Steinstaub bindet tonnenweise CO2

Auch Äcker könnten CO2 aufnehmen

In der Luft ist zu viel CO2 – und das ist ein Problem, weil es zur Erderwärmung beiträgt. Britische Forscher arbeiten nun an einer neuen Methode, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen – die sogenannten negativen Emissionen. Sie haben in Nature eine Methode vorgestellt, wie man CO2 aus der Luft entfernen könnte: Man überzieht Felder mit einer dünnen Schicht Vulkangestein (Basalt). Dadurch nimmt der Boden CO2 aus der Luft auf. Die Forschenden haben errechnet, dass das ziemlich viel bringen kann. weiterlesen…

Ohne negative Emissionen keine Klimaneutralität

Weltenergierat veröffentlicht jährlichen Bericht „Energie für Deutschland“

Mit „Energie für Deutschland – Fakten, Perspektiven und Positionen im globalen Kontext“ informiert der Weltenergierat – Deutschland seit 1997 jährlich über aktuelle Fragestellungen der Energiewirtschaft sowie über die Energieentwicklung in der Welt, in Europa und in Deutschland. Dieses Jahr behandelt der Bericht das Schwerpunktthema „Wege in die Klimaneutralität“. Darin wird einer Medienmitteilung vom 22.06.2020 zufolge deutlich: Auch wenn immer mehr Regierungen und Unternehmen das Ziel der Klimaneutralität proklamieren, die wenigsten integrieren negative Emissionstechnologien in diese Strategie. weiterlesen…

SWP: Eine Lanze für negative Emissionen

Unkonventioneller Klimaschutz: Gezielte CO2-Entnahme aus der Atmosphäre als neuer Ansatz in der EU-Klimapolitik

Immer mehr Klimaforscher sind überzeugt davon, dass sich die globale Erwärmung allein durch sinkende Emissionen nicht stoppen lassen wird. Sie gehen einen Schritt weiter und wollen der Atmosphäre Treibhausgase entziehen. Die Idee: Kohlendioxid wird in Produktionsprozessen oder aus klimaneutralen Biomassekraftwerken abgeschieden und weiterverarbeitet oder in der Erde gelagert – sogenannte negative Emissionen. Der Sozialwissenschaftler Oliver Geden bricht eine Lanze für negative Emissionen und fordert in einer Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik, deren Hauptthesen Solarify vorliegen, endlich mehr über dieses Thema zu forschen und geeignete Technologien zu entwickeln. weiterlesen…

Erstmals Negativ-Emisssionen aus Biomasse

Britisches EVU startet CCS aus Holzschnitzelverbrennung

In ihrem Sonderbericht zu 1,5-Grad-Erderwärmung (siehe: solarify.eu/sputet-euch) planten die IPCC-Forscher negative Emissionen (CCS, CCU) fest ein – es sei unumgänglich, dass der Atmosphäre künftig CO2 entzogen werde. Englands größter Stromanbieter Drax hat zumindest einen Anfang gemacht und eine CO2-Abscheidungsanlage in Betrieb genommen. Mit der Technik soll der Atmosphäre eine Tonne CO2 am Tag entzogen werden, berichtet die BBC.
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Negative CO2-Emissionen vorantreiben


Studie fordert verstärkte wissenschaftliche Anstrengungen zur Vermeidung von Kohlendioxid-Ausstoß

Technologien, die Kohlendioxid aus der Luft entfernen, müssen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen, so ein neuer Bericht der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, schreibt JoAnn Adkins am 25.10.2018 in den Nachrichten der Florida International University FIU. weiterlesen…

“Sputet Euch!”


Wissenschaft befürchtet schon bei 1,5° Erwärmung weltweit Risiken für Mensch und Natur

Der neue IPCC-Sonderbericht, der am 08.10.2018 in Incheon, Südkorea, veröffentlicht wurde, zeigt, dass bereits bei 1,5 Grad Celsius globaler Erwärmung weltweit hohe Risiken durch die Klimafolgen bestehen, so eine gemeinsame Medienmitteilung von BMBF und BMU. Der in Paris anlässlich der COP21 in Auftrag gegebene Bericht fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Folgen einer Erwärmung von 1,5°C und darüber zusammen und definiert die damit einhergehenden nötigen Emissionsverringerungen. Er untersucht außerdem konkrete Maßnahmen zur Verstärkung und Beschleunigung des Kampfes gegen den Klimawandel. Im Rahmen einer betonten die beiden Staatssekretäre der Ministerien, Jochen Flasbarth und Michael Meister im Berliner BMU die Dringlichkeit der Maßnahmen. weiterlesen…

Weckruf für EU-Klimaschutz


1,5-Grad-Report des IPCC

Von Bert Metz auf Euractiv
“Es ist Europas moralische Pflicht, auf eine maximale globale Erwärmung von 1,5 °C hinzuarbeiten”, schreibt Bert Metz in einem Standpunkt auf Euractiv. Denn mit jedem Monat, der vergehe, werde offensichtlicher, welche Bedrohung der Klimawandel darstellt. Bereits jetzt, bei einer globalen Durchschnittstemperatur von nur einem Grad Celsius (1° C) über dem vorindustriellen Niveau, nähmen Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände und extreme Wetterereignisse merklich an Frequenz und Zerstörungskraft zu und hätten häufiger tödliche Folgen – in Europa wie auch in stärker gefährdeten Regionen der Erde. weiterlesen…

Pro und Contra negative Emissionen


Klimaziele nur erreichbar, wenn Atmosphäre CO2 entzogen und gespeichert wird?

ESYS-Debatte: Immer mehr Klimaforscher sind überzeugt davon, dass sich die globale Erwärmung allein durch sinkende Emissionen nicht stoppen lassen wird. Sie gehen daher einen Schritt weiter und wollen der Atmosphäre Treibhausgase entziehen. Der Sozialwissenschaftler Oliver Geden fordert, mehr über das Thema negative Emissionen zu forschen und geeignete Technologien zu entwickeln, während Christoph Bals von Germanwatch teils skeptisch bleibt. weiterlesen…