GB und D vernachlässigen Wärmesektor

Vergleichende Studie über Strategie der Emissionsreduzierung beim Beheizen von Gebäuden in Deutschland und Großbritannien

Am Endenergieverbrauch hat die Wärmeenergie einen Anteil von über 50 Prozent. Die Emissionen beim Beheizen von Gebäuden zu reduzieren, hätte folglich eine große Hebelwirkung fürs Klima. Welche Strategien verfolgen Deutschland und Großbritannien, um diese großen Potentiale zu heben? Eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) belegt einer Medienmitteilung vom 18.05.2020 zufolge, dass beide Länder weitaus mehr für eine wirksame Eindämmung des Klimawandels im Heizungssektor tun müssten. weiterlesen…

Wie können Elektroautos, Wärmepumpen und Co. mit der Anschlussleistung im Verteilnetz harmonieren?

Stellungnahme zu BMWi-Gutachten über Steuerung zusätzlicher Verbraucher im Rahmen der sogenannten Spitzenlastglättung

Für die Elektrifizierung des Verkehrs- und Wärmesektors bei den privaten Verbrauchern werden neue, aber auch flexible Lasten im Verteilnetz angeschlossen. Um den Ausbau und die dadurch entstehenden Kosten begrenzen zu können, hat das Bundeswirtschaftsministerium unter dem Titel „Digitalisierung der Energiewende“ Gutachten erstellen lassen. Eine Kommentierung dazu vom Berliner Thinktank Agora Energiewende. weiterlesen…

Erneuerbare sichern zunehmend Energieversorgung

Rekordwerte bei Einspeisung

Die vorläufigen Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) zeigten Rekordwerte bei der Einspeisung Erneuerbaren Stroms im ersten Halbjahr – teilt der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) mit. „Das ist eine gute Botschaft, die zeigt: Erneuerbare Energien sichern mehr und mehr die Energieversorgung. Sie werden zum zentralen Player und übernehmen dabei Verantwortung für das Gesamtsystem“, sagte BEE-Präsidentin Simone Peter. Hinzu komme: Jede Kilowattstunde sauberer Strom trage zum Klimaschutz bei. weiterlesen…

„Grüne Gemütlichkeit“

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Fast die Hälfte des deutschen Endenergieverbrauchs für Wärme wird durch den Einsatz von Erdgas zur Verfügung gestellt. Öl und Kohle tragen 23 Prozent dazu bei, während die Erneuerbaren Energien 11,5 Prozent ausmachen. Vor allem die Bioenergie übernimmt bei grüner Wärmeversorgung eine tragende Rolle. Gemessen am gesamten Endenergieverbrauch der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr haben Wärme und Kälte einen Anteil von 49,6 Prozent (ohne Strom). Um die Treibhausgasemissionen langfristig zu senken, muss neben verstärkter Energieffizienz die erneuerbare Wärme deutlich ausgebaut werden, wie die Agentur für Erneuerbare Energien in ihrer Pressemitteilung vom 28.12.2018 – hier im Wortlaut – schrieb: weiterlesen…

Mehr Wind für Wärmewende in Österreich

TU Wien-Studie: Jedes zweite neue Gebäude ab 2050 mit strombetriebener Wärmepumpe

Die zum Großteil fossil bereitgestellte Energie für Raumwärme in Österreich ist laut TU Wien für mehr als 20 Prozent der österreichischen CO2-Emissionen verantwortlich. Die Sektorkopplung – das heißt unter anderem auch Wärmeerzeugung aus Strom – könne hier einen hohen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Der müsse aber intelligent geplant werden, wie eine von Martin Jaksch-Fliegenschnee vom österreichischen Verband IG Windkraft am 24.01.2018 vorgestellte brandaktuelle Studie der TU Wien über die nachhaltigen Wärmeversorgung Österreichs zeigt. weiterlesen…