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Archiv: Digitalisierung


E-world energy & water Essen mit neuer Bestmarke: 750 Aussteller, bestimmendes Thema „Smart Cities“

Erneut habe die E-world energy & water „eindrucksvoll ihre Position als Europas führende Fachmesse der Energiewirtschaft unter Beweis gestellt“ – so eine abschließende Medienmitteilung: „Erstmals präsentierten 750 Aussteller – mehr als jemals zuvor – aus 26 Nationen in der Messe Essen ihre Lösungen für die Zukunft der Energieversorgung. Digitalisierung, Flexibilisierung und Dezentralisierung waren die bestimmenden Themen, über die sich die über 25.000 Besucher aus 73 Ländern informierten und austauschten.“


Viele Städte und Kommunen in Deutschland stehen noch am Anfang / Unternehmen und Institutionen als Partner für Hauptstudie gesucht

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) beginnt eine groß angelegte Studie, um einen strategischen und politischen Orientierungsrahmen für die urbane Energiewende in Deutschland zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei Herausforderungen wie die Koordinierung der vielen Akteure, die Suche nach geeigneten Technologien und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen, die zunehmende Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung von Infrastrukturen. Das Vorhaben baut auf einer vom ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung im Auftrag der dena durchgeführten Vorstudie zum Stand der urbanen Energiewende in Deutschland auf. Die Auswertung umfasst 200 Studien und Projekte zu verschiedenen kommunalen Energiewendethemen.


DENEFF untersucht Wahlprogramme

Am 24.09.2017 wird der Deutsche Bundestag neu gewählt. Inzwischen haben alle großen Parteien ihre Wahlprogramme veröffentlicht. Sie weisen im Bereich Energieeffizienz große Leerstellen auf, wie die Analyse der Programme durch die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) zeigt. Auch einer aktuellen Unternehmensbefragung der DENEFF zufolge wird die Kompetenz der Parteien wenig positiv bewertet.


IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse

Am 13.07.2017 startete das neue bundesweite Förderprogramm „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe dabei, die eigene Digitalisierung auf drei Feldern voranzutreiben: IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse.


Blockchain als Börse erlaubt

Während die breite Berichterstattung der vergangenen Monate eher von der Diskussion geprägt waren, ob man mit Bitcoins reich werden kann, hat sich nicht nur die Blockchain-Technik massiv weiter entwickelt. Auch die Start-ups der deutschen Blockchain-Szene haben sich entwickelt und am 29.06.17 einen eigenen Bundesverband gegründet. Blogger Karl-Heinz Remmers (neue energiewelt) ist überzeugt, dass es 100% EE nur mit 100% digitalisiertem Energiemarkt geben wird. Die Blockchaintechnik unterstütze und ermögliche das Dezentrale und den direkten Austausch „Peer to peer“. Auch habe die Blockchaintechnik das Potenzial, die Demokratie weiter zu entwickeln.


Mit der Studie „Stromzukunft 2030“ der TU Wien wurde erstmals ein detailliertes Szenario für den Umbau des österreichischen Stromsystems vorgelegt.

Das Ergebnis: 100% erneuerbarer Strom bis 2030 ist technisch möglich und bringt ökonomische Vorteile. „Der Siegeszug der erneuerbaren Energien ist weltweit nicht mehr aufzuhalten, auch in Österreich nicht“, so Peter Püspök, Präsident des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). „Eine Stromerzeugung, schon in naher Zukunft, aus 100% erneuerbaren Energien bietet ungeahnte Chancen für unsere Wirtschaft.“


Zukunft der Arbeit in der digitalen Transformation – Agilität, lebenslanges Lernen und Betriebspartner im Wandel. Ein Beitrag des Human-Resources-Kreises von acatech und Jacobs Foundation

Richtig gestaltet stärkt der digitale Wandel die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und zugleich gute, selbstbestimmte Arbeit. Eine Gruppe von Personalvorständen und Wissenschaftlern des von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Jacobs Foundation gegründeten HR-Kreises stellte ihre Vorschläge am 29.06.2017 im Bundeskanzleramt vor.


Zypries: „Rechtlicher Rahmen zur Erprobung von Innovationen für die Zukunft der Energieversorgung“

Das Bundeskabinett hat am 10.05.2017 die sogenannte SINTEG-Verordnung beschlossen. Die Verordnung ergänzt das bereits Ende 2016 gestartete Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) und schafft den notwendigen rechtlichen Rahmen, um neue Verfahren für eine sichere und stabile Stromversorgung bei sehr hohen Anteilen an erneuerbaren Energien zu erproben und voranzutreiben. In der Verordnung steht dafür eine Experimentierklausel.


Industrie: Große Zustimmung zur Energiewende

Bitkom LogoDie deutsche Industrie unterstützt mit großer Mehrheit die Energiewende in Deutschland. Rund drei Viertel der Industrieunternehmen (74 Prozent) sind der Meinung, dass die Entscheidung der Bundesregierung richtig ist, die Energieversorgung bis 2050 vollkommen auf erneuerbare Energien umzustellen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 506 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, das am 25.04.2017 von Bitkom veröffentlicht wurde.


acatech mit Veröffentlichungen zur Hannover Messe

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat Zielbilder für die Zukunft der Wirtschaft und des Verkehrs formuliert. Im Rahmen der Hannover Messe (vom 24, bis 28. April 2017) legen die Akademie und die von acatech koordinierte Nationale Plattform Elektromobilität Studien und Hilfestellungen für den Weg in diese Zukunft vor. Dazu gehören der Leitfaden „Industrie 4.0 Maturity Index“, ein „Wegweiser Smart Service Welt“, der Abschlussbericht „Autonome Systeme“ und eine „Normungs-Roadmap Elektromobilität 2020“.

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