CO2 als Rohstoff für Kunststoffe und Co.

Klimagas als Ausgangsstoff

CO2-Emissionen müssen sinken – einen möglichen Weg zur Reduzierung zeigen Fraunhofer-Forschende auf: Sie nutzen das Klimagas als Rohstoff, etwa für Kunststoffe. Einer Darstellung in Forschung Kompakt vom 02.08.2021 zufolge stellen sie aus CO2 zunächst Methanol und Ameisensäure her, die sie via Mikroorganismen zu Bausteinen für Polymere und Co. umwandeln. Ansätze dazu entwickeln Forscherinnen und Forscher derzeit in den Projekten EVOBIO und ShaPID am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Beide Projekte bearbeiten sie im Verbund mit mehreren Fraunhofer-Instituten. weiterlesen…

enervis: “Kohleausstieg 2038 Makulatur”

CO2-Preisrally und Kohleausstieg 2030 bieten Perspektiven für Gaskraftwerke und Erneuerbare

Die neuen, deutlich ambitionierteren EU-Klimaschutz- und CO2-Minderungsziele 2030 sind beschlossen. In diesem Kontext – und nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 29.04.2021 zum Klimaschutzgesetz 2019 – hat sich die Bundesregierung auf die Verschärfung der deutschen Emissionsziele geeinigt und das Klimaschutzgesetz 2019 novelliert. Die enervis energy advisors GmbH hat die Folgen für den Strommarkt modelliert und am 28.06.2021 veröffentlicht. weiterlesen…

Agora Energiewende: Was nicht auf der Tagesordnung des EU-Gipfels steht

Mutige Entscheidungen für höhere Klimaziele 2030

Welche Rolle sollte die CO2-Bepreisung in der künftigen Klimapolitik spielen? Sind die Mitgliedsstaaten oder eine EU-weite Politik dafür verantwortlich, das 2030er-Klimaziel zu erreichen? Wohin fließen EU-Hilfen? Eine Untersuchung von Agora Energiewende zeigt Handlungsoptionen rund um das EU-Klimapaket „Fit for 55“ auf, die eigentlich auf dem EU-Ratstreffen am 25.03.2021 hätten diskutiert werden sollen. Entgegen der Ankündigung von Dezember 2020 steht die Diskussion über grundlegende politische Entscheidungen zur EU-Klimapolitik nicht auf der Tagesordnung des EU-Ratstreffens. weiterlesen…

Lockdown(s) ohne großen Effekt

Längerfristige Entscheidungen maßgeblich

Obwohl Corona den Treibhausgas-Ausstoß kurzfristig deutlich zu senken geholfen hat, wird der Pandemie-Effekt auf den Klimawandel auf lange Frist verschwindend gering ausfallen. Zwei in Science Advances und Nature Climate Change publizierte Untersuchungen besagen, dass weder die Lockdowns inklusive heruntergefahrener Industrieproduktion noch der Rückgang der Flugreisen einen nachweisbaren Effekt auf das Klima haben werden. Wichtiger seien dagegen längerfristige Reaktionen der Staaten, wenn sie ihre Wirtschaften langsam wieder hochfahren. weiterlesen…

ArcelorMittal setzt Erdgas zur Stahlproduktion ein

Weltweit größtes Stahl- und Bergbauunternehmen in Europa will 2050 klimaneutral produzieren

Bis 2030 will das weltgrößte Stahlunternehmen ArcelorMittal 30 Prozent der CO2-Emissionen einsparen und bis 2050 in Europa klimaneutral produzieren. ArcelorMittal Eisenhüttenstadt plant in diesem Rahmen zunächst, den CO2-Ausstoß in der Stahlherstellung ab 2021 mit einer Umstellung des Hochofens um etwa fünf Prozent pro Jahr zu verringern. Dafür wird im Hochofen künftig Erdgas eingesetzt. weiterlesen…

Atom contra CO2?

Weltweite Untersuchung: Kernkraft kein Mittel gegen Klimawandel

AKW Cruas, Rhone - das spielende Kind soll die Harmlosigkeit symbolisieren - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyKernenergie trägt nicht zur Senkung von Kohlendioxid-Emissionen bei – Erneuerbare Energien dagegen sehr wohl. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler aus Sussex und München in einer am 05.10.2020 in Nature Energy veröffentlichten Untersuchung, über die der Bayerische Rundfunk (BR24) berichtete. weiterlesen…

CO2-Reduktion kostet mehr als 100 Milliarden Euro

Europäische Stahlindustrie vor Mega-Investition in Wasserstoff-Technik

Bildmontage © SolarifyDie europäische Stahlindustrie ist unter Zugzwang: Im Augenblick ist das stahlproduzierende Gewerbe mit 22 Prozent der größte industrielle CO2-Emittent in Europa. Gleichzeitig hat die Europäische Union zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden. Mit den derzeit angewandten Methoden zur Herstellung von Roheisen und Stahl, wird dieses Ziel verfehlt. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Produktion auf eine neue, großflächig einsetzbare und vor allem klimaneutrale Technologie umstellen. Ein weiteres Problem: Die Zeit drängt. Denn es bleiben nur noch fünf bis zehn Jahre, um die technologische Neuausrichtung einzuleiten, die dann in 30 Jahren vollendet sein soll. Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger unter dem Titel “The future of steelmaking – How the European steel industry can achieve carbon neutrality” bewertet mögliche Technologien und zeigt auf, wie eine Transformation gelingen kann. weiterlesen…

CO2-Minderung durch Smart Parking

Antwort der NPM im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur

Die Arbeitsgruppe 1 (Klimaschutz im Verkehr) der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität schätzt das CO2-Minderungspotenzial von sogenanntem Smart Parking-Lösungen bis 2030 auf 0,4 bis 0,9 Millionen Tonnen pro Jahr im Vergleich zu 2015. Voraussetzung sei eine vollständige Ausstattung kommunaler öffentlicher Parkplätze mit entsprechender Sensorik und vollständige Vermeidung von Parksuchverkehr. weiterlesen…

Analyse: CO2-Emissionen nehmen zu – Autobauer müssen handeln

Milliardenstrafen drohen aus Brüssel

Einer Untersuchung des englischen Beratungshauses PA Consulting zufolge wächst der Druck auf die Autobauer wegen ständig weiter steigender CO2-Emissionen im Verkehrssektor stark. “Die Automobilhersteller müssen handeln”, sagt PA Consulting. Nicht nur aufgrund der Emissionsziele der Europäischen Union für 2021, die, wie die jüngste Untersuchung zeigt, den 13 größten Automobilherstellern Europas Bußgelder in Höhe von 14,5 Milliarden Euro auferlegen werden. Denn fast alle würden ihr Ziel verfehlen. weiterlesen…

Kosten der EU-Verkehrs-Dekarbonisierung

NECPs der EU-Mitgliedstaaten ineffektiv? Kein EU-Land hat Dekarbonisierungskosten des Verkehrs berechnet

Eine Studie von Farm Europe hat kürzlich ergeben, dass der Entwurf der zehnjährigen Nationalen Energie- und Klimapläne (NECPs) der EU-Mitgliedstaaten Gefahr läuft, ineffektiv zu werden, da es ihnen an einer Berechnungsmethode zur Kosteneffizienz der Vorschläge mangelt. Die Frist für die Einreichung der Pläne ist Ende des Jahres, und die Verfasser des Berichts warnen davor, dass keiner der ausgearbeiteten NECP-Pläne konkrete Zahlen darüber enthält, wie viel die vorgeschlagenen Maßnahmen kosten werden, was sich direkt auf die Gesellschaft und die europäischen Klimaziele im Verkehrsbereich auswirken wird. weiterlesen…