Reform der Steuern und Abgaben überfällig

Energiewende braucht effizientes und sozialverträgliches Umlagensystem, Windstrom besser nutzbar machen

Das bestehende System der Steuern und Umlagen im Energiebereich schaffe energiepolitische Fehlanreize, blockiert Investitionen in Innovationen und belaste die privaten Endverbraucher wie Mittelstand überproportional hoch. Der Bundesverband WindEnergie fordere daher eine Reform der Abgaben und Umlagen. Im Zentrum der Reform solle eine transparente und effektive Besteuerung von klimaschädlichen CO2-Emissionen stehen, heißt es in einer Pressemitteilung des BWE vom 11.01.2019. weiterlesen…

“Ländle” kassiert 10-Prozent-Windstromziel


Energiewende in den Fokus rücken

Das Umweltministerium der Grünen-CDU-geführten Landesregierung in Baden-Württemberg will mit einer neuen Imagekampagne im Wert von drei Millionen Euro in den kommenden drei Jahren „neue Schwerpunkte bei der Vermittlung der Energiewende setzen“. Umweltminister Franz Untersteller kündigte das – schon im Koalitionsvertrag von 2016 vereinbarte – Projekt an, kurz nachdem er das Ausbauziel des Landes für Windenergie offiziell für gescheitert erklärt hatte, wie Tilmann Weber im Magazin Erneuerbare Energien am 24.06.2018 schreibt. weiterlesen…

“Windstrom, der von Norden in den Süden muss”


Märchen über und Propaganda gegen die Energiewende

Eine Mitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) fand bei bestimmten Medien eine merkwürdige Aufnahme: Das BfS hatte unter dem Titel “Meilenstein für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau” ein “18 Millionen Euro schweres Forschungsvorhaben” angekündigt; gesundheitliche Auswirkungen von Stromleitungen sollten verstärkt untersucht werden. Diese Meldung habe manche Medien dazu motiviert, “Märchen über die Energiewende zu verbreiten”, so EUROSOLAR- Vizepräsident Stephan Grüger. weiterlesen…

Onshore-Wind wird Kostenbrecher


Studie von Agora Energiewende: 3 bis 4,5 Cent pro Kilowattstunde sind erreichbar

An Land produzierter Windstrom wird in den nächsten Jahren voraussichtlich noch günstiger werden. Eine Analyse von Agora Energiewende kommt zu dem Ergebnis, dass die Vollkosten an hervorragenden Standorten in Deutschland auf 3 bis 4,5 Cent pro Kilowattstunde sinken könnten – das wäre, laut Pressemitteiltung des Thinktanks nochmals ein deutlicher Rückgang gegenüber den 5,25 bis 5,78 Cent pro Kilowattstunde, die jetzt bei der ersten deutschen Auktion für Windstrom an Land erreicht wurden.
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Deutschland weicht Chinas E-Auto-Quote auf


Politische Interventionen behindern Lufreinhaltepolitik

Hans-Josef Fell - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAuf seinem Internetportal kritisierte Hans Josef Fell am 01.03.2017 die deutsche Blockadepolitik chinesischer Energiewende-Bestrebungen. In der Tat ist die Luftqualität dort in einem für die menschliche Gesundheit unerträglichen Zustand. So habe die Umweltorganisation Berkeley Earth schon 2015 ermittelt, dass in China 4.000 Menschen pro Tag an der Luftverschmutzung sterben. weiterlesen…

Größter Stromspeicher Deutschlands


19 Millionen Euro-Projekt “RedoxWind”

Die volatilen Erneuerbaren Energien brauchen umfangreiche zuverlässige Speichermöglichkeiten. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie in Pfinztal bei Karlsruhe testen eben zur einfachen und preiswerten Speicherung großer Strommengen eine riesige Redox-Flow-Batterie – Deutschlands aktuell größten chemischen Stromspeicher als Pilotanlage. weiterlesen…

2015 mehr Strom aus Wind als im Vorjahr


Hohes Windaufkommen und starker Anlagenzubau sorgen für Rekordeinspeisung

Die Stromerzeugung aus Windkraft hat bereits Ende September den Saldo der Winderzeugung aus dem Gesamtjahr 2014 übertroffen: Lag die Bilanz des Vorjahres bei 57,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh), so wurden bis Ende September 2015 bereits 59 Milliarden kWh Strom durch Windkraft erzeugt. Das zeigt die aktuelle Auswertung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). weiterlesen…

Niedersachsen: 100.000 MWh Windstrom vernichtet

Eergiewende gebremst: Netzausbau lahmt – 2014 insgesamt 100 Mio. zum Fenster hinausgeworfen

Gewaltige Mengen Windstrom werden vergeblich produziert, weil das Netz sie nicht aufnehmen kann. So hat einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung zufolge der Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO 2014 in Niedersachsen nach eigener Schätzung 100.000 Megawattstunden Strom aus Windparks “abgeregelt”. Zahlen müssen die Verbraucher den weggeworfenen Strom dennoch. weiterlesen…