bne: Förderung fossiler Kraft-Wärme-Kopplung muss beendet werden

KWK-Umlage steigt 2022 deutlich an

Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) in einer Medienmitteilung am 25.10.2021. Während die EEG-Umlage 2022 sinkt, gab die Netztransparenz bekannt, dass die KWK-Umlage von derzeit 0,254 auf 0,378 ct/kWh ansteigt- eine Erhöhung um fast 50 Prozent. weiterlesen…

Glencore will Emissionen um 40 % senken

Rohstoffkonzern will CO2-Ausstoß verringern, in fünfzig Jahren gar klimaneutral werden

Der Rohstoffkonzern Glencore verpflichtet sich laut einer in der Schweizer Handelszeitung zitierten Medienmitteilung zu einer Senkung der Kohlendioxid-Emissionen bis 2035 um 40 Prozent gegenüber 2019. “Wir steuern einen Kurs, der in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen steht”, sagte Konzernchef Ivan Glasenberg in einer Web-Konferenz am 04.12.2020. Gleichzeitig kündigte er an, er werde sein Amt in einem halben Jahr an den Chef der Kohleförderung, Gary Nagle, derzeit Leiter der Glencore-Kohle-Minen in Australien, übergeben. weiterlesen…

Milliarden-Subventionen gegen Klimaziele

Allein 11,5 Mrd. für Dieselprivileg

Mit einem ambitionierten Plan wollte die EU in diesem Jahr die Klima-Krise lösen. Doch Mitgliedsstaaten unterwandern diese Bemühungen, wie eine “Investigate Europe“-Recherche zeigt. Denn die EU-Regierungen sowie die Großbritanniens, Norwegens und der Schweiz subventionieren fossile Brennstoffe jährlich mit mindestens 137 Milliarden Euro. Allein die Bundesregierung unterstützt fossile Brennstoffe jährlich mit mindestens 37 Milliarden Euro und ist damit EU-weit Spitzenreiter. Dazu gehören 12,5 Milliarden Euro Steuervergünstigungen für Flugbenzin, 11,5 Milliarden Euro für das Dieselprivileg (siehe: solarify.eu/dieselprivileg) sowie 5,4 Milliarden Euro für die energieintensive Industrie. weiterlesen…

Bio-Produktion von von Ethanol oder Wasserstoff

Neuer Kandidat für Rohstoffsynthese durch Gentransfer

Cyanobakterien brauchen kaum Nährstoffe und nutzen die Energie des Sonnenlichts. Badegäste kennen die – oft fälschlich „Blaualgen“ genannten – Mikroorganismen von ihrem Auftreten in Gewässern. Eine Forschergruppe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat herausgefunden, dass sich die mehrzellige Art Phormidium lacuna durch natürliche Transformation genetisch verändern lässt und dadurch zum Beispiel Ethanol oder Wasserstoff produzieren könnte. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Online-Fachzeitschrift PLOS ONE vor. (Foto: Cyanobakterien als Produzenten von Ethanol oder Wasserstoff – natürlicher Gentransfer könnte das möglich machen – © Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…

“Niedergang der fossilen Brennstoffe”

Öl, Gas und Kohle könnten weltweit zwei Drittel ihres Wertes verlieren

Uniper-(Braun-)Kohlekraftwerk Schkopau bei Leuna - Foto © SolarifyDas Geschäft mit Öl-, Gas- und Kohle wird zunehmend unrentabel. Die weltweiten fossilen Reserven könnten in den kommenden 50 Jahren rund zwei Drittel ihres Wertes einbüßen und von etwa 39 Billionen auf 14 Billionen US-Dollar einbrechen. Das hat der britische Think Tank Carbon Tracker in einer am 04.06.2020 erschienenen Studie errechnet. Florence Schulz berichtete für Euractiv darüber. weiterlesen…

Erneuerbare Energien billiger als günstigste Kohle-Konkurrenten

Wettbewerbsfähige Stromgestehungskosten machen Investitionen in erneuerbare Energien äußerst attraktiv

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © SolarifyErneuerbare Energie ist zunehmend günstiger als neue Stromkapazitäten von fossilen Brennstoffen. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) in Abu Dhabi, der am 02.06.2020 veröffentlicht wurde. Der Bericht Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 2019 zeigt, dass mehr als die Hälfte der im Jahr 2019 hinzugekommenen Kapazitäten aus erneuerbaren Energien niedrigere Stromkosten aufweisen als die der günstigsten neuen Kohlekraftwerke. weiterlesen…

IEA-Plädoyer pro Erneuerbare

Fatih Birol: “Saubere Energie in den Mittelpunkt von Konjunkturplänen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise stellen”

So klar hat man das bisher von der lange Jahre auf fossilem Kurs segelnden Internationalen Energieagentur IEA noch nicht gehört: Die Auswirkungen des Coronavirus auf der ganzen Welt und die daraus resultierenden Turbulenzen auf den globalen Märkten beherrschen einerseits die globale Aufmerksamkeit, andererseits scheinen sie so manchen Lernprozess zu beschleunigen. Das gelte auch für die Bedrohung durch den Klimawandel, der es erforderlich mache, die globalen Emissionen in diesem Jahrzehnt deutlich zu reduzieren. In einer Medienmitteilung auf der IEA-Internetseite heißt es denn auch: “Wir sollten nicht zulassen, dass die heutige Krise unsere Bemühungen zur Bewältigung der unausweichlichen Herausforderung der Welt beeinträchtigt.” weiterlesen…

Leere Versprechen von G20- und G7-Staaten

EU-Länder haben keine Strategien für Ende von Fossil-Subventionen

Kein einziger EU-Mitgliedstaat hat bisher eine umfassende Strategie zum Abbau der Subventionen für fossile Brennstoffe aufgestellt, obwohl sich die G20 bereits vor zehn Jahren verpflichtet hatte, diese Subventionen bis 2025 zu beseitigen. Darüber hinaus zeigt eine neue Studie des Overseas Development Institute (ODI), der Friends of the Earth Niederlande und des Climate Action Network (CAN) Europe über die 28 nationalen Energie- und Klimapläne des Blocks, dass nur neun EU-Länder ihre Zusage bekräftigt haben, die Gelder abzubauen, wie Frédéric Simon am 09.09.2019 für EURACTIV.com schrieb. weiterlesen…

Heizen mit Erneuerbaren lohnt sich

Regenerative im Vergleich zu fossilen Brennstoffen dauerhaft günstiger

Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise um 30 Prozent gestiegen. Dabei können Endverbraucher dem zunehmenden Preisdruck entgehen, indem sie Heizungen auf Basis fossiler Energieträger durch moderne Heizsysteme ersetzen. Dazu rät die EnergieAgenturNRW per Pressemitteilung vom 03.07.2019 – und weiter: Dabei gebe es für jede Gegebenheit die passende Lösung: Von der Pelletheizung bis hin zur Wärmepumpe profitierten Hausbesitzer nicht nur von den effizienten und vielseitig kombinierbaren Heizanlagen, sondern auch den guten Förderbedingungen. weiterlesen…

Sektorkopplung muss nicht teuer sein

Erste Studie über finanzielle Auswirkungen auf private Verbraucher

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen in vielen Bereichen fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Dabei spielt der Gebäudesektor eine zentrale Rolle. Der Einsatz von sauberem Strom im Wärmebereich könne ein Teil der Lösung sein, schlägt der Verbraucherzentrale Bundesverband am 25.06.2019 vor. Mit der sogenannten Sektorkopplung zwischen Strom und Wärme ändere sich der Energiemix und der Anteil der erneuerbaren Energien an der Wärmeversorgung. weiterlesen…