Servicewüste Energieversorger


Reaktion auf Kündigung meist die Ausnahme

Deutschlands Energiewirtschaft ist im Wandel. Langjährig etablierte Energieversorger sehen sich mit einer wachsenden Anzahl neuer Anbieter konfrontiert, die auf den Markt drängen und um neue Kunden werben. Von den knapp 1.300 Energieversorgern in Deutschland bieten mittlerweile 92% Stromtarife für private Haushalte an wie die neue Studie „Energieversorger in der Energiewende 2018“ des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research offenlegt. weiterlesen…

EEG-Umlage voraussichtlich auch 2019 stabil


Agora Energiewende empfiehlt Reform der Abgaben und Umlagen auf Energie

Die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) wird im Jahr 2019 voraussichtlich zwischen 6,7 und 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen und damit das dritte Jahr in Folge weitgehend konstant bleiben. Das hat Agora Energiewende auf Basis ihres aktualisierten EEG-Rechners ermittelt. Der öffentlich verfügbare EEG-Rechner liefert für 2019 einen Wert von 6,78 Cent pro Kilowattstunde. weiterlesen…

Liberalisierung des Strommarktes


Befreiung für neue Anbieter und die Erneuerbaren

Die Liberalisierung des Strommarktes in der Europäischen Union vor 20 Jahren hat in Deutschland und zahlreichen weiteren EU-Mitgliedstaaten positive Auswirkungen auf die Anbietervielfalt zugunsten einer nachhaltigeren Stromproduktion gehabt. Staaten, die Chancen der Liberalisierung versäumten, hinken hingegen bei der Entwicklung Erneuerbarer Energien häufig hinterher. Dieses Fazit zieht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) am 27.04.2018 nach Auswertung zentraler Kennzahlen zur Entwicklung der Strommärkte in der EU in den vergangenen zwei Jahrzehnten. weiterlesen…

Energieforschung – quo vadis?


Klaus Oberzig anlaysiert das 7. Energieforschungsprogramm der seit kurzem agierenden Großen Koalition in Berlin

Die neue Bundesregierung wird sich als eine ihrer ersten Amtshandlungen in der Energiepolitik das 7. Energieforschungsprogramm vornehmen. Die Vorarbeiten dazu wurden bereits im Laufe des Jahres 2017 angeschoben. Schon im vorangegangenen 6. Energieforschungsprogramm vom Dezember 2014, das laut Bundeswirtschaftsministerium „konsequent auf die Energiewende ausgerichtet“ wurde, gab es eine erste Verschiebung des Schwerpunktes hin zum Netz. Das soll verstärkt werden, wie Klaus Oberzig in der Rubrik “en detail” für die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) am 16.03.2018 schreibt. weiterlesen…

BMWi startet Diskussionsprozess “Strom 2030”


BMWi-Impulspapier Strom 2030 – gute Ansätze endlich umsetzen

BEE - logoMit dem am 16.09.2016 vorgelegten Impulspapier zum Umbau des Strommarktes und der weiteren Energiemärkte will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die BMWi logoWeichen für den Strommarkt neu stellen. “Nicht neu”, so die kritische Stellungnahme des Bundesverbandes Erneuerbare Energie.weiterlesen…

Flexibilitätspotienzial optimal nutzen


Optimierungsvorschläge für grenzüberschreitenden Stromhandel

agora_logoDie Regeln der Strommärkte in den Ländern Zentralwesteuropas unterscheiden sich stark voneinander. Dadurch kann die Flexibilität im Stromsystem nicht optimal genutzt werden. Ursachen und Lösungswege zeigt eine Studie von Agora Energiewende. weiterlesen…

Braunkohlereserve im Wirtschaftsausschuss umstritten


Anhörung zum Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Strommarktes

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat vor erheblichen Mehrkosten durch die von der Bundesregierung geplante Reform des Strommarktes gewarnt. Die Kostensteigerungen würden vor allem private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen sowie kleine Energieversorger treffen, Katherina Reiche, VKU - Screenshot © Bundestagerklärte die VKU-Geschäftsführerin Katherina Reiche am 16.03.2016 in einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Strommarktes (18/7317). Der Markt müsse dafür sorgen, dass jederzeit genau so viel Strom in das Stromnetz eingespeist werde, wie aus diesem entnommen werde, so die Begründung des Gesetzentwurfs. weiterlesen…

Harsche Kritik am Strommarktgesetzentwurf


BEE: “lückenhaft” – VKU: “nicht zukunftsfähig”

BEE - logo„Das neue Strommarktgesetz muss die Hindernisse für den verstärkten Einsatz von Speichern beseitigen“, fordert BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. Das laufende Gesetzgebungsverfahren sollte genutzt werden, um mittels “Dynamisierung von Preiselementen” die Flexibilität des Strommarktes zu erhöhen. VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche sagte in der Anhörung des Wirtschaftsausschusses, VKU -Logo mit Kaffeetasse- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunftdas vorliegende Strommarktgesetz biete “keinen ganzheitlichen und marktlichen Ansatz, weder für gesicherte Leistung noch für Flexibilitätsoptionen.“ Immer mehr Bereiche würden in die Regulierung überführt, das ergebe Planungsunsicherheit und steigende Kosten. weiterlesen…

Strommarkt 2.0 kostengünstiger als Kapazitätsmärkte


UBA-Studien: Flexibilisierung von Erzeugung und Verbrauch verbessert Integration von erneuerbaren Energien

UBA logo neuZwei neue Studien im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, wie der Strommarkt die Herausforderungen durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien besser meistern kann. Das Ergebnis: Zentraler Ansatz sollte die Optimierung des bestehenden Stromgroßhandelsmarktes sein, auch Strommarkt 2.0 genannt. Die Einführung von Kapazitätsmärkten, also von zusätzlichen Märkten auf denen die Kraftwerksbetreiber Zahlungen für das Vorhalten ihrer Kapazitäten erhalten, ist nicht erforderlich und würde unnötige Kosten verursachen. weiterlesen…