Handlungskonzept Stahl der Bundesregierung

Umweltfreundlich  u n d  konkurrenzfähig: “Für eine starke Stahlindustrie in Deutschland und Europa”

Das „Handlungskonzept Stahl“ ist ein starkes Signal für klimafreundlichen Stahl „made in Germany“. Mit dem Papier legte das Bundeswirtschaftsministerium am 15.07.2020 nach eigenen Aussagen “ein politisches Gesamtkonzept für eine langfristig starke, international wettbewerbsfähige und klimaneutrale Stahlindustrie am Standort Deutschland vor”. weiterlesen…

Lesehinweis: Regierung will deutschen Stahl grün und wettbewerbsfähig machen

CO2-freie Stahlproduktion angestrebt

Deutschlands Verpflichtung zu den COP21-Klimazielen bedeutet bei der seit Jahren unter internationaler Konkurrenz leidenden deutschen Stahlerzeugung eine große Herausforderung – in Bezug auf die CO2-Emmissionen. Das will die Bundesregierung jetzt ändern und der Stahlindustrie massiv helfen – “auch mit umstrittenen Instrumenten”, wie Christoph Höland im Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt. weiterlesen…

Wasserstoff statt Kohle – grüner Stahl?

E-Hochöfen können klima­neutrale Stahlproduktion ermöglichen

Mehr als 20 Prozent der deutschen Treibhausgase stößt die Industrie aus – jährlich knapp 200 Millionen Tonnen CO2-Äqui­va­lente. Größter Emittent: die energieintensive Stahl- und Eisenbranche. Denn die Hochöfen der traditionellen Stahlproduktion werden mit Kohle betrieben und stoßen viel CO2 aus. In der Stahl- und Eisenproduktion könnten grüner Wasserstoff und elektrifizierte Prozesse eine klima­neutrale Stahlproduktion ermöglichen. Wie, beschreibt Henning Bartels am 16.03.2020 im neuen BDEW-Magazin Wasserstoff statt Kohle: Wie wird Stahl grün? weiterlesen…

Über Ressourcenschutz und CO2-Vermeidung

„Die Metallbranche wird eine der gewaltigsten Umwälzungen erleben“

Metallische Werkstoffe bilden das Rückgrat moderner Volkswirtschaften. Allerdings entstehen bei ihrer Herstellung und Verarbeitung große Mengen an CO2. Die Metallindustrie muss daher künftig klimafreundlicher produzieren. Darüber hinaus muss sich die CO2-Bilanz von Legierungen und ihren Bauteilen über ihre gesamte Lebensdauer verbessern. Dierk Raabe, Direktor am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf, erklärte am 06.11.2019 in einem Gespräch mit Peter Hergersberg, welche Möglichkeiten Industrieunternehmen in dieser Hinsicht heute schon haben und welche Aufgaben Metallurgen lösen müssen, um das Ziel einer nachhaltigen Metallwirtschaft zu erreichen. weiterlesen…

Carbon2Chem startet


Thyssenkrupp will in Duisburg Hüttengase aus der Stahlproduktion in Chemikalien umwandeln

Wie Ulf Meinke in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (hier: Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung vom 07.09.2018) schreibt, will der Essener Konzern Thyssenkrupp binnen kurzem am Stahlstandort Duisburg mit der Produktion von Chemikalien aus CO2 beginnen. Im Technikum des Projekts Carbon2Chem“ werde man ab dem 20.09.2018 unter realen Bedingungen Hüttengase aus der Stahlproduktion in Wertstoffe umwandeln. weiterlesen…

HYBRIT – bald fossilienfreier Stahl?


Vattenfall, SSAB und LKAB bauen weltweit erste Pilotanlage zur fossilfreien Stahlproduktion

Gemeinsam mit dem schwedischen Stahlkonzern SSAB und dem Bergbaukonzern LKAB will Vattenfall im nordschwedischen Luleå die weltweit erste Pilotanlage zur fossilfreien Stahlgewinnung mit Hilfe von Wasserstoff errichten. Die zu diesem Zweck gegründete Initiative HYBRIT hat jetzt im Zuge einer Machbarkeitsstudie dafür grünes Licht erhalten. Die konkreten Planungen für das Design der Pilotanlage sollen im Frühjahr 2018 beginnen, der Spatenstich soll im Sommer erfolgen.
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