Mit Digitalisierung Ressourcen schonen

Handbook on Smart Battery Cell Manufacturing

Elektromobilität lässt Nachfrage explodieren: Um Batteriezellen im großen Maßstab herzustellen, werden „Gigafactories“ benötigt, die viel Energie und Rohstoffe verschlingen. Ein Forschungsteam am Zentrum für digitalisierte Batteriezellenproduktion des Fraunhofer IPA hat untersucht und am in einem Handbuch veröffentlicht, wie sich durch Digitalisierung der Fertigung nicht nur Produktionsprozesse optimieren, Material und Energie einsparen lassen, sondern auch die Lebensdauer der Akkus verlängert werden kann. (Titel: fraunhofer ipa, world scientific) weiterlesen…

Entwicklung von Batterien auf Holzbasis

Weltneuheit aus ligninbasiertem Hartkohlenstoff nordischer Wälder

Der Stockholmer Akkuhersteller Northvolt und der finnisch-schwedische Holz- und Papierverarbeiter Stora Enso wollen laut einer Pressemitteilung in einer Partnerschaft gemeinsam holzbasierte Batterien entwickeln. Mit einer Entwicklungsvereinbarung sollen nachhaltige Akkus mit Anoden entwickelt werden, die mit ligninbasiertem Hartkohlenstoff aus nordischem Waldholz hergestellt wird. weiterlesen…

PV-Kreislaufwirtschaft

Auf dem Weg zu nachhaltiger Photovoltaik-Industrie

Heutzutage und in den kommenden Jahren basiert die Photovoltaik (PV) auf Silizium (Si), und so wird es auch bleiben. Silizium ist das zweithäufigste Element der Erde. Es muss allerdings stark gereinigt werden, um den photovoltaischen Effekt zu erzielen. Das erfordert überaus energieintensive Verfahren und kostenschwere Industrieanlagen. So machen die Materialkosten bis zu 20% der Gesamtkosten eines PV-Moduls aus, und die Investitionen ins Material Silizium 45% der gesamten Investitionsausgaben, die für den Aufbau einer vollständigen Wertschöpfungskette bei der Produktion von PV-Modulen notwendig sind. So die Erläuterungen auf der Internetseite der jungen französischen PV-Recyclingfirma ROSI solar. weiterlesen…

Bessere Magnete für grüne Energie

Feste und duktile Weichmagnete durch Mehrkomponenten-Legierung

Weichmagnetische Werkstoffe sind Schlüsselmaterialien für die Energiewende. Sie werden in Elektromotoren eingesetzt, welche die Energie aus nachhaltigen Quellen wie Wind und Wasser in Elektrizität umwandeln. Allerdings sind herkömmliche Weichmagnete bei starker mechanischer Beanspruchung anfällig für Schäden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE), der Technischen Universität Darmstadt und der Central South University, China, haben eine neue Designstrategie entwickelt, welche die Lebensdauer von weichmagnetischen Werkstoffen erhöht und High-Tech Anwendungen wie Hochgeschwindigkeitsmotoren ermöglicht. Ihre Ergebnisse wurden am 10.08.2022 in Nature veröffentlicht. (Foto: Elektromagnet – © Life-Of-Pix, auf pixabay.com) weiterlesen…

Wendelstein 7-X feiert Fertigstellung der Forschungsanlage

Martin: Nachhaltige Energie ist das Zukunftsthema

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, besuchte am 09.08.2022 zusammen mit Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, anlässlich des Abschlusses der Ausbauarbeiten am Fusionsreaktor das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald. Martin würdigte dabei die herausragende Bedeutung des Forschungsprojektes Wendelstein 7-X. (Bild: Das erste Plasma im Wendelstein 7-X (2015) bestand aus Helium und erreichte rund eine Million Grad Celsius – © IPP/MPG.de) weiterlesen…

Haushalt: Bildungs- und Forschungsetat steigt leicht

Gesetzentwurf sieht 20,57 Mrd. vor

Der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll 2023 leicht steigen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Laut Gesetzentwurf für den Haushalt 2023 (20/3100, Einzelplan 30) sind Gesamtausgaben in Höhe von rund 20,57 Milliarden Euro geplant – etwa 210 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Für Zuweisungen und Zuschüsse sind Ausgaben von rund € 18,69 Mrd. und für Investitionen etwa € 2,19 Mrd. veranschlagt. weiterlesen…

Methode zur Umwandlung von Methan in Methanol

Entdeckung brasilianischer Wissenschaftler

In Brasilien spielt Methanol eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Biodiesel und in der chemischen Industrie, die es für die Synthese zahlreicher Produkte verwendet. Darüber hinaus ist die Abscheidung von Methan aus der Atmosphäre von entscheidender Bedeutung, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, da das Gas 25mal mehr (laut IPCC 84mal) zur globalen Erwärmung beitragen kann als beispielsweise CO2. Eine Mitteilung der Staatlichen Stiftung zur Unterstützung der Forschung in São Paulo. weiterlesen…

Energiekreislauf neuer Art

„Spinout“ Startup Influit Energy entwickelte weltweit ersten wiederaufladbaren, sicheren, elektrischen Kraftstoff

„Es war nur eine Frage der Zeit“ – so Linsey Maughan am 02.08.2022 auf der Internetseite des Illinois Institute of Technology – „bis Influit Energy weitere Wissenschaftler einstellen musste, bis die 2.100 Quadratmeter große Laborfläche im Chicagoer Stadtteil West Loop zu klein werden würde, und bis die drei Mitbegründer des Start-ups bereit wären, öffentlich ihren Erfolg bekannt zu geben: den weltweit ersten wiederaufladbaren, sicheren, elektrischen Kraftstoff“. weiterlesen…

Endstation Chaos

Hochleistungskeramik und Hochentropie-Materialien

Kristalle, die aus wild gemischten Zutaten bestehen – sogenannte Hochentropie-Materialien – ziehen derzeit wachsendes wissenschaftliches Interesse auf sich. Ihr Vorteil: Sie sind bei extrem hohen Temperaturen besonders stabil und könnten etwa für Energiespeicher und chemische Produktionsprozesse eingesetzt werden. Ein Team der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) produziert und erforscht diese erst seit 2015 bekannten geheimnisvollen keramischen Materialien. (Am Fließband: In jedem der Tröpfchen des ‚Tubular Flow Reactor‘ entsteht eine andere chemische Mixtur – unter exakt gleichen Rahmenbedingungen – Bild, m. frdl. Genehmigung © Empa) weiterlesen…

Waldbrände in Europa zerstören mehr als 600 ha

Verbrannte Flächen, doppelt so groß wie Luxemburg

Erst die Hälfte der Brandsaison in Europa ist vorüber und die Daten sind bereits verheerend. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen sind bis Anfang August mehr Waldflächen verbrannt. An Strategien zur besseren Waldbrandbekämpfung wird gearbeitet. Ein Bericht von Manuel Först auf energiezukunft. weiterlesen…