Keine Netzengpässe in Süddeutschland


Neuer Bericht der Bundesnetzagentur bestätigt

Bayerns Stromdefizit wird immer größer. Bis vor wenigen Jahren versorgte sich der Freistaat noch zu rund 60 Prozent aus Atomkraftwerken. Der nimmt an, aber aktuell ist der Ausbau der Photovoltaik viel zu gering – der Bau von Windkraftwerken ist fast zum Erliegen gekommen. Der neuste Bericht der Bundesnetzagentur zeigt, dass es in Bayern wie auch in den anderen süddeutschen Ländern keine Engpässe im Stromnetz gibt. Es ist ausreichend Platz für die Energiewende mit Photovoltaik und Windkraft. Das schließt Raimund Kamm, Landesvorsitzender Bayern des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) laut einer Mailzusendung vom 02.11.2018 (veröffentlicht in pv magazine). weiterlesen…

„Energiewende beschleunigt Innovationen im Netz“


dena-Report zeigt hohe Innovationsdynamik in den Stromnetzen

Im deutschen Stromnetz herrscht eine hohe Innovationsdynamik. Das zeigt sich an der anhaltend hohen Zuverlässigkeit der Stromversorgung trotz großer Veränderungen im Energiesystem. Außerdem gibt es zum Netzbetrieb eine Vielzahl von Forschungsvorhaben und Pilotprojekten und es kommen kontinuierlich neue Technologien und Prozesse zum Einsatz. Das ist das Fazit des Innovationsreports Systemdienstleistungen der Deutschen Energie-Agentur (dena). Der Report analysiert die Weiterentwicklung von Systemdienstleistungen, die für die Stabilität des Stromnetzes unerlässlich sind. Zugleich benennt die dena regulatorische, ökonomische und technologische Maßnahmen, damit auch in Zukunft eine sichere Stromversorgung gewährleistet werden kann. weiterlesen…

Energieforschung – quo vadis?


Klaus Oberzig anlaysiert das 7. Energieforschungsprogramm der seit kurzem agierenden Großen Koalition in Berlin

Die neue Bundesregierung wird sich als eine ihrer ersten Amtshandlungen in der Energiepolitik das 7. Energieforschungsprogramm vornehmen. Die Vorarbeiten dazu wurden bereits im Laufe des Jahres 2017 angeschoben. Schon im vorangegangenen 6. Energieforschungsprogramm vom Dezember 2014, das laut Bundeswirtschaftsministerium „konsequent auf die Energiewende ausgerichtet“ wurde, gab es eine erste Verschiebung des Schwerpunktes hin zum Netz. Das soll verstärkt werden, wie Klaus Oberzig in der Rubrik “en detail” für die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) am 16.03.2018 schreibt. weiterlesen…

Berlins Netze doch nicht in Bürgerhand…

…oder nur ein bisschen – Koalitionspartner CDU setzt sich durch

In Berlin werden die Konzessionen für das Gas- und Stromnetz neu vergeben. Lange hat die Bürgergenossenschaft BürgerEnergie Berlin dafür geworben, Energie und Wasser wieder in die öffentliche Hand zurück zu bekommen. Ihre Verbündete: die Rathaus-SPD, dagegen: die Hauptstadt-CDU. Kein leichter Stand für Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Am 05.05.2015 “erzielte” der Senat in einer Klausur einen (faulen?) Kompromiss. weiterlesen…

Gas- und Wärmenetze als Speicher

MuGriSto und MuGriFlex

Wärme- und Gasnetze können zwar Schwankungen im Stromnetz ausgleichen – aber wie flexibel kann überschüssiger Strom indirekt gespeichert werden? Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM untersuchten im Projekt Multi-Grid-Storage (MuGriSto) , wie er sich in Form von Wärme oder Gas am besten puffern lässt und als elektrische Energie wieder zur Verfügung steht, sobald er benötigt wird. weiterlesen…

BMWi und BMBF: Förderinitiative “Zukunftsfähige Stromnetze”

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie für Bildung und Forschung haben eine gemeinsame Initiative zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet zukunftsfähiger Stromnetze gestartet. Mit der Initiative sollen laut einer gemeinsamen Pressemitteilung auf diesem für die Umsetzung der >Energiewende wichtigen Gebiet die notwendigen technologischen Voraussetzungen und Innovationen für eine langfristig gesicherte, bezahlbare und umweltverträgliche Stromversorgung geschaffen werden. weiterlesen…