Mega-Projekt für Power-to-Gas


Gasunie, TenneT und Thyssengas steigen in konkrete Planung für grüne Sektorkopplung ein

Der Netzbetreiber TenneT, die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland und Thyssengas wollen bei der Kopplung von Strom- und Gasnetzen für die Energiewende gemeinsame Sache machen: Die drei planen einer Medienmitteilung vom 16.10.2018 folgend in Niedersachsen den Bau der mit 100 Megawatt aktuell größten deutschen Power-to-Gas-Pilotanlage. weiterlesen…

Wärme aus Windkraft möglich


Voraussetzung: Faires Steuer- und Abgabesystem

Mit Wärme aus Windstrom eine Gemeinde beliefern, mit Resten aus der Käseherstellung Energie erzeugen und Elektromobile durch flexibles Be- und Entladen als Stromspeicher nutzen – diese und weitere Beispiele für die Verknüpfung der Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität waren Thema einer Veranstaltung organisiert von der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH) mit sechs kooperierenden Forschungs- und Wirtschaftsförderungsinstitutionen unter dem Titel „Werkstatt Wissenschaft Wirtschaft – Praxis der Sektorkopplung“. weiterlesen…

Politik muss endlich ran

Schwerpunkt Solarisierung im Wärmebereich

von Klaus Oberzig, Sonnenenergie
Der Sommer mit seinen außergewöhnlichen Wetterlagen scheint noch längst nicht vorüber, da gehen die Gedanken schon wieder in Richtung der kälteren Jahreszeit: Es geht um das Thema solares Heizen und Solarisierung im Gebäudebereich. Denn die DGS hat im Mai 2018 beschlossen, sich schwerpunktmäßig mit Solarisierung bei der Wärme zu befassen. Manche benutzen dafür den Begriff Wärmewende, andere machen sich Gedanken darüber, wie der Wärmesektor besser mit dem weiter in der Solarisierung vorangeschrittenen Stromsektor verbunden werden könnte. weiterlesen…

Gebäude entlasten Stromnetze


Mit netzdienlichen Gebäuden zu einer höheren Energieeffizienz

Ein zentraler Ansatz für eine erfolgreiche Energiewende ist die Sektorkopplung. Dabei werden bisher getrennte Bereiche des Energiesystems miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt. Gebäude und Quartiere bieten viele Möglichkeiten, stärker mit dem Stromnetz zu kooperieren. Das neue BINE-Themeninfo „Netzdienliche Gebäude und Quartiere“ (I/2018) stellt Konzepte für netzreaktive Gebäude, Regel- und Betriebsführungsstrategien, die geforderte Flexibilität und Nutzeranforderungen vor. Das Themeninfo gibt einen Einblick in aktuelle Debatten und Forschungsarbeiten. weiterlesen…

ESYS mit Meta-Analyse ausgewählter Energieszenarien


acatech-Materialien

Im Rahmen des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ hat sich die Arbeitsgruppe „Sektorkopplung“ mit der Frage beschäftigt, wie es gelingen kann, die CO2-Emissionen in der Energieversorgung in Deutschland bis zum Jahr 2050 drastisch zu reduzieren und so die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Entscheidend dafür wird sein, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr viel stärker zu verknüpfen und das Energiesystem als Ganzes zu optimieren. weiterlesen…

Elektromobilitäts-Förderung ungenügend


Keine Energiewende ohne Verkehrswende – Studie beleuchtet Voraussetzungen für Durchbruch der Elektromobilität

Deutschland soll zum Leitmarkt für Elektromobilität werden: Davon ist bisher nichts zu spüren, aktuell hat China die Nase vorn. Damit sich die Stromer hierzulande besser verkaufen, muss die Politik vor allem bestehende Unsicherheiten ausräumen. Eine Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge an der Universität Leipzig benennt ganz konkrete Maßnahmen. Dabei bewerten sie ordnungspolitische Maßnahmen höher als Kaufprämien, wie Prof. Johann Nagengast am 16.02.2018 für das Portal Energyload schreibt.
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ESYS: “Sektorkopplung” – Optionen für nächste Phase der Energiewende


Wissenschaftsakademien fordern Umdenken: Klimaziele nur mit sektorübergreifenden Lösungen erreichbar

Zu viele fossile Energieträger, zu wenig Fortschritte: Deutschland wird sein Klimaziel deutlich verfehlen, wenn es weitergeht wie bisher. Möglich ist das längerfristig nur durch einen klaren Kurswechsel hin zur Sektorkopplung, stellt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) fest – so eine gemeinsamen Pressemitteilung von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. In der am 14.11.2017 veröffentlichten Stellungnahme “Sektorkopplung” – Optionen für die nächste Phase der Energiewende fordern die Akademien, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr stärker zu verknüpfen und mehr Erneuerbare in das System zu integrieren. Als zentrales Steuerungselement sprechen sie sich für einen einheitlichen CO2-Preis aus.
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Kalle bloggt: “Lernkurven und der Wille zum Erfolg”


China weit vorne

“Sehen wir uns die aktuellen Zahlen für Neuinstallationen von PV-Anlagen, Neuzulassungen von Elektroautos und die Ausbaupläne für die Zellfertigung von Batteriespeichern an. Und stellen uns dann die Frage, wie Planer, EPCs und Industrie aus Deutschland eigentlich mit dem daraus resultierenden Unterschied in der Lernkurve umgehen können. In Zahlen ausgedrückt, China versus Deutschland bei der PV-Systemtechnik – 50:2 Gigawattpeak, Lernkurve: 25mal höher als in Deutschland.” Soweit Karl Heinz Remmers in seinem Blog Neue Energiewelt. weiterlesen…

Berliner Energietage -3-


Abschlusstag — Freitag, 5. Mai

Die Energietage 2017 sind nach drei intensiven Tagen mit mehr als 50 Einzelveranstaltungen, Panels, Workshops und Preisverleihungen sowie einer ausgebuchten Fachmesse vorüber. 300 Referenten haben mit ihren Beiträgen die Energietage zu einer intensiven branchenübergreifenden und interdisziplinären Energiewendedebatte gemacht – so die Veranstalter in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

“Update Energiewende und Klimaschutz”


Berliner Energietage 2017 mit Mammutprogramm

Mit mehr als 50 Veranstaltungen von 60 Institutionen und rund 300 Referenten bieten die Energietage 2017, nach eigener Aussage “Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland” vom 03. bis 05.05.2017 ein Forum über Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz. Dazu gehören etwa die Perspektiven der Sektorkopplung, durch die aus der Stromwende durch Kopplung mit Verkehr und Wärme eine sektorenübergreifende Energiewende werden soll. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf dem „Faktor Mensch“ – einem Thema, “das in der Diskussion bislang sträflich vernachlässigt wurde” – so Medienmitteilungen der Energietage. weiterlesen…