Naturschutz und Energiewende vereinbar

Studie: Die Energiewende kann naturverträglich gelingen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich Anfang der Woche positiv zu Frankreichs Initiative zur Treibhausgasneutralität der EU bis 2050 geäußert. Deutschland kann dazu einen Beitrag leisten und bis Mitte des Jahrhunderts Treibausgasneutralität erreichen – und zwar naturverträglich! Zu diesem Ergebnis kommt die vom NABU beauftragte und am 17.05.2019 in Berlin vorgestellte Studie „Strategien für eine naturverträgliche Energiewende“. Die Meta-Studie zeigt, dass sowohl Klimaschutzziele erreicht werden können, als auch gleichzeitig ein hohes Naturschutzniveau erhalten bleiben kann, so der Naturschutzbund Deutschland in seiner Pressemeldung. weiterlesen…

Deutschland Drittletzter

EU-Studie: Platz 26 für deutsche Energieeffizienzpolitik

In einer am 16.05.2019 veröffentlichten Studie landet Deutschland mit seinem Entwurf für den Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP) auf dem 26. Platz unter den 28 EU-Staaten. Insbesondere bei der Energieeffizienz droht Deutschland den Anschluss zu verlieren, warnte die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF). Luxemburg und die Niederlande haben die ambitioniertesten Energieeffizienzziele an die EU gemeldet. Vor allem mangele es in Deutschland aber an politischen Maßnahmen zur Erreichung seiner nationalen Energieeffizienzziele, heißt es in der von der European Climate Foundation beauftragten Studie. Bei konkreten Energieeffizienzpolitiken liegt Deutschland auf Platz 26 von 28. weiterlesen…

Energiewende in Gebäuden

geea-Maßnahmenpaket bringt Klimaziele in Reichweite

Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat ein politisches Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dem Deutschland im Jahr 2030 im Wärmesektor Treibhausgasemissionen im Umfang von 13 Millionen Tonnen zusätzlich einsparen könne. Es setze vor allem auf Fördermaßnahmen wie die lange angekündigte steuerliche Förderung für private Hausbesitzer, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für die Immobilienwirtschaft, mehr Förderung von Einzelmaßnahmen, Effizienzhäusern und Nichtwohngebäuden sowie das gezielte Vorantreiben neuer Technologien. Gleichzeitig spielten Beratung und Kommunikation sowie die Verbesserung des Ordnungsrechts eine zentrale Rolle. Investoren, Hausbesitzer und Mieter sollten verstärkt über die Vorteile von Energieeffizienz informiert werden, wie die Deutsche Energie Agentur (dena) am 07.05.2019 mitteilte. weiterlesen…

Umwelt-Schädling Internet

Größte und schnellstwachsende Stromfresser

Sämtliches Geschehen im Internet wird in großen Rechenzentren verarbeitet. Das belastet die Umwelt: Bereits jetzt wächst der CO2-Ausstoß in keinem Wirtschaftsbereich weltweit schneller als in der IT. Dabei gäbe es Möglichkeiten, Rechenzentren umweltfreundlicher zu betreiben – schreibt Florence Schulz im Portal EURACTIV.de. Wer einmal seine Hand an seien Laptop gehalten hat, weiß, wie warm das Gerät werden kann. Entsprechend kann man sich vorstellen, welche Kühlleistung ein Rechenzentrum aufbringen muss, um hunderte Servertürme vor dem Hitzetod zu bewahren. Neben dem Energiebedarf der Geräte wird auch Energie für die Gebäudetechnik benötigt, damit kommt ein beachtlicher Stromverbrauch zusammen. weiterlesen…

Energieeffizienz als Innovationsmotor

Bundesregierung zeichnet erfolgreiche Energieeffizienz-Netzwerke aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) haben die Teilnehmer von drei besonders innovativen Energieeffizienz-Netzwerken ausgezeichnet: das „VDMA-Energieeffizienz-Netzwerk Voith Turbo“ (Träger: VDMA), das „SIHK-Netzwerk für Energie- und Ressourceneffizienz (REGINEE Südwestfalen)“ (Träger: SIHK Hagen/ VEA) und den „Klimapakt Münchner Wirtschaft“ (Träger: Landeshauptstadt München). Das teilten BMWi und BMU in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. weiterlesen…

Rund 90 Prozent der Energieeffizienz-Netzwerke optimieren Wärmetechnologien

Rückgang bei Optimierung von Motoren, Antrieben und Lüftungstechnologien

Energieeffiziente Wärmetechnologien spielen für Unternehmen eine wichtige Rolle: 92 Prozent der Energieeffizienz-Netzwerke in Deutschland optimieren die Wärmeerzeugung in den teilnehmenden Unternehmen. 89 Prozent sind im Bereich Abwärme aktiv. Das ergab eine Umfrage unter Netzwerkträgern und -moderatoren der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, berichtet die Deutsche Energie-Agentur (dena). weiterlesen…

Neue Förderrichtlinie startete am 01.01.2019

Investitionsprogramm “Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit”

Mit der Energiewende habe Deutschland eine umfassende und tiefgreifende Transformation seiner Energieversorgung und Energienutzung eingeleitet. Dabei habe sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 % zu senken. Neben dem Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten für Strom auf Basis erneuerbarer Energien stehe die Senkung des Energieverbrauchs durch die Steigerung der Energieeffizienz im Fokus der Energiewende, schreibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und stellt in seiner Pressemitteilung vom 02.01.2019 die wichtigsten Punkte zusammen: weiterlesen…

Französisch-Deutscher Unternehmensgipfel zur Energieeffizienz


Chancen des neuen EU Clean Energy-Pakets – aber auch die Risiken und Kosten für Unternehmen und Bürger

Am 30. November 2018 veranstaltete die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) gemeinsam mit der European Alliance to Save Energy (EU-ASE) und dem Deutsch-französischem Büro für die Energiewende (DFBEW) in Berlin den 1. Französisch-deutschen Unternehmensgipfel zur Energieeffizienz. Im Mittelpunkt stand die Dringlichkeit einer schnellen und effektiven Umsetzung des neuen EU Clean Energy-Pakets in Frankreich und Deutschland.
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Neue ehrgeizige Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien


Europäisches Parlament billigt verbindliches Ziel 2030 für erneuerbare Energien

Das Europäische Parlament bestätigte am 13.11.2018 die mit dem Rat im Juni erzielte vorläufige Einigung über Energieeffizienz (434 zu 104 Stimmen bei 37 Enthaltungen), erneuerbare Energien (495 zu 68 Stimmen bei 61 Enthaltungen) und die neue Governance-Struktur für die Energie-Union (475 zu 100 Stimmen bei 33 Enthaltungen) – drei wichtige Legislativvorschläge, die Teil des Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ sind. Bis 2030 muss sich die Energieeffizienz in der EU um 32,5 % verbessert haben, während der Anteil der Energie aus erneuerbaren Energien mindestens 32 % des Bruttoendenergieverbrauchs der EU betragen sollte. Beide Ziele sollen bis 2023 überprüft werden. Laut Pressemitteilung des EU-Parlaments vom selben Tag können diese Ziele nur angehoben, nicht gesenkt werden. weiterlesen…

Energiewende voranbringen


vzbv-Forderungen: Prinzip „Energieeffizienz zuerst“ und Prosumenten-Rechte stärken

Am heutigen 13.11.2018 geht es im Europäischen Parlament (EP) um zwei neue Ziele bis zum Jahr 2030: 32,5 Prozent für Energieeffizienz und 32 Prozent für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Es geht aber auch um verbesserte Effizienzmaßnahmen für private Verbraucher und um die Stärkung der Prosumenten, teilt der Verbraucherzentrale Bundesverband mit und listet noch einmal seine Forderung an die europäischen Parlamentarier auf. weiterlesen…