Lebensverlängerung für Batterien

Diagnosesystem schafft ökologischen Nutzen

Lithium-Ionen-Batterien, zum Beispiel in Elektrofahrzeugen, verlieren im Lauf der Zeit an Leistungsfähigkeit und müssen ersetzt werden. Wie dieser Prozess verlangsamt werden kann, untersucht die Technische Hochschule Mittelhessen am Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik – Mechatronik in Friedberg. Leiter des Forschungsprojekts ist Prof. Alexander Kuznietsov vom Kompetenzzentrum für Automotive, Mobilität und Materialforschung. weiterlesen…

Lithium-Ionen-Batterien – ein Rückblick

Von Arumugam Manthiram, (University of Texas) in Nature Communications

Lithium-Ionen-Batterien haben die Revolution der tragbaren Elektronik seit fast drei Jahrzehnten getragen. Nun ermöglichen sie die Elektrifizierung von Fahrzeugen und beginnen, in die Versorgungsindustrie einzusteigen. Das Aufkommen und die Dominanz von Lithium-Ionen-Batterien sind auf ihre höhere Energiedichte im Vergleich zu anderen wiederaufladbaren Batteriesystemen zurückzuführen, die durch die Konstruktion und Entwicklung von Elektrodenmaterialien mit hoher Energiedichte ermöglicht wurde. Die wissenschaftliche Grundlagenforschung, eingesachlossen Festkörperchemie und -physik standen im Mittelpunkt dieser Bemühungen, vor allem in den 70er und 80er Jahren. weiterlesen…

ZSW will Serienproduktion von Lithium-Ionen-Zellen entwickeln

Batterien für Elektromobilität aus Ulm

Batterien sind entscheidend für die wachsende Zahl der Elektrofahrzeuge und spielen für die Wertschöpfung eine wichtige Rolle. Derzeit findet die Fertigung allerdings hauptsächlich in Asien und Nordamerika statt. Mit dem Projekt ZellkoBatt soll sich das ändern: In dem im März 2020 gestarteten Vorhaben wollen Experten des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) großformatige Lithium-Ionen-Zellen für automobile Anwendungen optimieren und gleichzeitig die Kosten von Komponenten und Fertigungsprozessen senken. weiterlesen…

Bis 30 Prozent mehr Kapazität für Lithium-Ionen-Akkus

Erfolg für Materialforschung am KIT – Wichtige Erkenntnis auf dem Weg zur Hochenergie-Batterie

Durch Untersuchungen struktureller Veränderungen während der Synthese von Kathodenmaterialen für zukünftige Hochenergie-Lithium-Ionen-Akkus haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und kooperierender Einrichtungen neue und wesentliche Erkenntnisse über Degradationsmechanismen gewonnen. Diese könnten zur Entwicklung von Akkus mit deutlich erhöhter Kapazität beitragen, die etwa bei Elektrofahrzeugen eine größere Reichweite möglich machen. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der Zeitschrift Nature Communications. (DOI 10.1038/s41467-019-13240-z). weiterlesen…

Chemie-Nobelpreis geht an Entwickler von Li-Ionen-Batterien

830.000 Euro für “eine wiederaufladbare Welt”

Der bisher älteste Nobelpreisträger überhaupt erhält den Preis für Chemie 2019: der 1922 in Jena geborene 97jährige Amerikaner John Goodenough. Gemeinsam mit Stanley Whittingham USA) und Akira Yoshino (Japan) gewinnt er den Chemie-Nobelpreis. Sie entwickelten die Lithium-Ionen-Batterie, die u.a. in Mobiltelefonen, Laptops oder E-Autos zum Einsatz kommen. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am 09.10.2019 in Stockholm mit. weiterlesen…

Natrium-Festkörperbatterie übersteht 100 Ladezyklen

Neuer robuster Feststoffakku

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben eine Natrium-Festkörperbatterie entwickelt, die nach 100 Ladezyklen noch mehr als 90 Prozent ihrer anfänglichen Kapazität aufweist. Für Festkörperbatterien, die sich aktuell noch im Laborstadium befinden, ist das ein sehr guter Wert. Vergleichbare Resultate ließen sich bislang nur mit Bauformen erzielen, die Flüssigkeiten oder zusätzliche weiche Schichten, beispielsweise einen Polymer, enthalten – so die Medienmitteilung vom 01.10.2019 über einen Artikel in Nano Energy. weiterlesen…

Ruß-Recycling aus Handelsschiffen


Anodenmaterialien für wiederaufladbare -Ionen-Batterien

In einer neuen Studie haben Wissenschaftler der Korea Maritime and Ocean University (Won-Ju Lee, Han Vin Kim, Jae-Hyuk Choi, Gasidit Panomsuwan, Young-Chan Lee, Beom-Seok Rho und Jun Kang) eine neuartige Verwendung für den Dieselruß von Hochseeschiffen nachgewiesen. Sie nutzten den darin enthaltenden Kohlenstoff nach Aufarbeitung bei 2.700 Grad als Anode für Lithium-Ionen-Batterien. weiterlesen…

Energiewende in Hindelang


Erste Großbatterie im Allgäu in Betrieb

Die Energiewende ist im tiefsten Allgäu angekommen: Im entlegenen Ortsteil Bruck von Bad Hindelang bei Sonthofen steht seit kurzem die erste Großbatterie mit mehr als einem Megawatt Leistung so das Nürtinger Speicher-Unternehmen ADS-TEC in einer Medienmitteilung am 08.02.2018. Der Großspeicher ist in das europäische Verbundnetz eingebunden und übernimmt seit Februar 2018 Aufgaben der Netzstabilisierung. weiterlesen…

Großserienproduktion für Lithium-Ionen-Zellen


Batteriezellproduktion im großen Stil

Der lange vermisste Aufbau einer deutschen Batteriezellproduktion in großem Ausmaß nimmt Gestalt an. Mit der TerraE Holding GmbH hat ein soeben gegründetes Unternehmen die Großserienproduktion für Lithium-Ionen-Zellen angekündigt. bis 2028 will die TerraE nach eigenen Angaben schrittweise eine “Giga-Fabrik” mit Kapazitäten bis 34 GWh/Jahr aufbauen. weiterlesen…

PV-Strom-Speicher im Vorgarten


Energiewende im Vorgarten: Freiluft-Heimspeicher

kit_logo_V2_deDer Umbau des deutschen Energiesystems braucht viele Bausteine. Im Rahmen der der Fachmesse für die Solarwirtschaft Intersolar und ees Europe, stellt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) innovative Konzepte für die Energiewende vor: einen Freiluft- oder Outdoorspeicher, neuartige Befestigungssysteme für PV-Module und eine Testumgebung für Heimspeicher, die Qualität, Netzdienlichkeit und Wirtschaftlichkeit prüft. weiterlesen…