Jodsäuren beeinflussen Bildung atmosphärischer Aerosole massiv

Jod aus den Meeren verstärkt Wolkenbildung in der Arktis und Eisschmelze

Im Großexperiment CLOUD (Cosmics Leaving Outdoor Droplets) am Kernforschungszentrum CERN in Genf untersuchen 104 Wissenschaftler aus 13 Ländern, wie sich unter kontrollierten Bedingungen aus reaktiven Gasen Aerosolpartikel bilden. In einer am 05.02.2021 in Science veröffentlichten Arbeit zeigen Xu-ChEng He et. al., dass sich Aerosolpartikel aus Jodsäure extrem schnell in der marinen Grenzschicht bilden – dem Teil der Atmosphäre, der in direktem Kontakt mit dem Ozean steht. Aerosolpartikel in der Atmosphäre beeinflussen Klima und Wolkenbildung und tragen zu städtischem Smog bei, wie sich aber neue Aerosolpartikel bilden, ist noch relativ gering untersucht. Die Ergebnisse deuten auf einen neuen Mechanismus hin, der den Verlust des arktischen Meereises beschleunigen könnte.
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Rußpartikel beeinflussen Erderwärmung

Auswirkung auf Wolkenbildung

Wolken über Avinyonet de Puigventós, Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEin Forscherteam der ETH Zürich hat mit Simulationen auf dem CSCS – Centro Svizzero di Calcolo Scientifico) untersucht, wie sich Alterungsmechanismen von Rußpartikeln in der Atmosphäre auf die Wolkenbildung auswirken. Die Wolkenbildung wird durch alternde Rußpartikel in der Atmosphäre stärker beeinflusst als erwartet. Die am 03.11.2020 publizierten Ergebnisse (auch in Nature Geoscience) zeigen, dass Rußalterung die Wolkenbildung und somit das Klima verändert. weiterlesen…