Wie umgehen mit der Flut an wissenschaftlicher Literatur?


Systematische Wissensynthese, statt Kakophonie von Expertenmeinungen

Der Weltklimarat wird 2021 seinen nächsten Report zum Sachstand der Klimaforschung vorlegen. Doch der IPCC steht vor einem Problem: Die Menge der relevanten Fachliteratur ist in den vergangenen Jahren exponentiell gestiegen. Dieses Problem zu lösen, schreibt der Berliner Umweltökonom Jan Minx in einem Gastbeitrag für das Portal Klimafakten, sei unerlässlich für die Reputation des IPCC. weiterlesen…

Klimaschutz rechnet sich


Volkswirtschaftlicher Nutzen des Klimaschutzes schon 2050 dreimal so groß wie die Kosten

Eine Studie von Prof. Olav Hohmeyer (Flensburg) im Auftrag von Germanwatch belegt, dass sich ambitionierter Klimaschutz auch volkswirtschaftlich rechnet. Auf rund 16 Billionen Euro schon im Jahr 2050 taxiert der Ökonom den weltweiten volkswirtschaftlichen Nutzen eines ambitionierten Klimaschutzes. weiterlesen…

Globaler Nahrungsmittelbedarf bis 2050 verdoppelt


Zukunftsszenarien für den Nahrungsmittelbedarf im 21.Jahrhundert: Neues Online-Tool

Weltweit wird sich der Bedarf an Nahrungsmitteln bis 2050 etwa verdoppeln, dabei wird besonders der Anteil tierischer Produkten stark zunehmen – das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Die Ernährung der Zukunft ist nicht nur für die Ernährungssicherheit von enormer Bedeutung, sondern auch für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft. weiterlesen…

IPCC-Berichte schwer verständlich

Der Klimawandel ist in aller Munde – doch die Botschaften des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) werden von politischen Entscheidungsträgern und Laien kaum verstanden – damit steht ihre Umsetzung in Frage. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, das die Berichte des IPCC von 1990 bis 2014 analysiert hat. Die Wissenschaftler empfehlen dem Weltklimarat, die Verständlichkeit seiner Berichte zu verbessern, um im Kampf gegen die Klimaerwärmung rascher voranzukommen so eine Pressemitteilung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. weiterlesen…

Deutscher Klimaforscher in den Weltklimarat gewählt


Hans-Otto Pörtner kümmert sich beim IPCC um Risiken und Folgen des Klimawandels

Der deutsche Klimaforscher Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut ist am 06.10.2015 in Dubrovnik zum Ko-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates (IPCC) gewählt worden. Zusammen mit Debra Roberts aus Südafrika wird er die Arbeitsgruppe II leiten, die sich mit den Risiken und Folgen des Klimawandels sowie mit Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel beschäftigt.
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Weltklimabericht: “Die Zeit ist nicht auf unserer Seite”

Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) hat am 02.11.2014 in Kopenhagen den abschließenden Synthese-Band seines (fünften) Sachstandsberichts vorgelegt. Unmissverständliches Fazit: Ab 2020 müssen die Treibhausgas-Emissionen abzunehmen beginnen, bis zum Jahr 2100 muss die fossile Energieproduktion “nahezu vollständig” verschwunden sein. Und die Zeit drängt: “Wenn wir nicht schnell handeln, wird es immer teurer.” weiterlesen…

Die Zeit und die “Kalte Sonne”

Prominent zitiert: Frank Drieschner, Christiane Grefe und Christian Tenbrock
“Knapp zusammengefasst, behaupten beide Autoren, die globalen Temperaturen würden nur zum geringeren Teil vom CO?-Ausstoß beeinflusst, “mindestens die Hälfte” der bisherigen Erderwärmung gehe auf eine verstärkte Aktivität der Sonne zurück. Und weil dieser Zyklus seit Beginn des Jahrtausends vorüber sei …, werde der Temperaturanstieg deutlich geringer ausfallen, als die Forscher des Weltklimarats prophezeiten. Nun wäre ein Beweis dieser These – die seit Jahren in der Skeptikerszene zirkuliert – eine wissenschaftliche Sensation…. ”
Hier die komplettem Artikel: http://www.zeit.de/2012/07/Klimawandel-Vahrenholt/komplettansicht
http://www.zeit.de/2012/05/RWE-Vahrenholt
http://www.zeit.de/2012/09/Klimawandel-Klimaskeptiker weiterlesen…

Glaubwürdigkeit des IPCC


Klimawandel – Vertrauen geschmolzen? Zur Glaubwürdigkeit der Klimaforschung
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32-33/2010)

Der Weltklimarat ist Ende 2009 massiv in die Kritik geraten, mit Folgen für die Klimaforschung insgesamt. Von Silke Beck. Seit 2010 werden seine Verfahren einer unabhängigen Begutachtung unterzogen. Bereits Ende der 1980er Jahre hatte sich eine Koalition aus Gegnern des aktiven Klimaschutzes gebildet, vornehmlich aus Vertretern der Erdöl exportierenden Staaten und Lobbyisten von US-amerikanischen Energie- und Automobil-Konzernen. Diese Koalition versuchte schon früh, mit eigenen Expertisen nachzuweisen, dass das Problem des vom Menschen gemachten Klimawandels eigentlich gar nicht existiert, sondern eine Erfindung von ökologisch oder sozialistisch motivierten Wissenschaftlern ist (Klimaschwindelthese). weiterlesen…