BMWi stellt „MARITIME.value“ vor

Umweltfreundliche und wirtschaftliche Nutzung von Ressourcen im Meer

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms einen neuen Förderschwerpunkt „MARITIME.value“ zur Entwicklung von umweltschonenden Technologien bei der Nutzung maritimer Ressourcen vor. Die Ressourcen aus dem Meer würden immer wichtiger. Dabei gehe es neben den klassischen Bereichen Öl und Gas insbesondere um erneuerbare Energieträger wie Offshore Wind und um mineralische Ressourcen im Meer. MARITIME.value ist einer von vier neuen Förderschwerpunkten des maritimen Forschungsprogramms. weiterlesen…

pH-Wert im Pazifik sinkt


Wissenschaftler vom ZMT untersuchen die Ozeanversauerung im Süd-Pazifik

Nutzung fossiler Brennstoffe, Abholzung von Regen- und Mangrovenwäldern – der Mensch verursacht einen steten Anstieg von Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre. Ozeane gelten als Senken für CO2. Sie nehmen mehr als 40% des vom Menschen verursachten Treibhausgases auf. Ein französisches Wissenschaftlerteam und der Klimaforscher Dr. Henry Wu, der am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) arbeitet, haben nun anhand eines Korallenbohrkerns aufgezeigt, wie sich der pH-Wert im südlichen Pazifik seit vorindustrieller Zeit verändert hat. weiterlesen…

Kohlenstoffkreislauf im Ökosystem erforschen


Mehr als 100 Forscher tauchen in “Dämmerungszone” des Ozeans

Ein großes multidisziplinäres Team von Wissenschaftlern, ausgestattet mit moderner Tauchrobotertechnik und einer Reihe von Analysegeräten, wird im August dieses Jahres Richtung Nordostpazifik in See stechen, berichtet Steve Cole vom Goddard Space Flight Center der NASA am 18.06.2018. Das Team soll im Auftrag von NASA und National Science Foundation (NSF) ist es, Leben und Tod der kleinen Organismen zu untersuchen, die eine entscheidende Rolle bei der Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und im Kohlenstoffkreislauf des Ozeans spielen. weiterlesen…

“Wachwechsel im Südatlantik”


Forschungsschiff FS Maria S. Merian folgt FS Meteor nach Südamerika

Wenige Wochen nachdem das Forschungsschiff METEOR mit internationalen Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel von Kapstadt aus in den Südatlantik aufgebrochen ist, stach am 04.01.2017 die MARIA S. MERIAN auf gleichem Kurs vom Tafelberg aus in See. An Bord ein Team von mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Ländern – so eine Medienmitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
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“Todeszone” im Indischen Ozean auf der Kippe


Klimaveränderung erwärmt Meere und verändert Nährstoffhaushalt

mpimm-logoIn den großen Sauerstoff-freien Bereichen der Ozeane, den so genannten Todeszonen, entweichen aufgrund mikrobieller Prozesse große Mengen an gasförmigem Stickstoff – ein Schlüsselelement für alles Leben auf der Erde. Diese Art von Todeszonen findet man an den Westküsten Nord- und Südamerikas, Namibias und auch an der Westküste Indiens im Arabischen Meer. Ein nature geoscience logoForscherteam veröffentlichte eben in Nature Geoscience, dass sich eine weitere Todeszone im Golf von Bengalen ausdehnt. weiterlesen…

Grenzen der Anpassung an Ozeanversauerung


Längstes Labor-Experiment mit Kalkalge Emiliania huxleyi

GEOMAR Logo In einem bislang einmaligen Evolutionsexperiment demonstrierten Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Thünen-Instituts für SeefischereiThünen logo, dass sich die wichtigste einzellige Kalkalge der Weltozeane, Emiliania huxleyi, nur begrenzt per Evolution an Ozeanversauerung anpassen kann. weiterlesen…

Turbulenzen mit großer Wirkung


Von Turbulenzen mit großer Wirkung: Leibniz-Forscher leisten Beitrag zu Klima-Grundlagenforschung

IOW logoUnser Klima bestimmende Prozesse in der Atmosphäre und im Ozean tauschen Energie und Materie aus. Lokal begrenzte physikalische Vorgänge sind in einer Kausalkette mit den Winden und Meeresströmungen in globalem Maßstab verbunden. Viele grundlegende Aspekte dieser Wellen- und Wirbeldynamik sind weitgehend unerforscht. Vor allem ihre physikalisch korrekte Beschreibung bedarf noch erheblicher Verbesserung. Dieses Wissensdefizit soll nun mit dem SFB „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ gemeinsam durch Atmosphärenforscher, Ozeanographen und Mathematiker in Angriff genommen werden – sagt eine gemeinsame Pressemitteilung der IAP  logoLeibniz-Institute für Atmosphärenphysik (IAP) und für Ostseeforschung Warnemün de (IOW) . weiterlesen…

Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane


Wanka eröffnet Wissenschaftsjahr Entdecken. Nutzen. Schützen.

Fischschwarm - Foto © bmbf.de “Unsere Weltmeere sind ein wertvoller und zugleich bedrohter Lebensraum. Der Schutz der Meere ist deshalb ein wichtiges Anliegen des neuen Wissenschaftsjahres” – so die folgende Medienmitteilung aus dem BMBF, laut der Bundesforschungsministerin Wanka nachhaltigen Umgang mit den Meeren fordert. Bei der Eröffnung des Wissenschaftsjahres kündigte sie ein neues Wissenschaftsjahr 2016-17 logoMeeresforschungsprogramm der Bundesregierung an. “Meere und Ozeane”, die Ausstellung zum Wissenschaftsjahr, ist derzeit per Schiff auf Deutschlandtour. weiterlesen…

World Ocean Assessment – Überblick ohne Tiefgang


“Die Forschung geht in die Tiefe, die UN bleibt lieber an der Oberfläche”
Von Sebastian Tilch

Korallenbleiche - Foto © Cat Holloway/WWFDas World Ocean Assessment kennt kaum jemand. Dabei steckt in diesem globalen Rundumschlag über die Zustände und Belastungen der Meere enorm viel Arbeit. Auf mehr als 1.700 Seiten haben Hunderte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit im Auftrag der Vereinten Nationen ehrenamtlich den aktuellen Wissensstand zusammengetragen. Der Bericht soll helfen, die Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDGs) bis 2030 umzusetzen. Darüber hinaus soll es die Grundlage für Teile des globalen Assessments des Weltbiodiversitätsrats IPBES sein. Doch um tatsächliche politische Prioritäten im globalen Meeresschutz Nefo logo setzen zu können, bleibt der Bericht zu stark an der Oberfläche, kritisieren Experten. weiterlesen…

Die Vermessung der Ozeane


Klimawandel und Meeresspiegelanstieg auf der Spur
Mit freundlicher Genehmigung der Helmholtz Gemeinschaft

GEOMAR Logo © Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielWie genau die Ozeane funktionieren, besonders im Hinblick auf die Wechselwirkungen mit dem Klima, ist in weiten Martin Visbeck, GEOMAR, Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel - Foto © Helmholtz-Zentrum für Ozeanforchung KielTeilen noch unverstanden. Es fehlt vor allem an Messdaten. Das internationale Projekt AtlantOS soll dies ändern.
Der freie Journalist Thomas Röbke hat mit Martin Visbeck vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel darüber gesprochen.
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