CO2-Budget eine Schimäre

Schätzungen des Weltklimarats zu harmlos

Schon Ende Dezember 2020 wandte sich die Offene Akademie zum Thema Klimakrise an Bundesregierung und Parlamentarier auf EU-Ebene: Obwohl sie wie andere auch die Entwicklung des Weltklimas dramatisch einschätzten, halten sie die geforderten Veränderungen für unzureichend, “weil sie viel Spielraum für Untätigkeit lassen” (Fridays4Future). Nun kommt der australische Klima-Think-Tank Breakthrough zum gleichen Schluss: “Die IPCC-Kohlenstoffbudgets gehen zu fahrlässig mit Risiken um. Wenn ein verantwortungsvoller Ansatz des Risikomanagements gewählt wird, existiert kein Kohlenstoffbudget für die Zwei-Grad-Grenze.” Das unterstreiche, wie wichtig es sei, vor 2030 Netto-Nullemissionen zu erreichen. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

“Wir sind bereits in Schwierigkeiten”

Rede von UNEP-Exekutivdirektorin Inger Andersen anlässlich der Vorstellung des UNEP Emissions Gap 2020

Trotz eines Rückgangs der Treibhausgasemissionen aufgrund der wirtschaftlichen Verlangsamung von COVID-19 steuert die Welt in diesem Jahrhundert immer noch auf einen katastrophalen Temperaturanstieg jenseits der 3° C zu – weit über die Grenze des Pariser Abkommens hinaus. Aber der UNEP-Report lässt auf eine grüne Pandemieerholung und wachsende Verpflichtungen zu Netto-Null-Emissionen hoffen, sagte UNEP-Chefin Andersen am 09.12.2020. weiterlesen…

Schon 1974: Sorge um CO2-Konzentration

Schon vor 46 Jahren erkannte William D. Nordhaus: “Menschengemachte Emissionen beeinflussen Klima”

Es ist alles schon lange bekannt: Schon 1974 entwarf der spätere (2018) Nobelpreisträger William D. Nordhaus, ein makroökonomisches Modell des langfristigen Wachstums. Seine bahnbrechende Arbeit “Resources as a Constraint on Growth”, erschienen in der American Economic Review, enthielt als erste eine Darstellung der Kohlendioxidkonzentration und des Klimas in einem solchen makroökonomischen Rahmen und analysierte, wie der Klimawandel zu möglichst geringen Kosten eingedämmt werden konnte – weiterentwickelt 1975 unter dem Titel “Can we conrol carbon dioxide?”. 1977 definierte Nordhaus die sogenannte Zwei-Grad-Grenze (solarify.eu/zwei-grad-grenze – s.u.). weiterlesen…

“Produktionslücke” verschwierigt Einhaltung der Klima-Grenzen

Fossile nehmen zu, entgegen den Versprechen, CO2-Ausstoß zu senken

Der Production Gap Report 2019 – erstellt von führenden Forschungseinrichtungen und dem und am 20.11.2019 publiziert – ist die erste Bewertung der Lücke zwischen den Zielen des Pariser Abkommens (COP21) und der geplanten Kohle-, Öl- und Gasproduktion der Länder. Er liefert eine neue Berechnungsgrundlage für die Bewertung des derzeitigen weltweiten Tempos der Gewinnung fossiler Brennstoffe und beschreibt die Schritte, die Länder unternehmen können, um die Versorgung mit fossilen Brennstoffen an die Ziele des Pariser Abkommens anzupassen. weiterlesen…

Zwei-Grad-Grenze

Die Zwei-Grad-Grenze, eine Linie für den (inzwischen nahezu unumstritten) menschengemachten Klimawandel, welche die Erderwärmung bei Androhung existienzeller Folgen keineswegs nur für die Südseeinsulaner nicht überschreiten darf. Seit fast 40 Jahren ist sie schon bekannt: 1977 veröffentlichte der US-Wirtschaftsprofessor William Nordhaus eine Grafik mit einer als Zwei-Grad-Grenze bezeichneten Linie – er fügte dieser Grenze eine Zeitachse, die natürlichen Schwankungsbreiten samt einer nach oben verlaufenden Temperaturkurve hinzu: 2040 schnitten beide einander. weiterlesen…