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Archiv: Umweltschutz


Lösung aktueller Umweltprobleme weder mit technologischen Neuerungen noch mit grünem Kapitalismus

„Lauter Kaiser auf dem SUV-Thron“ überschreibt Alexander Behr auf ORF.at seine Rezension des Buches von Ulrich Brand und Markus Wissen „Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus“. Die beiden Politikwissenschaftler aus Wien und Berlin hätten „eine äußerst lesenswerte Analyse der aktuellen Umweltproblematik vorgelegt“. Unsere „imperiale Lebensweise“ richtet an anderen Orten des Globus ökologischen und sozialen Schaden an; die Folgen des Konsums werden externalisiert.


Brutaler Kahlschlag zugunsten von Militärausgaben – Kongress muss zustimmen

Am 16.03.2017 stellte US-Präsident Donald Trump unter dem wenig überraschenden Slogan „America First“ seinen ersten Budgetvorschlag ins Netz. Doch das Motto scheint nicht für den Schutz von Gesundheit, Umwelt und Klima zu gelten. Trump setzt bei der US-Umweltbehörde EPA – und nicht nur da: auch bei der Entwicklungshilfe – massiv den Rotstift an. Vor allem Klimaschutzmaßnahmen sind betroffen. Protest regt sich – wie u.a. der Deutschlandfunk berichtet.


Erneuerbare Energien motivieren Frauen zu technischen Berufen

Die Erneuerbaren Energien sind eine Branche mit guten Berufsaussichten. Das gilt gerade auch für technische Berufe, in denen Frauen bislang stark unterrepräsentiert sind. Wie die Presseabteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) am 08.03.2017 – anlässlich des Internationalen Frauentages – mitteilt liegen Untersuchungen vor, die ergeben, dass die Erneuerbaren Energien für weibliche Berufsanfänger gerade deshalb interessant sind, weil die Branche auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzt.


BMUB mit Strauß neuer Umweltgesetze

Das Bundeskabinett hat gemäß einer Medienmitteilung am 15.02.2017 Verbesserungen in zahlreichen Bereichen des Umweltrechts auf den Weg gebracht. Eine Änderung der Grundwasserverordnung soll die bisherige Beurteilung, Einstufung und Überwachung des Grundwassers um neue Parameter erweitern. Damit kann besser erkannt werden, ob Handlungsbedarf beim Schutz des Grundwassers besteht. Der Bundesrat muss der Änderungsverordnung noch zustimmen.


„Volles Rohr“

So lautet die Überschrift über einem Artikel von ARD-New-York- Korrespondent Kai Clement auf tagesschau.de: Demnach setzt US-Präsident Trump die radikale Demontage der Politik Obamas fort, indem zwei umstrittene Pipeline-Projekte, die sein Vorgänger gestoppt hatte (siehe solarify.eu/15-milliarden-klage-gegen-klimaschutz) nun doch gebaut werden sollen.


Tschimpke: Mehr natur- und tierfreundliche Produktion gefordert – Prinzip des „Immer größer“ genießt keinen Rückhalt mehr

Dies zeigt eine aktuell vom NABU beim Meinungsforschungsinstitut forsa in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage. Demnach unterstützen nur neun Prozent der Befragten die derzeitige EU-Politik, wonach Landwirte überwiegend pauschal Gelder erhalten: Je größer ein Betrieb, desto mehr Förderung bekommen sie. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (78 Prozent) hingegen würde ein System bevorzugen, das Fördergelder an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistungen koppelt, beispielsweise für den Umweltschutz.

Licht und Schatten


BUND-Jahresbilanz 2016

BUND logoNach Auffassung von Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), war die Umweltpolitik im Jahr 2016 durch Fortschritte im Natur- und Klimaschutz, im Kampf gegen die Luftverschmutzung und durch wachsenden Widerstand gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta geprägt – so eine BUND-Medienmitteilung.


Ergebnisse des GfK Global Green Index

E-Mobil - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft Jeder siebte Verbraucher in Deutschland zieht zwar beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug in Betracht. Für 54 Prozent dieser Interessenten sind Kaufprämien und steuerliche Vergünstigungen jedoch nicht ausschlaggebend. Entscheidend sind vielmehr Umweltaspekte und geringere Unterhaltskosten im Vergleich zu PKW mit Benzin- oder Dieselmotoren. DGfK Logoas sind die aktuellen Ergebnisse des GfK Global Green Index, die auf einer Befragung von Anfang April 2016 basieren.


Größte Umweltstiftung Europas feiert Gründungs-Jubiläum

DBU logoDie größte Umweltstiftung Europas wird 25: Am 01.03.1991 hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück ihre Arbeit aufgenommen, nach einem Vierteljahrhundert sind mehr als 9.000 innovative und umweltentlastende Modellprojekte mit rund 1,6 Milliarden Euro und viel selbst eingebrachtem Expertenwissen umgesetzt worden. Statt Feiern hat man sich zum Jubiläum neue Förderleitlinien gegeben mit Klimawandel, Biodiversität und Nachhaltigkeit als Aufgaben der Zukunft.

Problematische Blumen


Der Valentinstag und die Umweltkosten

Man glaubt es zunächst kaum: Die Blumen zum Valentinstag verursachen echte Umweltprobleme dar – und zwar ein vielschichtiges. Für den Valentinstag am 14.02.2016, untersuchte Kathleen Buckingham, wissenschaftliche Mitarbeiterin am World Resources Institute, die Auswirkungen von Blumen auf die Umwelt.

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