15 Fakten zum Klimawandel

Vier Wissenschafts-Institutionen veröffentlichen gemeinsames Papier

“In der Fachwelt besteht Konsens, dass der Mensch die Haupt-Ursache des gegenwärtigen Klimawandels ist. Verlässliche Informationen zum Klimawandel liegen vor. Gegenstimmen sind nicht wissenschaftlich fundiert. Klima-Modelle geben verlässlich Auskunft über künftige Entwicklungen”. Dies sind drei Hauptaussagen aus einem neunseitigen Hintergrundpapier, in dem klimafakten.de gemeinsam mit dem Deutschen Klima-Konsortium, der Klima-Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft und der Organisation “Scientists for Future” den aktuellen Stand der Forschung, wichtige Fragen rund um Klimawandel und Klimaschutz zusammengefasst und am 26.03.2020 veröffentlicht hat. weiterlesen…

MCC erstellt umfassende Landkarte der Klimaforschung

Mehr als 400.000 Studien mit Big-Data-Technologie ausgewertet

Die Forschung zu konkreten Klimalösungen war bisher in den UN-Klimaberichten unterrepräsentiert. Solche Themen sind oft technisch geprägt und wurden von den Sozialwissenschaften wenig beachtet – was nahelegt, Forschungsprogramme und auch Prioritäten der Forschungsförderung zu überdenken. Dies ist das Ergebnis einer richtungsweisenden neuen Studie, die erstmals die Inhalte von hunderttausenden wissenschaftlichen Artikeln über die gesamte Breite der Klimaforschung abbildet. Die „Topographie der Klimaforschung“ wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und dem Priestley International Centre for Climate an der Universität Leeds erstellt. Sie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht. weiterlesen…

EUREC4A soll Rätsel des Klimawandels entwirren

Wolken aus allen Perspektiven

Wolken sind mit die größten Unsicherheitsfaktoren, wenn das Ausmaß der Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts vorhergesagt werden soll. Kumuluswolken in niedrigen Schichten der Atmosphäre reflektieren Sonnenlicht und kühlen so die Erdoberfläche. Um besser zu verstehen, wie sich die Wolkenbedeckung mit dem Klimawandel verändert, startete ein internationales Team unter Führung des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteologie am 20.01.2020 die knapp sechswöchige Feldstudie EUREC4A (Elucidating the role of clouds-circulation coupling in climate). weiterlesen…

In der Atmosphäre über Lappland – Klimaforschung mit Stratosphärenballons

BEXUS 28/29: Studierende schicken Experimente in 26 Kilometer Höhe

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen den Geheimnissen der Atmosphäre und der Planetenbildung auf die Spur kommen: Am 23.10.2019 um 6:33 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit startete einer Medienmitteilung zufolge der Stratosphärenballon BEXUS 29 mit Experimenten von Studierendenteams aus mehreren europäischen Ländern vom Raumfahrtzentrum Esrange in Nordschweden. Bei seinem dreistündigen Flug erreichte er eine Höhe von 26 Kilometern. Am 25. Oktober folgte mit BEXUS 28 der zweite Ballon der Kampagne. Vier der insgesamt neun Studierendenteams der BEXUS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSA stammen von deutschen Hochschulen.
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Klima-Abend in zdf-info

Vorboten und Zeichen des Klimawandels einschätzen und die komplexe Klimaforschung erklären

Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind sich einig: Die globale Erwärmung ist menschengemacht, und der Klimawandel findet bereits statt. Vermehrte Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und der steigende Meeresspiegel zählen zu den Folgen. Bereits jetzt sterben aufgrund des sich wandelnden Klimas Ökosysteme wie das Great Barrier Reef, Küstenregionen versinken, Gletscher schmelzen und Wälder brennen. Doch die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase sinkt nicht, sondern steigt unvermindert an, während die Wälder vor allem in den Tropen großflächig abgeholzt werden. weiterlesen…

“Deutsche Klimaforschung weltweit mit Spitzenstellung”

“Klimaschutz made in Germany” – Karliczek setzt bei Klimaforschungsförderung auf Innovationen – 2,4 Mrd. bis 2023

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will durch einen CO2-Preis “klimaschädliche Anreize durch klimafreundliche ersetzen”. Das sagte sie am 09.09.2019 im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin, in dessen Verlauf sie die Fördermaßnahmen ihres Ministeriums für den Klimaschutz vorstellte. Sie “möchte, dass die Forschungsziele Teil des Klimaplans werden”, zu dem aber die Verhandlungen “noch laufen”. Die Forschungsförderung werde “einen Beitrag zum Klimaschutz leisten”. weiterlesen…

Worum geht es beim IPCC-Bericht über Ozean und Kryosphäre?

Hintergründe aus der Klimaforschung

Im Vorfeld des neuen Sonderberichts des Weltklimarats IPCC erklärten Experten am 28.08.2019 beim Pressegespräch des Deutschen Klima-Konsortiums und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung die wissenschaftlichen Hintergründe. Sie legten mit Blick auf den aktuellen Forschungsstand dar, wie deutlich sich der Klimawandel bereits im Ozean und der Kryosphäre zeigt und welch elementare Rolle diese Veränderungen in Zukunft für Menschen auf der ganzen Welt spielen werden. weiterlesen…

Karliczek verlangt doppelt so viel Geld für Klimaforschung

Forschungsministerin will Umwandlung von Treibhausgasen in chemische Grundstoffe stärker fördern

Wissenschaftsministerin Anja Karliczek nutzt das Momentum der Klimadebatte und startet einen neuen Anlauf, mehr Geld für ihr Ministerium zu erhalten: Um die Entwicklung klimafreundlicher Technologien voranzutreiben, fordert sie fast eine Verdopplung der hierfür vorgesehenen Mittel. „Nur über technische Innovationen werden wir den Kampf gegen den Klimawandel gewinnen. Und jeder Euro für den Klimaschutz ist gut angelegtes Geld“, sagte die Ministerin der Nachrichtenagentur dpa (siehe: forschung-und-lehre.de/karliczek-will-doppelt-so-viel-geld-fuer-klimaforschung). Die Ausgaben in diesem Bereich sollen auf drei Milliarden Euro pro Jahr steigen.
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Konsens über den Konsens

2016: Synthese von Konsensus-Schätzungen der anthropogenen Erderwärmung (AGW): Große Einigkeit über anthropogenen Klimawandel

Environmantal Research Letters TitelZunehmende Zweifel am anthropogenen Klimawandel – auf privater wie auf Staatenlenkerebene – veranlassen Solarify, noch einmal auf eine Publikation aus dem April 2016 hinzuweisen. In den Environmental Research Letters hatten damals 16 Wissenschaftler nach Durchsicht von Tausenden Arbeiten zum Thema Klimawandel festgestellt, dass 97 Prozent darin übereinstimmen, dass die Erderwärmung auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist. Ausschnitte aus dem Artikel. weiterlesen…

War Alexander von Humboldt der erste Ökologe?

Der Universalgelehrte warnte bereits im 19. Jahrhundert vor der Abholzung der Wälder. Manchen gilt er als Vordenker der Klimaforschung.

Der Mensch, schrieb Alexander von Humboldt 1843, verändere das Klima „durch Fällen der Wälder, durch Veränderung in der Verteilung der Gewässer und durch die Entwicklung großer Dampf- und Gasmassen an den Mittelpunkten der Industrie.“ Diese Feststellung findet sich in seinem Buch „Central-Asien. Untersuchungen über die Gebirgsketten und die vergleichende Klimatologie“. Es erschien zunächst auf Französisch und ein Jahr darauf dann auf Deutsch. Ein Gastbeitrag von Frank Holl im Tagesspiegel vom 04.06.2019. weiterlesen…