Birol und Barkindo: Ölpreis-Verfall schadet armen Ländern

IEA-Exekutivdirektor und OPEC-Generalsekretär diskutierten aktuelle Situation auf globalen Ölmärkten

Der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, und der Generalsekretär der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC), Mohammad Sanusi Barkindo, erörterten am Telefon die aktuelle Situation auf den globalen Ölmärkten. Dabei äußerten sie übereinstimmenden Medienmitteilungen vom 16.03.2020 zufolge tiefe Besorgnis über das Coronavirus (COVID-19), das bereits eine schwerwiegende und beispiellose globale Gesundheitskrise mit möglicherweise weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen darstelle. weiterlesen…

IEA-Plädoyer pro Erneuerbare

Fatih Birol: “Saubere Energie in den Mittelpunkt von Konjunkturplänen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise stellen”

So klar hat man das bisher von der lange Jahre auf fossilem Kurs segelnden Internationalen Energieagentur IEA noch nicht gehört: Die Auswirkungen des Coronavirus auf der ganzen Welt und die daraus resultierenden Turbulenzen auf den globalen Märkten beherrschen einerseits die globale Aufmerksamkeit, andererseits scheinen sie so manchen Lernprozess zu beschleunigen. Das gelte auch für die Bedrohung durch den Klimawandel, der es erforderlich mache, die globalen Emissionen in diesem Jahrzehnt deutlich zu reduzieren. In einer Medienmitteilung auf der IEA-Internetseite heißt es denn auch: “Wir sollten nicht zulassen, dass die heutige Krise unsere Bemühungen zur Bewältigung der unausweichlichen Herausforderung der Welt beeinträchtigt.” weiterlesen…

Fell: “Vergiftetes IEA-Lob für deutsche Energiewende”

Windkraftausbau infolge von Ausschreibungen massiv eingebrochen

Am 19.02.2020 hat die Internationale Energie Agentur (IEA) in Paris zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier den energiepolitischen Rückblick (Energy Policy Review) für Deutschland vorgelegt. In höchsten Tönen hat dabei IEA-Generalsekretär Fatih Birol die Politik der Bundesregierung gelobt. Energie-Experte Hans-Josef Fell (siehe auch: solarify.eu/fell-greift-internationale-energieagentur-an) gießt auf seiner Webseite Wasser in den Wein. weiterlesen…

Öl- und Gasindustrie muss in Klimaschutz investieren

IEA-Kraftstoff-Bericht bei Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt

“Öl- und Gasunternehmen stehen vor einer entscheidenden Herausforderung, da die Welt sich zunehmend auf saubere Energien umstellt. Fossile Brennstoffe stellen zwar die kurzfristigen Erträge der Unternehmen sicher, aber wenn diese nicht auf die wachsenden Forderungen nach einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen eingehen, könnte ihre langfristige soziale Akzeptanz und Rentabilität gefährdet sein”, so eine Pressemitteilung der Internationalen Energie Agentur in Paris vom 20.01.2020, deren Untersuchung über die Öl- und Gasindustrie in Zeiten der Energiewende am 21.01.2020 beim Weltwirtschaftsforum präsentiert wurde. weiterlesen…

IEA: SUVs machen Vorteile von Elektroautos zunichte

2040 zwei Millionen Barrel Öl mehr

Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) gefährdet der Energiebedarf der wachsenden SUV-Flotte die globalen Nachhaltigkeitsziele. Die schweren Verbrenner könnten positive Effekte der E-Autos zunichte machen. Laut IEA konterkarieren die Dickschiffe positive Effekte der Elektromobilität. Die Nachfrage nach den Sports Utility Vehicles und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. Sie schluckten 2040 zwei Millionen Barrel Öl mehr – pro Tag.
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IEA-WEO mit großen Brüchen im Energiesystem

Internationale Energieagentur stellt World Energy Outlook 2019 vor

“Tiefe Ungleichgewichte prägen die heutige Energiewelt”, so der World Energy Outlook 2019. Das “Flaggschiff” der einst als Antwort auf die Ölkrise 1974 gegründeten Internationalen Energieagentur untersucht diese sich verbreiternden Gräben im Detail. Er erklärt die Auswirkungen der heutigen Entscheidungen auf die Energiesysteme von morgen und beschreibt einen Weg, der es der Welt ermöglicht, Klima-, Energiezugangs- und Luftqualitätsziele zu erreichen und gleichzeitig einen starken Fokus auf die Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit von Energie für eine wachsende Weltbevölkerung zu legen (s.a. Randnotiz re.). weiterlesen…

IEA: “Gute Aussichten für Solarenergie”

Jahresbericht “Renewables 2019

Erneuerbare Energieträger weiter im Aufwind: Der Anteil der Erneuerbaren wird in den kommenden fünf Jahren vor allem durch Solaranlagen für die Eigenversorgung weltweit steigen – sagt die Internationale Energieagentur in ihrem am 21.10.2019 von Exekutivdirektor Fatih Birol in Paris veröffentlichten Jahresbericht Renewables 2019. Doch nach wie vor dominieren erst einmal fossile Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas,vor allem bei Heizungen. weiterlesen…

“Ein schlechter Leitfaden für Politikgestaltung…”


Energie-Szenarios der IEA „nicht kompatibel“ mit den Pariser Klimazielen

Die Internationale Energieagentur hat die Regierungen zu Entscheidungen über die Nutzung von Öl, Gas und Kohle geführt, die mit den langfristigen Klimazielen des Pariser Abkommens unvereinbar sind, so ein am 05.04.2018 veröffentlichter Bericht, den Frédéric Simon für EURACTIV.com unter die Lupe genommen hat. Die im sogenannten New Policy Scenario der IEA angegebene Menge fossiler Brennstoffe, die angeblich verbrannt werden dürfe, ist in Wirklichkeit mit dem in Paris festgelegten 2°C-Wärmeziel unvereinbar, so der Bericht von Oil Change International und dem Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA). weiterlesen…

Energieeffizienz bremst Treibhausgasemissionen


IEA verlangt aber mehr Anstrengungen

Der am 05.10.2017 im Berliner Wirtschaftsministerium vorgestellte Bericht Energy Efficiency Market Report 2017 der Internationalen Energieagentur (IEA) kommt zu dem Ergebnis, dass es vor allem weltweiten Verbesserungen bei der Energieeffizienz zu verdanken ist, dass die energiebedingten Treibhausgasemissionen nicht weiter angestiegen sind. Doch die Agentur monnierte gleichzeitig, dass die Regierungen nicht so vorankämen, wie es möglich wäre. Die Bemühungen hätten deutlich nachgelassen. weiterlesen…

EE: 8,1 Millionen Arbeitsplätze weltweit


Im Einsatz für die Erneuerbaren

Staatssekretär Rainer Baake (Mitte), Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Dr. Fatih Birol (rechts) und Dr. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierats Deutschland © BMWi/Andreas MertensDie Branche der Erneuerbaren Energien bietet in der Europäischen Union 1,2 Millionen Menschen Arbeit. Nur in China gibt es mehr Jobs in diesem Bereich. Das geht aus dem aktuellen World Energy Outlook hervor, den der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, am 30.11.2016 in Berlin vorstellte, und den eine Pressemitteilung des BMWi vom 05.12.2016 näher erläutert.
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