweder einen starken Schub für eine klimaverträgliche Wirtschaft erzeugen oder aber nicht-nachhaltige Wirtschaftsweisen zementieren. Wie die internationale Klimapolitik zu einem grünen Aufschwung beitragen kann, erörtern Wolfgang Obergassel und Lukas Hermwille aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie Sebastian Oberthür von der Freien Universität Brüssel in ihrem neuen Diskussionspapier „Harnessing International Climate Governance to Drive Green Post-Pandemic Recovery“. weiterlesen…

Wirtschaftliche und klimapolitische Chancen beherzt vorantreiben

Renovation Wave im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft als Chance für Konjunktur und Klimaschutz nutzen

Mit ihrer EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 erhält die Bundesregierung die große Chance, die Umsetzung des europäischen Green Deals beherzt voranzutreiben und Europa zukunftsgerichtet zu gestalten. Milliardenschwere Konjunkturmaßnahmen müssen zielgerichtet eingesetzt werden, um die Transformation der europäischen Gesellschaft und Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität zu beschleunigen, fordern BEE, BWP, NABU, BuVEG und DENEFF in einer gemeinsamen Presseerklärung vom 18.06.2020. weiterlesen…

„Hinwendung der Politik zur Wirklichkeit“

Der Kohleausstieg geht billiger, besser und klimafreundlicher

Die Corona-Krise macht es möglich, dass der Kohleausstieg früher kommen und viel billiger werden könnte als ursprünglich gedacht. Die neue Realität bietet der Politik eine Riesenschance. „Noch wäre also in der Klimapolitik möglich, was Corona an vielen anderen Stellen bereits ermöglicht hat: politische Flexibilität, ein Neujustieren der Gesetze auf neue Gegebenheiten“. Der Bundestag müsse es nur wollen, schreibt Petra Pinzler in ihrer ZEIT-ONLINE-Kolumne vom weiterlesen…