BMU/UBA: Umweltschutz in Gesetz zu globalen Lieferketten integrieren

UBA-Studie zeigt Möglichkeiten für unternehmerische Sorgfaltspflichten für Menschenrechte und Umweltschutz

Um nachhaltigere globale Wertschöpfungsketten zu erreichen, empfiehlt eine Studie einen gesetzlich verankerten systematischen Ansatz zur Risikofrüherkennung, Maßnahmenumsetzung und Berichterstattung durch die Unternehmen – so eine gemeinsame Medienmitteilung des Bundesumweltministeriums mit dem Umweltbundesamt vom 27.07.2020. weiterlesen…

Risiken für Klimaschutz und Menschenrechte

Studie von MISEREOR und Greenpeace zum Mercosur-Abkommen, dem geplanten EU-Handelsdeal mit Südamerika

In wenigen Tagen übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Laut Programmentwurf will die Bundesregierung in dem Zug die Unterzeichnung des EU-Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten vorantreiben. In einer neuen Studie warnen Greenpeace und MISEREOR vor gravierenden ökologischen und menschenrechtlichen Folgen. Sie fordern die Bundesregierung auf, den Plan zur Unterzeichnung aufzugeben und sich für eine grundlegende Reform der EU-Handelspolitik auszusprechen. Einen Deal mit dem rechtspopulistischen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro, bezeichnen sie als „Abkehr von europäischen Werten“. weiterlesen…

Klimaleugner verletzen Menschenrechte

Klimawandel hat verheerende Auswirkungen auf Leben der Menschen

von Eco Matser auf greeninclusiveenergy.org
Wer immer noch glaubt, dass der Klimawandel ein reines Umweltthema ist, das nur die Natur bedroht, muss neu denken. Der Klimawandel ist auch im Wesentlichen ein menschliches Problem, da er verheerende Auswirkungen auf das menschliche Leben – und die Rechte – hat. Er verschärft die bestehenden Ungleichheiten, untergräbt die Demokratie und bedroht die Entwicklung insgesamt. Ebenso wird die weitaus größte Last auf die bereits in Armut lebenden Menschen zukommen, während die Reichen sich aus der steigenden Hitze und dem Hunger freikaufen können. weiterlesen…

EU-Kommission will Finanzmärkte für besseren Klimaschutz und nachhaltiges Wachstum nutzen


Bundesregierung muss jetzt Fahrplan zur systematischen Integration von Nachhaltigkeitsaspekten im Finanzmarkt vorlegen

Germanwatch begrüßt den Aktionsplan der EU-Kommission für ein nachhaltiges Finanzwesen als wichtigen ersten Schritt, sieht diesen aber zu stark auf die grüne Nische fokussiert. Der Aktionsplan wurde am 22.03.2018 im Rahmen einer Konferenz zum Thema „Financing sustainable growth“ in Brüssel vorgestellt. Nach Ansicht von Germanwatch ist ein solcher Plan mit Blick auf die enormen gesellschaftlichen und umweltbezogenen Herausforderungen längst überfällig. Im Sinne des Aktionsplans müssen bei allen Maßnahmen konsequent Klima, Umwelt und Menschenrechte zusammen thematisiert werden. Germanwatch kritisiert jedoch, dass die Maßnahmen des Aktionsplans den aktuellen Herausforderungen insgesamt noch nicht gerecht werden. weiterlesen…

Deutsche Unternehmen und Politik auf dem Prüfstand


Bericht 2017: Globale Energiewirtschaft und Menschenrechte

Der Energiesektor hat seit langem den Ruf, eine Branche zu sein, in der es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen kommt. So betreffen rund ein Drittel der unternehmensbezogenen Menschenrechtsvorwürfe international den Energiesektor. Das beginnt mit dem Kohleabbau in Kolumbien, wo es zu Zwangsumsiedlungen und Verfolgung von Gewerkschaftern kommt. Doch auch für große Staudämme müssen Menschen oft unfreiwillig von ihrem Land weichen, erhalten nur unzureichende Entschädigungen und werden für Proteste kriminalisiert. weiterlesen…