SOLARIFY

Archiv: IPCC


Lob und Kritik

Solarify hat seit dem Erscheinen des IPCC-Sonderberichts zu 1,5 Grad Erderwärmung am Morgen des 08.10.2010 Reaktionen und kommentierende Stimmen gesammelt. Wie es kaum anders sein könnte, reichen die Stellungnahmen und Meinungsäußerungen von Lob über Kritik an der Politik bis zu scharfer Kritik am IPCC-Bericht und seinen Empfehlungen selbst. Die Reihenfolge ihrer Dokumentation ist willkürlich, bedeutet keine Wertung und wird laufend aktualisiert.

Klimakabale


Kommentar von Sam Morgan, der vom Planeten Erde berichtet

Europa hat in Kürze eine leichte Entscheidung zu treffen. Die kann Billionen Euro einsparen, den Tod von Tausenden von Menschen verhindern und ihren Teil dazu beitragen, den Planeten vor dem Klimawandel zu bewahren. Oder wir können so weitermachen, wie wir sind. Erstaunlicherweise ist die erste Option nicht jedermanns erste Wahl.

“Sputet Euch!”


Wissenschaft befürchtet schon bei 1,5° Erwärmung weltweit Risiken für Mensch und Natur

Der neue IPCC-Sonderbericht, der am 08.10.2018 in Incheon, Südkorea, veröffentlicht wurde, zeigt, dass bereits bei 1,5 Grad Celsius globaler Erwärmung weltweit hohe Risiken durch die Klimafolgen bestehen, so eine gemeinsame Medienmitteilung von BMBF und BMU. Der in Paris anlässlich der COP21 in Auftrag gegebene Bericht fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Folgen einer Erwärmung von 1,5°C und darüber zusammen und definiert die damit einhergehenden nötigen Emissionsverringerungen. Er untersucht außerdem konkrete Maßnahmen zur Verstärkung und Beschleunigung des Kampfes gegen den Klimawandel. Im Rahmen einer betonten die beiden Staatssekretäre der Ministerien, Jochen Flasbarth und Michael Meister im Berliner BMU die Dringlichkeit der Maßnahmen.


IPCC-Sonderbericht: 1,5 Grad sind noch erreichbar

Das evangelische Entwicklungswerk Brot für die Welt und die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßen den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC als “starkes Signal für deutlich ambitionierteren Klimaschutz”. Dieser “wichtige Wegweiser aus der Klimakrise” zeigt, dass ab einer Erwärmung über 1,5 Grad die Risiken und volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels massiv steigen. Die gute Nachricht ist: Die Begrenzung der Erwärmung auf dieses Limit ist bei zügigem und entschiedenem Handeln machbar.

IPCC-Sonderbericht kommt


Thema: Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen

Beim UN-Klimagipfel 2015 in Paris formulierten die Staaten das Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius und möglichst unter 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Sie luden den Weltklimarat ein, zur angestrebten 1,5-Grad-Grenze einen Sonderbericht zu verfassen. Am 08.10.2018 wird dieser Sonderbericht des IPCC veröffentlicht – er fasst auf mehr als 200 Seiten den Forschungsstand zu politisch wie wissenschaftlich komplexen Fragen rund um die 1,5-Grad-Grenze zusammen. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 26.09.2018 in Berlin informierten Fachleute über Entstehungsbedingungen und Bedeutung des Sonderberichts.


Gute Grafiken zum Klimawandel: Die Anleitung

Der Weltklimarat IPCC wird oft kritisiert, seine Berichte und Illustrationen seien wenig verständlich. Wie das Portal klimafakten berichtet, haben jetzt Psychologen und Klimaforscher des britischen Tyndall Centre Empfehlungen erarbeitet, wie sich Klima-Daten besser visualisieren lassen: “Zwölf Ratschläge bringen es auf den Punkt”.

IPCC-Berichte schwer verständlich

Der Klimawandel ist in aller Munde – doch die Botschaften des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) werden von politischen Entscheidungsträgern und Laien kaum verstanden – damit steht ihre Umsetzung in Frage. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, das die Berichte des IPCC von 1990 bis 2014 analysiert hat. Die Wissenschaftler empfehlen dem Weltklimarat, die Verständlichkeit seiner Berichte zu verbessern, um im Kampf gegen die Klimaerwärmung rascher voranzukommen so eine Pressemitteilung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.


Energiewirtschaft und Klimawandel: Anreize für Klimaschutz-Investitionen stärken

Der Energiesektor verursacht trotz vieler technischer Möglichkeiten, Emissionen zu mindern, weltweit den höchsten Treibhausgas-Ausstoß. Um den Klimaschutz marktkonform und technologieneutral voranzutreiben und Klimaschutz-Investitionen anzureizen, wäre es besonders effizient, wenn CO2 endlich weltweit einen Preis bekäme. Dies sind Kernergebnisse eines am 01.10.2015 vom Weltenergierat – Deutschland und dem Wissenschaftsportal klimafakten.de veröffentlichten Reports. Unter dem Titel „Klimawandel: Was er für die Energiewirtschaft bedeutet“ fasst der Report erstmals in deutscher Sprache die Kernergebnisse des jüngsten Weltklimaberichts zusammen, die für den Energiesektor relevant sind.


Infoplattform zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt

Wenn sich die Erdatmosphäre bis 2050 um 2 °C über das vorindustrielle Niveau hinaus erwärmt, ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 15 bis 36 Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) hervor. Um diese und andere klimarelevante Erkenntnisse in allgemeinverständlicher Sprache einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland zu vermitteln, haben das Thünen-Institut für Seefischerei und die Initiative klimafakten.de die Aussagen zusammengefasst.

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, hielt in der Aktuellen Stunde zur Haltung der Bundesregierung zu den alarmierenden Ergebnissen des Weltklimaberichts und dem Handlungsbedarf für mehr Klimaschutz vor dem Deutschen Bundestag in Berlin am 06.11.2014 eine Rede – Solarify dokumentiert.

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