Sir David Attenborough: “Unser Planet steht auf dem Spiel”.

“Wir haben unseren Planeten mit Verachtung behandelt”

Der britische Tierfilmer und Naturforscher Sir David Attenborough, weltberühmt durch seine für die BBC produzierten, preisgekrönten Naturdokumentationen, wandte sich am 18.11.2019 auf der Internetseite der Universität von Cambridge in einem Appell an die Weltöffentlichkeit – der 93jährige sprach über die Klimakrise und seine Hoffnungen auf die Zukunft: “Wälder brennen, Gletscher schmelzen und eine Million Arten stirbt. Können wir Menschen den Planeten vor uns selbst retten?” Attenborough: “Die Machthaber können den Wandel beeinflussen. Und wer über Wissen und Innovationsfähigkeit verfügt, kann eine Vielzahl von Problemen lösen.” weiterlesen…

Junge Klimaaktivisten erregen weltweit Aufmerksamkeit – warum?

Forscher versuchen zu eruieren, warum ihre Botschaft an Boden gewinnt

Von Jakarta bis New York City verlassen Kinder und Jugendliche ihre Klassenzimmer und marschieren auf der Straße, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Und die Welt nimmt Notiz davon. Kommunikationsexperten zufolge nutzen die jungen Klimaaktivisten ihre moralische Autorität als Kinder und ihr Social-Media-Know-how, um auf einer anschwellenden Flut Erwachsener zu surfen – schreibt Emma Marris in Nature. weiterlesen…

Klimakabinett, Klimaschutzplan, Klimademo, Klimastreik

Schwere Geburt – 270.000 in Berlin auf der Straße

Die Verhandler im Koalitionsausschuss hätten die lauten Chöre “…weil Ihr unsere Zukunft klaut” der nach Veranstalter-Angaben 270.000 Demonstranten (in Deutschland mehr als eine Million) hören können, wenn sie die Fenster geöffnet hätten, das Klimakabinett später ebenfalls. 18 Stunden hatten sie gefeilscht, CDU, SPD und CSU, um CO2-Steuer und Zertifikatehandel (letzteren hat die Union schließlich durchgesetzt), um Einstiegspreise (es geht mit 20 Euro los), um ÖPNV (wird ausgebaut) um die Mehrwertsteuer für Bahnfahrkarten (sinkt) – und um die Kosten für das Klimaschutzpaket überhaupt (laut Scholz 54 Mrd. Euro, keine neuen Schulden). weiterlesen…

“Wir brauchen den Diskurs der Generationen”

Wirtschaftsweisen-Chef Schmidt würdigt Friday-for-Future-Bewegung

Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat die Rolle der Friday-for-Future-Bewegung im Kampf gegen den Klimawandel gewürdigt: Fridays for Future sei “ein wichtiges Element”, die Gesellschaft sei jetzt darauf aufmerksam geworden, “dass es so nicht weitergehen kann”, sagte der 56-Jährige Präsident des Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI am 03.08.2019 in einem Radiointerview der WDR5-Sendung “Morgenecho”via dpa von zahlreichen Medien zitiert. weiterlesen…

Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Klimaschutz-Umfrage: Junge Deutsche haben Angst vor Klimawandel

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird anscheinend von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Doch wie viele junge Menschen in Deutschland haben schon tatsächlich an einer Fridays for Future-Veranstaltung teilgenommen? Und ist die Jugend der Ansicht, dass diese Bewegung etwas bewirkt? Was tragen Jugendliche durch ihr eigenes Verhalten im Alltag selbst zum Klimaschutz bei? Welche Akteure nimmt die junge Generation in Sachen Klimaschutz in die Pflicht, und inwiefern traut man ihnen zu, dass sie das Klima retten? Diesen und weiteren Fragen ist das Markt- und Sozialforschungsinstituts SINUS im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bei jungen Menschen nachgegangen. weiterlesen…

Erfolg für “Fridays for Future”: Konstanz beschließt Klimanotstand

…als erste Stadt in Deutschland: alle Entscheidungen unter Klima-Vorbehalt

Als erste deutsche Stadt in Deutschland hat Konstanz den Klimanotstand ausgerufen. Wie ein Sprecher der Schüler-Bewegung “Fridays for Future” Konstanz am 02.05.2019 mitteilte, fasste der Gemeinderat auf deren Initiative hin dazu einen einstimmigen Beschluss. Die Stadt Konstanz stellt damit alle Entscheidungen unter einen Klima-Vorbehalt. Mit England, Schottland und Wales haben in den vergangenen Tagen bereits die ersten Staaten, mit London, Los Angeles, Oakland, Vancouver und Basel die ersten Städte den Klimanotstand ausgerufen. weiterlesen…

Fridays4Future mit Forderungen

Adressat Politik

Am 08.04.2019 veröffentlichte Fridays for Future in Berlin ein Forderungspapier, das sich an die politischen Entscheidungsträger der Bundesrepublik Deutschland richtet. Dazu gehören: der Kohleausstieg bis zum Jahr 2030, die komplette Versorgung des Landes aus Erneuerbaren Energien bis 2035 und das Erreichen der sogenannten Nettonull bis 2030. “Wir als Fridays For Future Deutschland sind eine überparteiliche Bewegung gleichgesinnter Klimaaktivisten und solidarisieren uns mit allen, die sich friedlich für unsere Forderungen einsetzen.” weiterlesen…

Lucht: Wir sollten uns “erhebliche Sorgen machen”

„Erste Anzeichen der drohenden Umweltkrise“ – “das ist Eure Aufgabe, Ihr seid die Erwachsenen”

Jeden Freitag gehen weltweit Tausende von Schülern auf die Straße und demonstrieren unter dem Motto „Fridays for Future“ für mehr Einsatz der Politiker im Klimaschutz. Inzwischen haben sie in Deutschland Rückenwind von mehr als 25.000 Forschern erhalten, die in einer Petition auf die Dringlichkeit der Schülerproteste hinweisen. Florence Schulz von EURACTIV hat am 21.03.2019 mit dem Klimaforscher Wolfgang Lucht vom PIK-Potsdam gesprochen, der unter den Erstunterzeichnern war. Der Physiker Lucht leitet den Bereich Erdsystemanalyse am PIK, außerdem lehrt er Geographie an der Humboldt Universität Berlin und ist Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung. weiterlesen…

March for Science: Warum Wissenschaftler den Jugendklimastreik unterstützen sollten

“Ihre Generation wird stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein, daher ist es wichtig, dass ihre Stimmen gehört werden”

Von March for Science

In den vergangenen Monaten haben junge Menschen auf der ganzen Welt wegen der Untätigkeit gegen den Klimawandel protestiert, indem sie ihre Klassenzimmer verlassen und auf den Straßen demonstrierten. Am Freitag, dem 15. März, fand der bisher größte Protesttag mit Märschen an mehr als 1.700 Orten auf der ganzen Welt statt. Wir, der March for Science, eine internationale Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Befürwortern, Lehrern und Eltern, unterstützen nachdrücklich den globalen Klima-Schulstreik.
weiterlesen…

“Anliegen sind berechtigt”

Max-Planck-Wissenschaftler unterstützen Fridays4Future-Proteste

Auch Max-Planck-Wissenschaftler solidarisieren sich mit den Fridays4Future-Protesten. Unter anderen haben Meinrat Andreae (MPI für Chemie), Jochem Marotzke (MPI für Meteorologie), Antje Boetius (MPI für marine Mikrobiologie) sowie Markus Reichstein (MPI für Biogeochemie) eine Petition unterzeichnet, welche die streikenden Schülerinnen und Schüler unterstützt. Insgesamt haben sich – von anfangs 700 – inzwischen mehr als 19.000 Forschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dem Aufruf von „Scientists4Future“ angeschlossen (zum Hintergrund siehe: solarify.eu/14000-wissenschaftler-pro-klima-schulstreik). weiterlesen…