Flexibilitätspotienzial optimal nutzen


Optimierungsvorschläge für grenzüberschreitenden Stromhandel

agora_logoDie Regeln der Strommärkte in den Ländern Zentralwesteuropas unterscheiden sich stark voneinander. Dadurch kann die Flexibilität im Stromsystem nicht optimal genutzt werden. Ursachen und Lösungswege zeigt eine Studie von Agora Energiewende. weiterlesen…

Braunkohlereserve im Wirtschaftsausschuss umstritten


Anhörung zum Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Strommarktes

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat vor erheblichen Mehrkosten durch die von der Bundesregierung geplante Reform des Strommarktes gewarnt. Die Kostensteigerungen würden vor allem private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen sowie kleine Energieversorger treffen, Katherina Reiche, VKU - Screenshot © Bundestagerklärte die VKU-Geschäftsführerin Katherina Reiche am 16.03.2016 in einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Strommarktes (18/7317). Der Markt müsse dafür sorgen, dass jederzeit genau so viel Strom in das Stromnetz eingespeist werde, wie aus diesem entnommen werde, so die Begründung des Gesetzentwurfs. weiterlesen…

Harsche Kritik am Strommarktgesetzentwurf


BEE: “lückenhaft” – VKU: “nicht zukunftsfähig”

BEE - logo„Das neue Strommarktgesetz muss die Hindernisse für den verstärkten Einsatz von Speichern beseitigen“, fordert BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. Das laufende Gesetzgebungsverfahren sollte genutzt werden, um mittels “Dynamisierung von Preiselementen” die Flexibilität des Strommarktes zu erhöhen. VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche sagte in der Anhörung des Wirtschaftsausschusses, VKU -Logo mit Kaffeetasse- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunftdas vorliegende Strommarktgesetz biete “keinen ganzheitlichen und marktlichen Ansatz, weder für gesicherte Leistung noch für Flexibilitätsoptionen.“ Immer mehr Bereiche würden in die Regulierung überführt, das ergebe Planungsunsicherheit und steigende Kosten. weiterlesen…

Strommarkt 2.0 kostengünstiger als Kapazitätsmärkte


UBA-Studien: Flexibilisierung von Erzeugung und Verbrauch verbessert Integration von erneuerbaren Energien

UBA logo neuZwei neue Studien im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, wie der Strommarkt die Herausforderungen durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien besser meistern kann. Das Ergebnis: Zentraler Ansatz sollte die Optimierung des bestehenden Stromgroßhandelsmarktes sein, auch Strommarkt 2.0 genannt. Die Einführung von Kapazitätsmärkten, also von zusätzlichen Märkten auf denen die Kraftwerksbetreiber Zahlungen für das Vorhalten ihrer Kapazitäten erhalten, ist nicht erforderlich und würde unnötige Kosten verursachen. weiterlesen…

Der Markt soll es (wieder einmal) richten


Entwurf des Strommarktgesetzes

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Strommarktgesetzes (18/7317) im Bundestag eingebracht. Damit sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, “um die Stromversorgung volkswirtschaftlich kosteneffizient und umweltverträglich weiterzuentwickeln sowie die Versorgungssicherheit bei der Transformation des Energieversorgungssystems zu gewährleisten”. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, will die Bundesregierung eine Kapazitätsreserve einführen. weiterlesen…

Stromversorgung bis 2025 zu 100 % sicher

Bundeswirtschaftsministerium legt Leitstudie Strommarkt 2015 vor

Das BMWi hat am 04.05.2015 die “Leitstudie Strommarkt 2015” veröffentlicht. Die Gutachter kommen darin zum Ergebnis, die gegenwärtige Marktstruktur habe sich im bisherigen Transformationsprozess bewährt und könne mit konkreten Anpassungen weiter für den fortlaufenden Prozess gestärkt werden. Vor zwei Monaten hatte das BMWi die Stromversorgung schon einmal bis 2025 für “sicher” erklärt. weiterlesen…

Gabriels Fossil-Eckpunkte

Betreiber deutscher Kohle- und Gaskraftwerke sehen sich in ihren Hoffnungen enttäuscht: Ein breit gestreutes Eckpunktepapier des BMWi sieht lediglich eng begrenzte Zahlungen für die Bereithaltung von Kraftwerkskapazitäten vor. Die Union kritisiert, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßt das Konzept des Bundeswirtschaftsministeriums zur Reduzierung der CO2-Emissionen des fossilen Kraftwerksparks – so eine Pressemitteilung. weiterlesen…

BEE: Energiewende braucht flexiblen Strommarkt

Studie: Marktwirtschaftliche Impulse für den neuen Strommarkt

Die Flexibilisierung des Strommarktes ist laut BEE-Geschäftsführer Hermann Falk die wesentliche Grundlage für die kosteneffiziente Nutzung von Strom aus wetterabhängigen Quellen wie Sonne und Wind – das ist die Grundidee eines neuen Konzepts, “das ebenso revolutionär wie radikal ist. Die Energiewelt steht vor einem Machtkampf” (so Spiegel-Online vollmundig). weiterlesen…