Die Lithium-Revolution: Es ist genug da für alle

Wider die Unkenrufer: Ein Artikel (DGS) und eine Forschungsarbeit aus Irland

„Wenn die Lithium-Branche eine bestimmte Schwelle überschreitet, boomt sie wahrscheinlich wie der Smartphone-Markt zu Beginn des Jahrhunderts,“ zitiert Heinz Wraneschitz in seinem Artikel “Die Lithium-Revolution: Es ist genug da für alle” auf der Seite der DGS einen Schlüsselsatz aus der vor fast einem Jahr in der Open-Access-Zeitschrift MDPI-Resources publizierten Studie „Global Lithium Sources — Industrial Use and Future in the Electric Vehicle Industry: A Review“ irischer Wissenschaftler am Institute of Technology in Carlow. Wraneschitz hat die Arbeit “ausgegraben”: “Wer diesen Satz liest, wird sich verwundert die Augen reiben. Denn was die Forscher darin auf 29 Seiten schreiben, widerspricht so ziemlich allem, was in den letzten Monaten über Lithium und dessen Anwendungen in E-Mobil-Akkus veröffentlicht wurde”. weiterlesen…

Kehrseite der Energiewende

Lithium-Abbau in Südamerika

Im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien sollen 70 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen lagern. Der Rohstoff wird gebraucht, um E-Auto-Batterien herzustellen. In Zeiten der Energiewende wächst der Bedarf nach Lithium rasant. Doch dessen Abbau zerstört die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung. Susanne Götze ist für den Deutschlandfunk in die argentinischen Anden gefahren und hat sich die Not der Kolla-Gemeinden schildern lassen. Die Reportage wurde am 30.04.2019 in der Reihe “Hintergrund” des Deutschlandfunks ausgestrahlt. weiterlesen…

Autobatterien: EU auf Vormarsch


Rennen um „strategisch wichtige Rohstoffe“

Die Europäische Union will eine eigene Lieferkette für „strategische Rohstoffe“ aufbauen, die für die Produktion von E-Auto-Batterien gebraucht werden. Jetzt prescht die EU mit Plänen für den Ausbau der Lithiumabbau-Kapazitäten sowie deren Raffinierung auf europäischem Gebiet vor. Denn mit der Elektrifizierung des Verkehrs beginnt der Wettlauf um die Entwicklung einer Wertschöpfungskette für die Batterieherstellung in Europa – schreibt Frédéric Simon am 22.11.2018 auf EURACTIV.com (übersetzt von Tim Steins) weiterlesen…

Deutsches Konsortium fördert Lithium in Bolivien


Industrialisierung von Lithiumvorkommen geplant

Die deutsche Nachfrage nach energierelevanten Rohstoffen aus dem Ausland verändert sich mit Blick auf die Umsetzung der Energiewende nachhaltig. Lithium-, Zinn- und Co. werden bzw. sind für die deutsche Energiesicherheit bereits wichtiger als Öl und Gas. Die jüngste Debatte um die Elektromobilität und die Zukunft Deutschlands als weltweit führende Autoindustrienation befeuert diese Diskussion noch einmal. Jetzt hat die bolivianische Regierung nach mehreren Medienberichten zwei deutsche Firmen als Partner für den Lithiumabbau ausgewählt: ACI-Systems und die K-UTEC AG. weiterlesen…

Lithiumproduktion boomt weltweit


DERA veröffentlicht neue Rohstoffrisikobewertung Lithiumproduktion für Elektromobilität auf Rekordkurs

Die Versorgung mit dem Schlüsselrohstoff Lithium wird bis 2025 der steigenden Nachfrage aus dem Bereich der Elektromobilität standhalten können. Das ist das Ergebnis der neuen „Rohstoffrisikobewertung – Lithium“ der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Lithium ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Energiespeicherung. Ausgehend von einem Gesamtbedarf von heute rund 33.000 Tonnen Lithium (Metallinhalt) könnte sich die globale Nachfrage auf Grundlage der Szenarien der DERA bis 2025 mindestens verdoppeln. weiterlesen…

Klimabilanz der Elektroautos unter der Lupe


Drei Antworten zum Rohstoffbedarf der E-Mobilität

Derzeit diskutieren Politik und Industrie kontrovers die Rohstoffversorgung der Elektromobilität. Fragen wie: Kobalt, Lithium & Co. – führt die steigende Anzahl von Elektrofahrzeugen zu Engpässen bei diesen oder anderen Rohstoffen? Werden die Preise für die Rohstoffe zur Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge explodieren? Führt die Förderung zusätzlich benötigter Rohstoffe zu negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt? Die Wissenschaftler des Öko-Instituts geben dazu nachfolgend die dringlichsten Antworten. weiterlesen…

Kraterseen als neue Lithiumquellen


Rubidium und Zirkonium als Indikatoren-Elemente

Forscher der Stanford-Universität haben in Sedimenten von Kraterseen alter Supervulkane große lithiumreiche Tonablagerungen gefunden. Bisher stammt das meiste Lithium aus Australien und Chile. Aber die kalifornischen Forscher sagen, dass es in Amerika selbst große Vorkommen gebe. weiterlesen…