European Green Deal legt die Latte hoch

Europäischer Green Deal und deutsche Ratspräsidentschaft: Klimaneutralität nur mit ambitionierten Klimavorgaben zu erreichen

Bis 2050 soll Europa klimaneutral werden. Diese Zielvorgaben sind allerdings nur zu erreichen, wenn die CO2-Emissionen bis 2030 nicht nur um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken, sondern um 65 Prozent. Dazu müsste bis 2040 die Energiegewinnung vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Die dazu notwendigen Investitionen sind zwar hoch, werden sich aber rechnen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). weiterlesen…

Energiewirtschaft reduziert CO2-Emissionen um 40 Prozent

BDEW-Berechnung zum CO2-Ausstoß der Energiewirtschaft Quartal 1-3 2019:

Der Energiewirtschaft ist es nach BDEW-Berechnungen gelungen, ihre CO2-Emissionen allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 40 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu reduzieren. Damit wird sie das 40 Prozent-Minderungsziel für 2020 bereits in diesem Jahr erreichen, wie der BDEW in einer Pressemitteilung vom 29.10.2019 prognostiziert. weiterlesen…

Wo steht die Energiewende und wie lässt sie sich erfolgreich fortsetzen?

Fraunhofer-Institute veröffentlichen “Barometer der Energiewende 2019”

Um das Energiesystem CO2-emissionsfrei zu machen, gibt es zu den erneuerbaren Energiequellen derzeit keine Alternative. Windenergie- und Photovoltaikanlagen bieten ein hohes technisches Nutzungspotenzial und liefern unmittelbar, effizient und günstig elektrischen Strom. Diesen gilt es auch weitgehend in den Sektoren Wärme, Kälte, Produktion, Mobilität und Transport für eine CO2-neutrale Versorgung zu nutzen. “Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet voran, aber zu langsam. Wir sind nicht auf Kurs, um den Zielen des Klimaabkommens von Paris gerecht zu werden und die Energiewende in allen Sektoren tatsächlich zu schaffen”, stellen die Energie-Experten der Fraunhofer-Institute ISE, ISI und IEE mit dem “Barometer der Energiewende 2019” gemeinsam fest. weiterlesen…

“Aufbruchstimmung und Optimismus in der Energiebranche”

Kapferer: Energiewirtschaft wird wieder zur Wachstumsbranche>

Nach Jahren heftiger politischer Debatten und massiver Umbrüche kann die Energiebranche nach Einschätzung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wieder zur Wachstumsbranche werden. „Um die Energiewelt von morgen aufzubauen, muss massiv in die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und in neue Speichertechnologien investiert werden. Die Branche hat zudem die große Chance, sich mit der Mobilität ein ganz neues Geschäftsfeld zu erschließen“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „In der Energiebranche wachsen Aufbruchsstimmung und Optimismus. Die Unternehmen entwickeln neue Geschäftsmodelle, setzen verstärkt auf Kooperationen sowohl mit Nachbarbranchen, als auch mit anderen Energieunternehmen. weiterlesen…

Energiewirtschaft kann wieder zur Wachstumsbranche werden

BDEW-Präsidentin Wolff: „Umbau eröffnet neue Perspektiven“

„Wir haben die riesige Chance, der Energiewende einen entscheidenden Schub zu geben. Diese Chance ergibt sich aus der Einigung der Kommission ‚Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung‘. Sie ist die vielleicht einmalige Gelegenheit, in einem gesellschaftlichen Konsens dringend notwendige große Fortschritte beim Klimaschutz zu erzielen – und gleichzeitig die Interessen der betroffenen Regionen und der Unternehmen zu wahren.” Eine solche Chance komme so schnell nicht wieder, sagte BDEW-Präsidentin Marie-Luise Wolff zum Auftakt der E-World 2019 in Essen. Deshalb müsse die Politik jetzt zügig an die Umsetzung der Kommissionsvorschläge gehen. weiterlesen…