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Archiv: CPV


Energiequelle mit verkanntem Potenzial

Kaum zu glauben: Das Potenzial der Photovoltaik werde stark unterschätzt, schrieb im wissenschaftlichen Fachblatt Nature Energy soeben ein deutsches Forscherteam. Demnach könnte PV bis 2050 zwischen 30 und 50 Prozent der Energie liefern. Vor allem die schnelle Fortentwicklung der Technologie und stark gesunkene Kosten hätten dazu beigetragen, dass heute weit mehr Strom aus Sonnenenergie gewonnen werde als in zahlreichen Untersuchungen vorhergesagt.


US-Forscher nutzen erstmals auch langwellige Photonen

Eines der am häufigsten gebrauchten Worte in der Photovoltaik lautet „Super-Solarzelle“, und wieder einmal ist es so weit: Dieses Mal kommt sie von Forschern der School of Engineering and Applied Science an der George Washington Universität (GW) in den USA – sie haben eine Solarzelle mit fast 45 Prozent Effizienz entwickelt. „Das ist ein wichtiger Schritt, um ultimative Tandem-Solarzellen zu realisieren“, sagt Matthew Lumb, Projektleiter und Leitautor der Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Energy Materials“.


Raumfahrt-Technologie soll für höheren Effizienzgrad sorgen

Sensationell aufgemacht verkündet das Schweizer Unternehmen eine angeblich neue Solarzellen-Technologie: Offenbar eine Weiterentwicklung der CPV (Concentrated Photovoltaic), wie sie die leider wieder eingestellte Concentrix/Soitec entwickelt hat (siehe solarify.eu/solarzelle-mit-46-prozent-wirkungsgrad-neuer-weltrekord). Das renommierte Freiburger ISE reagiert skeptisch.


ISE:Technologiewandel bei Solarzellen

PERC-Zellen - Foto © Manz AG_innovationsallianz-photovoltaik.deEin Laser-basierter Fertigungsprozess des Fraunhofer ISE in Freiburg revolutioniert den Photovoltaik-Markt. Erstmals können punktkontaktierte Solarzellen in Serie hergestellt werden. Mehrere Millionen Zellen Fraunhofer ISE logomit deutlich höherem Wirkungsgrad sind bereits auf dem Markt – so eine Pressemitteilung der Fraunhofer Gemeinschaft.


ISE: Konzentrator-Photovoltaik hat noch viel Potenzial – 43,4 Prozent

Konzentrator-PV-Zelle (CPV) - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftKonzentrierende Photovoltaiksysteme (CPV) erreichen die höchsten Wirkungsgrade für die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, und die Technologie zeigt noch viel Potenzial. So kann das Fraunhofer ISE nach einem Zell-Weltrekord vor zwei Jahren (siehe solarify.eu/2014/weltrekord-in-der-konzentratorphotovoltaik) nun auch auf der Modulebene einen Höchstwert mitteilen. Ein Mini-Modul auf der Basis von Vierfachsolarzellen erzielte einen bestätigten Weltrekordwirkungsgrad von 43,4 Prozent.

43,4 Prozent = CPV-Weltrekord


Mini-Modul am Fraunhofer ISE erzielt Weltrekordwirkungsgrad

In der Konzentrator-Photovoltaik steckt noch viel Potenzial: Konzentrierende Photovoltaiksysteme (CPV) erreichen die höchsten Wirkungsgrade für die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. So kann das Fraunhofer ISE nach einem Zell-Weltrekord vor zwei Jahren nun auch auf der Modulebene einen Höchstwert verkünden. Ein Mini-Modul auf der Basis von Vierfachsolarzellen erzielte einen bestätigten Weltrekordwirkungsgrad von 43,4 Prozent.

Wissenschaftler haben untersucht, wie Kohlweißlinge ihre Flügel v-förmig der Sonne aussetzen, um am effizientesten Energie für ihren Start zu gewinnen. Die Ergebnisse könnten die Wirkungsgrade von Solarzellen verbessern helfen. Ein Artikel in nature scientific reports.

zentrator-Photovoltaik: Solar-Geschäft soll eventuell aufgegeben werden

Die französische Soitec SA, unter anderem Produzent von Konzentrator-Photovoltaiksystemen (CPV), teilte am 19.01.2015 mit, der Verwaltungsrat des Unternehmens habe einstimmig beschlossen, das Unternehmen mit einem neuen Strategieplan wieder auf sein Kerngeschäft Elektronik zurückzuführen. Das bedeutet offensichtlich den Ausstieg aus der CPV-Technik. Soitec will dem Vernehmen nach 100 Mitarbeiter in der US-Niederlassung in San Diego, USA, entlassen – erste Maßnahme zur Kostensenkung.

Neuer CPV-Weltrekord

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE arbeitet seit vielen Jahren an der Technologie der hoch konzentrierenden Photovoltaik (CPV). Hierbei wird mittels einer Fresnel-Linse das Sonnenlicht gebündelt, um es dann auf eine sehr kleine, aber hocheffiziente Solarzelle zu lenken. Die am Fraunhofer ISE entwickelte Modultechnologie FLATCON® wurde kontinuierlich weiter entwickelt. Die Freiburger Forscher können jetzt mit 36,7 % einen neuen Weltrekordwert für diese Konzentratormodule vermelden.

CPV, die neue Solartechnik ist gerade auf dem Weg in den Massenmarkt. Spezielle Glaslinsen (sogenannte Fresnellinsen) bündeln das Sonnenlicht mindestens 500-fach zu einem energiereichen Lichtstrahl. In China soll das derzeit größte CPV-Kraftwerk entstehen, schreibt eben Green-Wiwo.

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