“Ab jetzt machen die alten PV-Anlagen den Strom günstig”

“Historischer Moment” – 06.01.2021 von Karl-Heinz Remmers

“2021 hat mit einem historischen Moment begonnen: Als sich am 01. 01.2021die Sonne senkte, ging der erste Sonnentag in diesem Jahr zu Ende, an dem viele kleine Photovoltaik-Anlagen Strom ohne jede Förderung produziert haben. Am 01.01.2021 sind die ersten PV-Anlagen mit rund 114 MW aus der EEG-Förderung gelaufen. Mit diesen frei gewordenen Mitteln lassen sich jetzt neue Anlagen mit mehr als 10 GW Gesamtleistung fördern.” (siehe: pv-magazine.de/historischer-moment-ab-jetzt-machen-die-alten-photovoltaik-anlagen-den-strom-guenstig)
weiterlesen…

Solartechnik schön wie Schmetterlingsflügel

Neue farbige PV-Module

PV- und Solarthermie-Anlagen wirken in ästhetischer Hinsicht an Gebäuden oft wie Fremdkörper. Forscherinnen und Forscher Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben deshalb Verfahren entwickelt, mit denen Anlagen mit einer homogenen und leuchtend farbigen Oberfläche hergestellt werden können. Diese werden – so eine Medienmitteilung auf der ISE-Internetseite vom 11.01.2021 – auf der Messe BAU (03.–15.01.2021) vorgestellt, die als digitales Format umgesetzt wird. Das Prinzip wurde dem Flügel des Morpho-Schmetterlings entlehnt. Damit lassen sich die Anlagen künftig harmonisch in Fassaden einfügen. Den erneuerbaren Energien könnte das noch einmal einen enormen Schub verleihen. weiterlesen…

Sachverständige uneins über Grenzwerte von Großkraftwerken

Anhörung im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Die Neufassung der Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen-Verordnung und zur Änderung der Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen ist von Sachverständigen unterschiedlich bewertet worden. In einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 13.01.2021 forderten einzelne Experten eine Verschärfung der Grenzwerte, während andere vor diesem Schritt warnten. Kritisiert wurde in der von der Ausschussvorsitzenden Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) geleiteten Anhörung zudem die kurze Übergangsfrist. weiterlesen…

Zu oft im Verbrenner-Modus: Plug-in-Hybride gefährden Klimaziele im Verkehr

Mehr klimaschädliche Treibhausgasemissionen als angenommen

Der Boom der Elektroautos in Deutschland findet derzeit zu einem wesentlichen Teil bei großen Plug-in-Hybridfahrzeugen statt, von denen mehr als drei Viertel als Firmenwagen zugelassen sind. Da sie im täglichen Betrieb in der Regel überwiegend den Verbrennungsmotor nutzen, emittieren sie deutlich mehr CO2 als für die Berechnungen der deutschen Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 bisher angenommen wurde. Das ist das Ergebnis einer Studie von ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, Öko-Institut und „Transport & Environment“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums. weiterlesen…

Regierung pusht Wasserstoff

Karliczek: Neue Leitprojekte Innovationsbeschleuniger für Wasserstofftechnologien

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sieht im Grünen Wasserstoff eine Jahrhundertchance für Deutschland. Dazu hat das BMBF am 13.01.2021 in Berlin drei großangelegte Leitprojekte zur Entwicklung einer Grünen Wasserstoffwirtschaft vorgestellt. Sie sind das Ergebnis des im Juni 2020 gestarteten BMBF-Ideenwettbewerbs “Wasserstoffrepublik Deutschland”. Die Leitprojekte sollen Lösungen für die Überwindung der technologischen Hürden beim Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft finden helfen. weiterlesen…

Natur­ge­fah­ren­bi­lanz 2020

2,5 Mil­li­ar­den Euro Scha­den durch Sturm, Hagel und Star­kre­gen

Für Beschädigungen durch Sturm, Hagel und weitere Naturgefahren wie Starkregen haben die Versicherer in diesem Jahr rund 2,5 Milliarden Euro geleistet. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Die versicherten Schäden an Häusern, Hausrat, Kraftfahrzeugen sowie in Gewerbe und Industrie liegen damit rund 500 Millionen Euro unter dem Wert von 2019 und unter dem langjährigen Mittel von etwa 3,7 Milliarden Euro. weiterlesen…

Ausschreibungsdesign des EEG 2021 verhindert Erreichen der Ausbauziele

BEE: “EEG 2021 in den letzten Zügen noch weiter verschlimmbessert”

Das im Dezember beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erfuhr kurzfristig weitreichende Änderungen des Ausschreibungsdesigns zum Nachteil einzelner Erneuerbarer-Energien-Technologien. Damit werde die Zielerreichung des notwendigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien entscheidend gefährdet, kritisiert der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). weiterlesen…

NATURSTROM bringt Wind- und Solaranlagen in den Markt

Direkte, meist längerfristige Lieferverträge, die sogenannten PPAs, helfen dabei

Zum Jahreswechsel sind knapp 5.000 alte Windräder aus der EEG-Einspeisevergütung gefallen. Die NATURSTROM AG habe im Vorgriff auf diese Entwicklung die Strombeschaffung für ihre über 230.000 Ökostrom-Haushaltskunden massiv umgestellt. Mehr als 250 ausgeförderte Windräder mit einer Leistung von zusammen 180 MW lieferten seit Jahresbeginn günstigen Strom an die Kunden, heißt es in einer Pressemitteilung vom 12.01.2021 des Öko-Energieversorgers. Hinzu kämen rund 75 MW aus neu errichteten Solarparks, die ohne Einspeisevergütung betrieben würden. weiterlesen…

Innovative Chemie revolutioniert Zink-Luft-Batterie

Internationale Forschungskooperation optimiert entscheidende Parameter

Die Zink-Luft-Batterie gilt zwar als attraktive Energiespeicher-Technologie der Zukunft. Doch bisher kämpfte sie mit hoher chemischer Instabilität: Parasitäre Reaktionen, hervorgerufen durch den alkalischen Elektrolyten, führten zu elektrochemisch irreversiblen Schäden. Mit einem innovativen, nicht-alkalischen, wässrigen Elektrolyten hat einer Medienmitteilung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zufolge ein Forscherteam um den Wissenschaftler Wei Sun vom MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Münster Electrochemical Energy Technology) nun eine neuartige Batteriechemie für die Zink-Luft-Batterie entwickelt, die ihre bisherigen technischen Schwächen überwindet. weiterlesen…

Erfolgreiches Plastikrecycling

Katalysator wandelt Kunststoffabfälle bei niedriger Temperatur in wertvolle Inhaltsstoffe

Japanische Forscher haben erstmals mittels eines neuartigen Katalysatorprozesses eine vor allem in Lebensmitteltüten und -verpackungen bis hin zu Spielzeug und Elektronik vorkommende Plastikart in flüssige Brennstoffe und Wachs recycelt- so eine Medienmitteilung der Osaka City University vom 05.01.2021. Das Team veröffentlichte diese Ergebnisse am 10.12.2020 in Applied Catalysis B: Environmental. weiterlesen…