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Archiv: Klimapolitik

Der Druck steigt


Klima-Aktivisten fordern: Schweizer Investoren sollen Geld aus fossilen Investments abziehen

Sie rechnet nicht in Millionen, sondern in Milliarden. Und trotzdem sagt Jessica Kind: „Jedes Mal, wenn jemand in der Schweiz sein Geld aus der fossilen Industrie abzieht, haben wir Grund zum Feiern.“ Jeder Franken zählt. Wir, das ist der Schweizer Ableger der weltweiten Bewegung Fossil Free. Um das Klima zu schützen, setzt sie nicht allein auf die Macht der Politik, sondern vor allem auf die Hebelkraft der Finanzmärkte. Dahinter steckt die Überlegung: „Wenn es falsch ist, das Klima zu zerstören, dann ist es sicher auch falsch, von dieser Zerstörung zu profitieren.“ Und damit sich das ändert, sagt Jessica Kind, braucht es das sogenannte Divestment – schreibt


Hendricks: „Pariser Abkommen ist unumkehrbar“

BMUB LogoMit einem klaren Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen und zur Fortsetzung einer anspruchsvollen Klimapolitik ist das Umweltministertreffen der G7-Staaten unter italienischem Vorsitz in Bologna zu Ende gegangen. Wie das BMUB am 13.06.2017 mitteilte, stellten auch die anwesenden Gastländer Äthiopien, Chile, Ruanda und die Malediven gemeinsam klar, dass das Weltklimaabkommen unumkehrbar sei. In dem umfänglichen Abschluss-Communiqué konkretisieren die G7-Umweltminister ihre Klimaschutzagenda.


Germanwatch zur IEA/IRENA-Studie: Um Paris-Abkommen einzuhalten, muss G20 Dekarbonisierung beschleunigen

Germanwatch Pressemitteilungen - LogoAls dringende Aufforderung zum Handeln an die G20 bewertet Germanwatch die am 20.03.2017 in Berlin vorgestellte Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) und der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zum Umbau des globalen Energiesystems. Greenpeace fordert ein Ende unsinniger Subventionen. Die am 20.03.2017 vorgestellte Studie wurde – wie Germanwatch am 20.03.2017 mitteilte – von der deutschen G20-Präsidentschaft in Auftrag gegeben.

Brüssel ignoriert Paris


„EU-Kommission stiehlt sich aus der Verantwortung“

Pressemitteilung GERMANWATCHBesorgt und enttäuscht reagierten Umwelt- und Erneuerbare-Energie-Organisationen auf die am 02.03.2016 veröffentlichte Ergebnis-Analyse des Pariser Klimaabkommens durch die Europäische Kommission: In den Augen von Germanwatch gefährdet die Beurteilung der Kommission massiv die neue globale Klimaschutzdynamik – BEE - logoder Bundesverband Erneuerbare Energien kritisierte enttäuscht, die EU-Kommission ignoriere das 1,5-Grad-Ziel von Paris.


Die Stadt Bonn und Germanwatch feiern den Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft: 25 Jahre gemeinsam für Nachhaltigkeit

Germanwatch logoMit rund 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben die Stadt Bonn und die in Bonn ansässige Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch am Abend des 23.02.2016 den Auftakt ihrer Jahrespartnerschaft gefeiert. Mit dem gemeinsamen Empfang im Alten Rathaus beging Germanwatch zudem seinen 25. Geburtstag. Eine hochrangig besetzte Expertenrunde diskutierte die jüngsten Entwicklungen in der Klimapolitik und Nachhaltigkeit – beides Kernthemen sowohl der Stadt Bonn als auch von Germanwatch.


Folgen des Klimawandels in Zukunft deutlich stärker – 16 Bundesbehörden und –institutionen legen Studie zu den zukünftigen Folgen des Klimawandels in Deutschland vor

Die Folgen des Klimawandels werden sich künftig auch in Deutschland verstärkt bemerkbar machen. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird die Gefahr von Hochwassern oder Hitzewellen zunehmen. Damit wird das Schadenspotenzial des Klimawandels für Natur, Gesellschaft und Wirtschaft steigen. Das ist das Ergebnis der so genannten Vulnerabilitätsanalyse – einer umfassenden und deutschlandweiten Studie zur Verwundbarkeit gegenüber dem Klimawandel, wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des BMUB mit dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Wetterdienst.

„Jedes einzelne Land muss kohlenstofffrei werden. Deutschland muss mit der Dekarbonisierung beginnen und darf diese nicht auf die lange Bank schieben“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) zur Debatte um die CO2-Abgabe. „Jede Tonne CO2, die wir in Deutschland mit dem Klimabeitrag der Bundesregierung einsparen, hilft dem Klimaschutz weltweit. Jede zusätzliche Verzögerung beim Klimaschutz bremst die Energiewende und umgekehrt.“

Rede vor 6. Petersberger Klimadialog

Am 19.05.2015 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel beim 6. Petersberger Klimadialog in Berlin eine Rede – Solarify dokumentiert sie und fügt Zwischentitel sowie Fotos ein.

Mehr Geld für Klimafonds

Petersberger Klimadialog: Deutschland erhöht Klimafinanzierung

Deutschland will die Unterstützung für die Maßnahmen der ärmsten Länder gegen die Folgen des Klimawandels deutlich aufstocken. Das kündigte Bundeskanzlerin Merkel am 19.05.2015 beim 6. Petersberger Klimadialog in Berlin an: Ausgehend vom Jahr 2014 soll der deutsche Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung bis 2020 von zwei auf vier Milliarden Euro verdoppelt werden. Für die Jahre 2016 bis 2019 soll die Entwicklungshilfe um insgesamt 8,3 Milliarden Euro erhöht werden.

Hendricks und Fabius laden zum 6. Petersberger Klimadialog ein – Minister aus aller Welt bereiten Gipfel von Paris vor

„Geringe Erwartungen an Klimagipfel in Paris – ein gutes halbes Jahr vor dem UN-Klimagipfel in Paris dämpfen Deutschland und Frankreich Hoffnungen auf einen echten Durchbruch“, titelte die Deutsche Welle ihren Auftaktbericht vom 6. Petersberger Klimadialog in Berlin. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der französische Außenminister Laurent Fabius als Leiter der nächsten Klimakonferenz COP21 in Paris hatten für den 17. bis 19.05.2015 rund 35 Minister und Beauftragte aus allen Weltregionen eingeladen, um gemeinsam den Klimagipfel Ende des Jahres vorzubereiten.

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