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Archiv: COP21


Greenpeace und Energie-Experten zeigen Optionen für ein klimaverträgliches Geschäftsmodell auf

Greenpeace LogoGreenpeace Austria präsentierte am 17.05.2017 eine zukunftsfähige Vision für den österreichischen Mineralölkonzern OMV (früher Österreichische Mineralölverwaltung, ÖMV). OMV LogoErdöl und Erdgas spielen darin keine Rolle; stattdessen sind mögliche nicht nur gewinnbringende, sondern auch klimafreundliche Wege Geothermie, Ausbau bereits bestehender OMV-Tankstellen für die Elektromobilität, verstärkte Produktion von Wasserstoff sowie die Entwicklung von klimaverträglichen Kraftstoffen für die Luftfahrt. Mit dem Vorschlag will Greenpeace die Transformation des Konzerns unterstützen.


Jeder Dritte denkt, es sei schon zu spät, den Klimawandel zu stoppen. 61 Prozent verlangen Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Wie es mit dem Pariser Klimaabkommen weitergeht, bleibt unsicher: Die USA haben zwar im Arktisrat pro Klimaschutz abgestimmt (siehe solarify.eu/usa-im-arktisrat-pro-klimaschutz), aber ihre Entscheidung, ob sie weiterhin Teil des COP21-Vertrags bleiben, erneut verschoben. Entscheidend ist dabei die Einschränkung der CO2-Budgets. Dass Deutschland laut einer Studie des Branchenverbandes Erdgas am 03.04.2017 schon so viel Kohlenstoffdioxid wie im ganzen Jahr erlaubt ausgestoßen hat, „ist kein Grund zur Freude“, so das Marktforschungsunternehmen YouGov aus Anlass einer aktuellen Umfrage.


Trumps Berater wollen offenbar Austritt aus Pariser Klimaabkommen empfehlen – scharfe Kritik von Germanwatch

Christoph Bals, Germanwatch - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyNach übereinstimmenden US-Medienberichten wollen Berater Trumps dem US-Präsidenten offenbar zum Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen raten. Dazu erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, am 03.05.2017: „Ein Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen wäre der Gipfel des Zynismus und der Dummheit…“


220 Mio. Tonnen bereits am 03.04. erreicht

Rechne man den laut COP21 jährlichen CO2-Ausstoß pro Kopf um, dann habe Deutschland schon am 03.04.2017 seinen Anteil für das Gesamtjahr verbraucht, und dürfte eigentlich bis Jahresende kein Treibhausgas mehr ausstoßen, wenn es das im Rahmen der Pariser Klimakonferenz COP21 im Dezember 2015 unterschriebene Abkommen einhalten wolle. Das habe eine Studie der Berliner Nymoen Strategieberatung zum Inhalt – berichtete u.a. die Berliner Morgenpost.


Germanwatch lobt das Signal für Kooperation und Klimaschutz in Zeiten US-amerikanischer Störfeuer

Eine Internationale Initiative von Wirtschaft (B20), Thinktanks (T20) und Zivilgesellschaft (C20) aus den G20-Staaten drängt G20 zu ambitionierter Klimapolitik und stärkt damit der deutschen G20-Präsidentschaft für eine solche Politik den Rücken. Die G20 verantwortet rund vier Fünftel der globalen CO2-Emissionen.Pressemitteilung-GERMANWATCH Logo Wie die Presseabteilung von Germanwatch am 22.03.2017 mitteilte, bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation das gemeinsame Papier als „Aufruf zum politischen Mut an die G20-Staaten, nun den notwendigen ambitionierten Klimaschutz mit einer Rahmensetzung zu versehen, die zu einem neuen Wohlstandsmodell führt“.


Paris-Ziele auf dem Prüfstand – Indikatoren für den Fortschritt

Eine neue Methode soll künftig die Fortschritte beim Klimaschutz erfassen. Fazit: Das 2-Grad-Ziel [bzw. die 1,5-Grad-Grenze – SY] könnte noch erreicht werden – es gibt aber Anlass zur Skepsis. So eine Medienmitteilung aus dem Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC).

Après Paris


Die Konsequenzen der Klimakonferenz von Paris

Après Paris - Die Konsequenzen der Klimakonferenz von Paris - Titel © DGSBei Heise Medien ist das ebook Après Paris – Die Konsequenezen der Klimakonferenz von Paris erschienen, in dem sich Wissenschaftler wie Mojib Latif und Claudia Kemfert u.a. mit der Frage befassen, warum „Business as usual“ nach Paris nicht mehr möglich ist, und die – wie etwa Volker Quaschning – von der Politik „Taten, statt leerer Worte“ fordern.


Hendricks: Grundgesetz für weltweiten Klimaschutz

COP21-Präsidium mit Hollande - Screenshot © unfccc6.meta-fusion.comDas im Dezember 2015 in Paris beschlossene Klimaschutzabkommen ist am 04.11.2016 offiziell in Kraft getreten – vier Jahre früher als ursprünglich erwartet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nannte das „eine Zeitenwende für uns Klimaschützer. Der weltweite Klimaschutz bekommt ein Grundgesetz. Auf dieser Grundlage macht sich die ganze Welt auf den Weg hin zu einer klimaverträglichen Wirtschaftsweise.“


Neue Studie: Nullemissionswirtschaft nötig, um Pariser Abkommen zu erreichen

Energywatchgroup Logo„Die aktuellen Klimaziele Deutschlands sind viel zu schwach, um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Und selbst diese schwachen Ziele droht die Bundesregierung zu verfehlen“, so lautet das Ergebnis einer 27seitigen aspo-deutschland-logoStudie der Energy Watch Group (EWG) und ASPO Deutschland (Association for the Study of Peak Oil and Gas) „Deutsche Klimapolitik – vom Vorreiter zum Bremser“, die am 04.11.2016 – dem Tag des Inkrafttretens des Pariser Klimaabkommens – in Berlin veröffentlicht wurde.


COP 22 muss die Dynamik verstärken

COP22 logoDas Klimaabkommen von Paris (COP21) tritt bereits am 04.11.2016 in Kraft – weniger als ein Jahr nach seiner Verabschiedung. Der vom 07. bis 18.11.2016 stattfindende Klimagipfel COP22 in Marrakesch ist ein guter Anlass, ein Zwischenfazit zu ziehen und zu betrachten, wo die internationale Klimapolitik steht. Ein Hintergrundpapier von Germanwatch zeigt auf, welche Entscheidungen in Marrakesch zu erwarten sind – im Bereich Transparenz, Steigerung des Ehrgeizes, Klimafinanzierung und Anpassung und klimawandelbedingte Schäden.

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