BMWi stellt „MARITIME.value“ vor

Umweltfreundliche und wirtschaftliche Nutzung von Ressourcen im Meer

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms einen neuen Förderschwerpunkt „MARITIME.value“ zur Entwicklung von umweltschonenden Technologien bei der Nutzung maritimer Ressourcen vor. Die Ressourcen aus dem Meer würden immer wichtiger. Dabei gehe es neben den klassischen Bereichen Öl und Gas insbesondere um erneuerbare Energieträger wie Offshore Wind und um mineralische Ressourcen im Meer. MARITIME.value ist einer von vier neuen Förderschwerpunkten des maritimen Forschungsprogramms.

Norbert Brackmann, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft: „Durch die Megatrends Elektromobilität und Digitalisierung gewinnt das Meer als Quelle für wertvolle Rohstoffe und Energie zunehmend an Bedeutung. Dabei gilt es, nicht nur wirtschaftliche, sondern umweltschonende und nachhaltige Technologien zur Erschließung und Verarbeitung von Rohstoffen für Zukunftstechnologien zu entwickeln. Es geht aber auch um neue Wartungs- und Monitoringkonzepte für die neuen Infrastrukturen auf See, wie zum Beispiel Windparks.“ Gerade die Tiefsee zähle mit ihren unwirtlichen Umgebungsbedingungen zu den großen Herausforderungen. Die Fortschritte bei robotischen Fähigkeiten, Navigation, Energieträger, künstlicher Intelligenz und Kommunikation würden, laut Brackmann, dazu beitragen, Türen zu ganz neuen Märkten zu öffnen, die der meerestechnischen Branche bisher verschlossen geblieben wären. „Hierzu brauchen wir robuste, autonome, intelligente, umweltfreundliche und bezahlbare Gesamtsysteme. Darin liegen die großen Chancen, die wir mit dem neuen Förderschwerpunkt nutzen wollen.“

Zur Förderung der maritimen Forschung durch das BMWi:

Die Bundesregierung stelle für die maritime Forschung in den kommenden vier Jahren insgesamt 215 Millionen Euro zur Verfügung, um die maritime Branche bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen zu unterstützen: Die Mobilitätswende und die Senkung der Luftschadstoffe und Treibhausgase, SMARTe Systeme und die Prozessdigitalisierung, neue Anforderungen an die maritime Sicherheitsarchitekturen sowie die Gestaltung der umweltfreundlichen nachhaltigen Nutzung von Ressourcen aus dem Meer.

->Quelle: bmwi.de/bmwi-stellt-neuen-forschungsschwerpunkt-maritime-value-vor