Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs deutlich unterschätzt

CO2 macht nur ein Drittel der Emissionen aus

Eine von der Europäischen Kommission veröffentlichte Studie über die klimaschädliche Wirkung der nicht-CO2-Emissionen des Luftverkehrs bestätigt, dass diese zwei Mal klimaschädlicher sind als die CO2-Emissionen der Industrie allein. Die Kommission legt damit erstmals konkrete Zahlen zur drastisch unterschätzten Klimaschädlichkeit der gesamten Emissionen des Luftverkehrs vor, wie einer Pressemitteilung von Greenpeace Österreich vom 25.11.2020 zu entnehmen ist. weiterlesen…

Flugzeuge bleiben Klima-Killer

UN-Luftfahrtorganisation ICAO will wegen Corona ihr geplantes Klimaprogramm auf Eis legen. Ein großer Rückschritt, klagen Umweltschützer.

Die internationale Flugindustrie will die Coronakrise nutzen, um sich von ihren Klimazielen zu verabschieden. Nach Vorschlägen der UN-Luftfahrtorganisation ICAO soll das zuständige Programm Corsia, anders als beschlossen, mit veränderten Grundlagen und später eingeführt werden, wie Bernhard Pötter am 14.06.2020 in der taz schrieb. weiterlesen…

Flughafen Zürich 2050 CO2-frei

Eigene CO2-Emissionen sollen dank synthetischer Treibstoffe auf netto Null sinken

Flugzeugbetankung - Foto © SolarifyDie Flughafen Zürich AG will bis 2050 ihre eigenen CO2-Emissionen auf netto Null senken. An diesem Vorhaben habe auch das Coronavirus nichts verändert, so eine entsprechende Medienmitteilung. In diesen Tagen ist sie deshalb eine Partnerschaft mit dem jungen Hightech-Unternehmen Synhelion SA eingegangen und unterstützt damit langfristig die Forschung und Entwicklung von synthetischen Treibstoffen. Ziel ist es, diese in genügender Menge und zu Marktpreisen verfügbar zu machen. Die Flughafen Zürich AG wird die synthetischen Treibstoffe der Testanlage von Synhelion direkt am Flughafen einsetzen. weiterlesen…

Klimaschutz im Flugverkehr auf der Kippe

IATA will CORSIA-Abkommen abschwächen

Unter dem internationalen Abkommen zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes (CORSIA) sollen die CO2-Emissionen des internationalen Flugverkehrs stabilisiert werden. Steigen die Emissionen, müssen Fluggesellschaften ab 2021 die Differenz zum Referenzwert durch den Aufkauf von Kompensationszertifikaten aus Klimaschutzprojekten ausgleichen. Die Luftverkehrsindustrie versucht nun, das Abkommen zu ändern. Berechnungen des Öko-Instituts zeigen, dass der Industrievorschlag die Verpflichtung zur Vermeidung oder Ausgleich von Treibhausgasemissionen bis 2035 um 25 bis 75 Prozent senken würde. weiterlesen…

Enorme CO2-Emissionen “dank” Streaming

Globaler Datenverkehr und Fliegen bei Treibhausgas-Emissionen gleichauf

Eigentlich schon ein alter Hut: Im Internet surfen, Webseiten aufrufen, E-Mails verschicken und Filme anschauen – unser Computeralltag ist zu einem mit-entscheidenden Anteil der Klimakrise geworden. Suchanfragen, Skypen oder Streamen belasten das Klima immer stärker. Die digitale Welt verursacht – so spektrum.de – “zwischen 1,7 und – je nach Studie”. Der Prozentsatz könnte bis 2030 auf 8 steigen – Wissenschaftler von Huawei-Schweden sagen gar 23 Prozent voraus (nach bento).
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Freiwillige CO2-Kompensation

Wenn sich Treibhausgas-Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lassen, können sie zumindest durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden

Jeder Mensch hinterlässt einen CO2-Fußabdruck, in Deutschland sind das im Durchschnitt gut elf Tonnen CO2 pro Jahr. Durch klimabewusstes Handeln, beispielsweise weniger zu fliegen oder weniger tierische Produkte zu essen, lassen sich Emissionen vermeiden oder zumindest reduzieren. Für die verbleibenden Emissionen kommt als letzter Schritt deren Ausgleich in Betracht, auch Kompensation genannt. Das Umweltbundesamt hat am 23.07.2019 den UBA-Ratgeber „Freiwillige CO2-Kompensation durch Klimaschutzprojekte“ veröffentlicht. weiterlesen…