Klimawandel: Signale und Auswirkungen 2018 fortgesetzt


2018 viertwärmstes Jahr

Das gerade zu Ende gehende Jahr erreichte die vierthöchste weltweite Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit hat sich der langfristige Erwärmungstrend 2018 fortgesetzt. Der vorläufige Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ist alarmierend. Wie die WMO mitteilte, fielen die 20 wärmsten Jahre in die vergangenen 22, die vier heißesten in die letzten vier Jahre, so die WMO. Auch die Aussichten für 2019 seien nicht gut. weiterlesen…

Chinesische Fluten überschwemmen die US-Wirtschaft


Klimaschäden und Handelsketten

Weltweit könnten zunehmende Fluss-Überschwemmungen zu regionalen Produktionsausfällen führen, verursacht durch die globale Erwärmung. Das würde nicht nur lokale Volkswirtschaften in der ganzen Welt beeinträchtigen – die Auswirkungen würden sich weiter durch das globale Handels- und Liefernetzwerk ausbreiten, wie eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie zeigt. Es ist die erste Arbeit, die diesen Netzwerkeffekt im globalen Maßstab mit einem neuen, dynamisch-ökonomischen Modell abschätzt. Die Studie zeigt, dass Fluss-Überschwemmungen in China ohne weitere Anpassung innerhalb der nächsten 20 Jahre um 80 Prozent zunehmen könnten, und dies wiederum auch mit wirtschaftlichen Ausfällen für die EU- und US-Industrie einhergehen würde, wie das Potsdam-Institutfür Klimafolgenforschung am 28.05.2018 mitteilt. weiterlesen…

Unternehmen nicht wirklich klimawandel-bewußt


Studie zeigt Defizite bei der Anpassung von Unternehmen an den Klimawandel

Fast jedes zweite Unternehmen erwartet, dass sich der Klimawandel innerhalb der nächsten fünf Jahre auf seine Wertschöpfungskette auswirken wird, aber nur jedes vierte Unternehmen implementiert bereits Maßnahmen dagegen. Die aktuelle internationale Studie des globalen Qualitätssicherungs- und Risikomanagement-Unternehmens DNV GL untersuchte, wie widerstandsfähig Unternehmen gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels sind. An der Studie nahmen mehr als 1.200 Experten aus Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika und Asien teil, wie Andrea Beck von DNV GL am 20.12.2017 schrieb. weiterlesen…

Naturkatastrophen-Jahresbilanz


Hurrikan-Serie machte 2017 zu Jahr mit höchsten versicherten Schäden

Das Hurrikan-Triple mit den extremen Stürmen Harvey, Irma und Maria hat der Versicherungswirtschaft 2017 Rekordschäden eingebrockt: Voraussichtlich rund 135 Mrd. US$ müssen Versicherer für die Hurrikane und weitere Naturkatastrophen wie etwa ein schweres Erdbeben in Mexiko aufbringen, mehr als je zuvor. Laut Pressemitteilung der Munich Re vom 04.01.2018 betrugen die Gesamtschäden – also einschließlich der nicht versicherten Schäden – 330 Mrd. US$, die zweithöchste jemals registrierte Summe für Naturkatastrophen insgesamt.
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