EU-Offshore plus 18 Prozent – D-Onshore bricht ein

Ausbauzahlen 2018 in Deutschland – Mittel- und Langfristperspektive jetzt gesetzlich fixieren!

Im vergangenen Jahr wurden in Europa 2,6 Gigawatt neue Offshore-Windenergiekapazität installiert, 15 neue Windparks – wie der europäische Windenergieverband WindEurope am 07.02.2019 bekannt gab. Währenddessen lag der Brutto-Zubau der Windenergie an Land (2.402 MW bzw. 743 Anlagen im Gesamtjahr 2018) “unter den ohnehin niedrigen Erwartungen” – so der Bundesverband WindEnergie in einer Medienmitteilung. Die kurzfristige Zubauperspektive für 2019-20 bleibe schwach; erst ab 2021 gäben Sonderausschreibungen Zuversicht auf Erholung. weiterlesen…

TenneT im Plan

Offshore-Kapazitäten auf 6.232 Megawatt gesteigert

Der Ausbau der Offshore Windenergie in Deutschland schreitet weiter voran. Nun hat der Netzbetreiber TenneT mit den vorhandenen Netzanschluss-Kapazitäten das Ausbauziel der Bundesregierung für 2020 nahezu komplett erreicht. In einer Medienmitteilung vom hieß es weiter, dieNordsee-Windernte 2018 habe die des Vorjahrs um rund fünf Prozent übertroffen; der Anteil an der Gesamt-Windstromerzeugung lag erneut bei fast 16 Prozent. weiterlesen…

Polen beginnt umzusatteln – auf Offshore-Wind

Mehr als 2,5 GW geplant

Polen ist Kohlestromland – schon immer. Jetzt aber – nicht nur angesichts der Kritik im Zusammenhang mit der Weltklimakonferenz COP24 in Katowice, sondern auch unter dem Druck gestiegener Preise für CO2-Zertifikate im Europäischen Emissionshandel – schwenkt der Energieversorger Polska Grupa Energetyczna (PGE), der Strom bisher vor allem aus Kohle erzeugt hat, allmählich auf Offshore-Windenergie um: Das staatliche Unternehmen plant in der Ostsee zwei Windparks mit insgesamt 2,55 Gigawatt. weiterlesen…

BSH startet Öffentlichkeitsbeteiligung


Flächenentwicklungsplan für Offshore-Ausbau veröffentlicht

An der künftigen Entwicklung der Windenergie auf See soll sich nun auch die Öffentlichkeit beteiligen dürfen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am 26.10.2018 den Entwurf des Flächenentwicklungsplans 2019 und die Entwürfe der Umweltberichte im Rahmen der Strategischen Umweltprüfung veröffentlicht. Er dient als Grundlage für den zukünftigen Ausbau der Windenergie auf See sowie der zugehörigen Netzanbindungen. weiterlesen…

“Energiepolitischen Stillstand beenden!”


BWE: 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung nur mit mehr Offshore-Windenergie erreichbar

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, 65 Prozent der deutschen Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 aus erneuerbaren Energien zu decken. Aus Sicht der Offshore-Branche unternimmt die Bundesregierung zu wenig, um dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Konkrete Schritte blieben bislang aus. Dringend notwendig sei eine zügige Erhöhung der Ausbaupfade für alle Erneuerbaren, darunter, wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben, ein schneller Sonderbeitrag für Offshore-Windenergie und eine Anhebung des Offshore-Ausbaudeckels, fordert der Bundesverband WindEnergie in seiner Pressemeldung vom 19.07.2018. weiterlesen…

Windenergie-Ausbau flaut ab


Sonderausschreibungen verzögern sich – Altmaier schuld?

“Die besten Jahre für die Erbauer von Windparks in Deutschland sind vielleicht schon wieder vorbei,” unkte dpa-Autor Eckart Gienke zu Beginn eines am 09.07.2018 von zahlreichen Publikationen in unterschiedlicher Länge nachgedruckten Artikels über die plötzliche Ernüchterung der Windbranche nach dem Höhenflug des vergangenen Jahres. Als Ursachen hat die Branche politische Vorgaben und Regelungen ausgemacht. weiterlesen…

2017 Rekordjahr für Offshore-Wind


Bericht von WindEurope

2017 war ein Rekordjahr für Offshore-Windenergie in Europa, das zeigt ein am 06.02.2018 veröffentlichter Bericht von WindEurope. Dank fallender Installationskosten wird Offshore-Windenergie für einige Nationen zur absoluten Mainstream-Energiequelle. Für Großbritannien war 2017 aus energiepolitischer Sicht „das grünste Jahr aller Zeiten“ – und Offshore-Projekte haben daran großen Anteil. weiterlesen…

Rekordjahr für Windenergie am Meer


Wegen hoher Unsicherheiten künftig Investitionseinbruch um 60 Prozent

2017 konnte der Ausbau der Windkraft am Meer in Europa um 50 Prozent gesteigert werden. Auch wenn die Branche den Ausbaurekord begrüße, zeige ein genauerer Blick große Unsicherheiten für die Zukunft. Durch die Änderung von Fördersystemen versuchten viele Betreiber ihre Projekte noch schnell in bestehenden Systemen zu errichten. Die um 60% eingebrochenen Investitionen zeigten ebenfalls die große Verunsicherung der Windbranche, verlautbart der österreichische Verband IG WINDKRAFT am 07.02.2018 in seiner Pressemitteilung. „Europa muss möglichst rasch zu stabilen Rahmenbedingungen zurückkehren“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. weiterlesen…

Offshore-Ausbau bis 2020 planmäßig


Dennoch: “Energiewende beschleunigen!””

„Mit einer Leistung von mehr als 5,3 GW tragen die Windenergieanlagen auf See immer stärker zur Versorgungssicherheit Deutschlands bei. Sie liefern praktisch rund um die Uhr im Jahr sauberen Strom“, erklärten die Branchenvertreter von AGOW, BWE, Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. am 17.01.2018 in Berlin bei der Vorstellung der aktuellen Ausbauzahlen zur Offshore-Windenergie. „Der Ausbau der Offshore-Windenergie liegt im Plan.“ weiterlesen…

Luxemburg kauft überschüssige Energie um Energieziel zu erreichen


Litauen und Luxemburg einigen sich als erste EU-Mitgliedsstaaten auf Übertragung von erneuerbaren Energien

Von: Sam Morgan | translated by Johanna Greuter – Mit freundlicher Genehmigung von EURACTIV.de
Dadurch werde es dem Großherzogtum höchstwahrscheinlich möglich, im Jahr 2020 sein angestrebtes Ziel zu erreichen. Estland hoffe, ein ähnliches Abkommen auszuhandeln, um den Ausbau seiner Windkraft zu finanzieren. Im Jahr 2015 habe Litauen sein Ziel erreicht, 23 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Der komplette Energiemix der baltischen Staaten bestehe zu mindestens 25,75 Prozent aus erneuerbaren Energien. Luxemburg hingegen müsse sein 11-Prozent-Ziel noch erreichen, gerade beziehe es nur fünf Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen, wie Sam Morgan am 27.10.2017 in EURACTIV.de schreibt. weiterlesen…