Meeresboden wird Langzeitdeponie für Plastikmüll


Plastiktüten nach 100 Tagen Salzwasser kaum verändert

Plastiktüten im Meer - Foto © Wikimedia CommonsKieler Meeresforscher haben den Abbau von Plastiktüten im Sediment des Meeresbodens untersucht. Ergebnis: Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten hatten sich nach Marine Pollution Bulletin logohundert Tagen im Meeresboden überhaupt verändert. Die Studie ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Marine Pollution Bulletin erschienen. weiterlesen…

Vor COP21: Meere im Fokus


Forscher fordern mehr Aufmerksamkeit für Weltmeere

Das Zusammenspiel von Klima und Weltmeeren müsse endlich mehr Aufmerksamkeit erfahren, fordern Forscher. Denn die Meeresgewässer hätten eine wesentliche Bedeutung im Klimasystem. Das müssten auch die Verhandler auf dem Weltklimagipfel anerkennen, der in wenigen Tagen in Paris beginnt. Eine Meldung des Rates für Nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…

Bruch der maritimen Nahrungskette?


Erderwärmung und Übersäuerung dezimieren Meeresfauna

Zwei Meeresökologen der Universität von Adelaide in Australien, haben am 12.10.2015 unter dem Titel “Global alteration of ocean ecosystem functioning due to increasing human CO2 emissions (Weltweite Funktionierens-Veränderung des Meeres-Ökosystems infolge wachsender menschen-verursachter CO2– Emissionen)” als Forschungsergebnis in der US-Zeitschrift PNAS veröffentlicht, dass die steigenden CO2-Emissionen einen Zusammenbruch der Nahrungskette in den Weltmeeren zur Folge haben könnten. weiterlesen…

Meeresbewohner in 40 Jahren halbiert


Laut WWF-Living Blue Planet Report nimmt biologische Vielfalt der Weltmeere weiter ab

Die biologische Vielfalt der Meere nimmt ab, warnt der WWF in seinem am 16.09.2015 veröffentlichten „Living Blue Planet Report“. Im Schnitt haben sich Populationszahlen von Meeressäugern, Seevögeln, Reptilien und Fischen innerhalb von 40 Jahren halbiert. Jede vierte Hai- oder Rochenart droht auszusterben. Hauptursache: Die weltweite Überfischung.
Die Eisschmelze im Nordpolarmeer hat in diesem Jahr wieder dramatische Ausmaße angenommen. Der durch den Klimawandel beschleunigte Rückgang des Meereises führ zu schwerwiegenden Veränderungen im arktischen Ozean. Fische wanderna, auch neue Arten stoßen ins zunehmend eisfreie Terrain vor: In der Kanadischen und Norwegischen Arktis werden vermehrt Orcas gesichtet. weiterlesen…

Die Meere können nicht mehr

Die Weltmeere brauchen eine sofortige und umfassende Reduktion der Treibhausgas-Emissionen durch den Menschen. Anderenfalls können weiträumige und größtenteils unumkehrbare Schäden im Lebensraum Meer eintreten, von deren Folgen vor allem auch Entwicklungsländer betroffen sein werden. So lautet das Fazit einer neuen Review-Studie, die am 02.07.2015 im Fachmagazin Science erscheint, und auf die das Alfred-Wegener-Institut aufmerksam macht. weiterlesen…

Kritik an Maßnahmen zum Meeresschutz

Der von der Bundesregierung im März vorgelegte Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) wird von Umweltexperten als unzureichend bewertet. In einem öffentlichen Fachgespräch am 20.05.2015 im Umweltausschuss forderten sie zum Teil erhebliche Nachbesserungen – meldet der Dienst “Heute im Bundestag“. weiterlesen…

Schwimmendes Super-Labor

Nach mehrwöchigen wissenschaftlichen Erprobungsfahrten und einer Bauzeit von etwa 20 Monaten haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil in Wilhelmshaven das neue Tiefseeforschungsschiff SONNE in Wilhelmshaven übernommen. Gebaut wurde das Schiff durch die Meyer Werft in Papenburg. Nach einer kurzen Vorstellungsreise in mehreren Häfen an Nord- und Ostsee geht das schwimmende Labor Sonne ab Januar 2015 im indischen und pazifischen Ozean auf Forschungsreise. weiterlesen…