Deutsche wollen weder Plastikmüll im Meer, noch Genpflanzen


Umfrage belegt: Plastikmüll wird als Bedrohung gesehen, große Unterstützung für Meeresschutzgebiete

Eine große Mehrheit der Deutschen sieht die Vermüllung der Meere durch Plastik als Gefahr für den Naturschutz und unterstützt die Einrichtung von Meeresschutzgebieten. Die große Mehrheit der mehr als 2.000 Befragten der aktuellen Naturbewusstseinsstudie wünscht sich auch strengere Regeln und Gesetze, damit die Fischerei mehr für den Schutz der Meeresumwelt tut. Verbraucher wollen sich zudem darauf verlassen können, dass der Handel keine Produkte von bedrohten Fischarten anbietet. Das sind einige Ergebnisse der alle zwei Jahre erscheinenden Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, am 06.07.2018 in Berlin vorgestellt haben. weiterlesen…

“Todeszone” im Indischen Ozean auf der Kippe


Klimaveränderung erwärmt Meere und verändert Nährstoffhaushalt

mpimm-logoIn den großen Sauerstoff-freien Bereichen der Ozeane, den so genannten Todeszonen, entweichen aufgrund mikrobieller Prozesse große Mengen an gasförmigem Stickstoff – ein Schlüsselelement für alles Leben auf der Erde. Diese Art von Todeszonen findet man an den Westküsten Nord- und Südamerikas, Namibias und auch an der Westküste Indiens im Arabischen Meer. Ein nature geoscience logoForscherteam veröffentlichte eben in Nature Geoscience, dass sich eine weitere Todeszone im Golf von Bengalen ausdehnt. weiterlesen…

Obama weist größtes Meeresschutzgebiet der Welt aus


Vor Hawaii – mehr als viermal die Fläche Deutschlands

Papahanaumokuakea Marine National Monument - logoUS-Präsident Obama hat ein “Heimatschutzgesetz” der besonderen Art erlassen: Der Präsident, gebürtiger Hawaiianer, hat vor der pazifischen Inselkette das größte Meeresschutzgebiet der Welt ausgewiesen – das Papahanaumokuakea Marine National Monument (PMNM) , mit 1,5 Millionen Quadratkilometern doppelt so groß wie Texas oder viermal die Fläche Deutschlands. weiterlesen…

Globale Erwärmung auch für Korallen tödlich


Dritte globale Korallenbleiche bestätigt / WWF: „ Klimaschutz ist auch Riffschutz“

Gegenwärtig vollzieht sich eine bedrohliche weltweite Korallenbleiche, von der bis zum Jahresende 2015 bereits 38 Prozent der globalen Korallenriffe betroffen sein könnten, schrieb Alexandra Witze am 08.10.2015 in Nature. Es besteht die Gefahr, dass 12.000 Quadratkilometer Korallen dabei absterben, wie die amerikanische Nationale Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA) bestätigt. Demnach begann die aktuelle Korallenbleiche bereits 2014 im Nordpazifik und breitete sich in diesem Jahr auf den Südpazifik und den Indischen Ozean aus. “Ein unübersehbares Kennzeichen des Klimawandels”, so der WWF. weiterlesen…

Mehr Action gegen Meeres-Müll


G7-Staaten erarbeiten Maßnahmen gegen weitere Vermüllung der Meere – neue Forschungsagenda des BMBF

Die G7-Staaten konkretisieren ihren Aktionsplan gegen die Vermüllung der Meere. Bei einem Treffen in Berlin wurden praktische Maßnahmen zur Verringerung der Abfall-Einträge vom Land und auf See. Außerdem geht es um die Beseitigung der bereits in den Meeren befindlichen Abfälle. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat gleichzeitig eine neue Ausschreibung für die Küstenmeerforschung an der Nord- und Ostsee lanciert. weiterlesen…

Kritik an Maßnahmen zum Meeresschutz

Der von der Bundesregierung im März vorgelegte Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) wird von Umweltexperten als unzureichend bewertet. In einem öffentlichen Fachgespräch am 20.05.2015 im Umweltausschuss forderten sie zum Teil erhebliche Nachbesserungen – meldet der Dienst “Heute im Bundestag“. weiterlesen…