WLTP bringt verlässlichere CO2-Prüfwerte

Neues Messverfahren realitätsnäher

Ein neues Prüfverfahren zur Bestimmung des Schadstoffausstoßes bei Fahrzeugen (WLTP) bringt realitätsnähere CO2-Prüfwerte. Dies schreibt die Bundesregierung in der Antwort (19/6232) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/5253). „Sachlich bewertet, kommen Folgerichtigkeit, Zielgenauigkeit und oft eingeforderte Steuergerechtigkeit zum Tragen“, heißt es in der Antwort (hib/HLE). Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Neue Abgas-Tests in EU


„Robuster und genauer“

Seit 01.09.2017 gelten in der EU neue Normen für „robustere und genauere“ Abgastests bei KFZ-Neuzulassungen. Zudem wird das Typengenehmigungssystem laut EU-Kommission komplett überarbeitet. In diesem Maßnahmen sieht die Kommission einen von mehreren Schritten für eine „saubere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Automobilindustrie“, schreibt Steffen Stierle auf EURACTIV.de. Geplant seien auch neue Luftqualitätsnormen sowie die Förderung schadstoffarmer Mobilität.
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Auch in der Schweiz wird am Auspuff gemogelt

VCS kritisiert Tricks beim Messen von CO2-Ausstoß

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) ist einer Mitteilung vom 04.07.2017 folgend enttäuscht über den hohen CO2-Ausstoss von Neuwagen und beklagt große Unterschiede zwischen Labor und Straße. Trotz neuer Technologien sänken die CO2-Emissionen in der Schweiz kaum. Die Labortests gaukelten einen geringen Treibstoffverbrauch vor, während die Autos auf der Straße im Schnitt rund vierzig Prozent mehr CO2 ausstießen. Damit rücke der Schweizer Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele in weite Ferne. weiterlesen…

3,2 Milliarden Euro für Kohleförderung

ODI-Report zeigt Ausmaß verheerender Kohlesubventionen
von Hans-Josef Fell

Das Overseas Development Institute (ODI) hat eine Untersuchung zu Kohlesubventionen in Europa veröffentlicht. Darin werden die zehn europäischen Länder in Bezug auf ihre klimaschädlichen Zahlungen untersucht, die zusammen 84 % der aus den Energiesektoren resultierenden Treibhausgase produzieren. Diese 10 Länder subventionieren die Kohleverstromung mit 6,3 Milliarden Euro pro Jahr und seit dem Pariser Klimaabkommen werden es jährlich 800 Millionen Euro mehr. Allein Deutschland gibt jährlich ungefähr 3,2 Mrd. Euro für die Förderung von Kohle aus (inkl. Förderung, Transport, Forschung etc.), knapp 51 % der gesamten Kohlesubventionen der untersuchten Länder. weiterlesen…

DUH: Smart fortwo 0.9-Verkauf stoppen!

Deutsche Umwelthilfe verlangt von Daimler Chef Zetsche sofortigen Verkaufsstopp „wegen extrem hoher Rußpartikel-Emissionen“

2 Car2go - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20151112Die Abgasschlacht geht weiter: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verlangt von Verkehrsminister Alexander Dobrindt den Entzug der Typzulassung für den als „Stadtauto“ beworbenen Euro 6 Benzin-Smart angesichts bis zu 440-facher Überschreitung der Laborgrenzwerte von Diesel-Pkw; gleichzeitig fordert die Umweltschutzorganisation von der Daimler AG ein Rückrufprogramm für alle bisher verkauften Schmutz-Smart und Nachbesserungen der Abgasreinigungen. weiter stellt DUH der Daimler-Autovermietung Car2go ein Ultimatum bis Ende Mai 2017, die innerstädtisch betriebenen ungefilterten Smart-Flotten in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München und im Rheinland stillzulegen. weiterlesen…

Basel besteuert Autos nach CO2

Leergewicht und Kohlendioxid-Ausstoß

Wie das Schweizer Portal 20minuten meldet, will der Kanton Basel-Stadt die Besteuerung von Motorfahrzeugen erneut auf eine neue Grundlage stellen. Bei Personenwagen soll sich die Höhe der Steuer künftig nach dem Leergewicht richten und danach, wie viel CO2 ein Auto pro Kilometer ausstößt, wie die Regierung am 05.07.2016 mitteilte. weiterlesen…

DUH und Daimler, die nächste

Deutsche Umwelthilfe stoppte Verbrauchertäuschung bei Daimler

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine irreführende Werbung der Daimler AG zur Mercedes A-Klasse gestoppt. Das Unternehmen hatte die Modellreihe in seiner Broschüre „Verantwortung – Fokus Nachhaltigkeit 2015“ umweltfreundlicher beworben als sie tatsächlich ist. Die DUH hatte die irreführenden Aussagen entdeckt und den Stuttgarter Autobauer dazu aufgefordert, diese zu unterlassen. Daimler verpflichtete sich inzwischen gegenüber der DUH, die Broschüren zu berichtigen, bereits ausgelieferte Exemplare zurückzurufen und zukünftig vergleichbare Verbrauchertäuschungen zu unterlassen. weiterlesen…

DUH-Dienstwagen-Check: Nur acht „grüne Karten“

10. Dienstwagen-Check unter deutschen Spitzenpolitikern: Deutsche Umwelthilfe vergibt nur acht „Grüne Karten“ für klimaverträgliche und gleichzeitig saubere Dienstwagen

  • Folge des Dieselgate: Keine positive Bewertung für Dieselfahrzeuge – Hamburg, Bremen und Rheinland-Pfalz halten CO2-Grenzwert ein
  • Schlusslicht bei den Bundesländern und Parteien sind die Mitglieder der bayerischen Staatsregierung und die CSU
  • Im Bundeskabinett fährt Bildungsministerin Johanna Wanka den Dienstwagen mit dem geringsten CO2-Ausstoß
  • Justizsenator Till Steffen aus Hamburg belegt den Spitzenplatz im Gesamtranking

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BEE: Glaubwürdigkeit durch postfossile Antriebe

Bundesverband Erneuerbare Energie: Zeit für mehr Klimaschutz im Verkehr

„Die Automobilindustrie made in Germany kann ihre Glaubwürdigkeit nur zurückgewinnen, wenn sie konsequent auf Umwelt- und Klimaschutz setzt. Bislang haben Kunden weltweit Innovation und Klimaschutz mit deutschen Produkten verbunden. Asiatische Autohersteller befinden sich jetzt auf der Überholspur“, kommentierte BEE-Geschäftsführer Hermann Falk den Abgas-Skandal. Die Technologien für den postfossilen Verkehr seien schon jetzt vorhanden: biogas- und biokraftstoffbetriebene Fahrzeugen, Elektroantrieb mit Ökostrom, Brennstoffzellen mit Wasserstoff aus Windstrom. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, einen Strategiewechsel einzuleiten. weiterlesen…

„Jeder wusste Bescheid“


Abgas-Skandal – die große Heuchelei

Inzwischen sind mehrere VW-Jahrgänge vom Abgas-Skandal betroffen. Wie das Handelsblatt zudem mitteilt, hätte „ein Blick ins Archiv“ gezeigt: „Schon vor einem Jahr wurde über den Betrug berichtet. Auch Winterkorn hätte es lesen können.“ Die Aufsichtsratsspitze habe Winterkorn am 24.09.2015 mit eher zweifelhaft klingenden Worten gewürdigt, indem sie offiziell festgestellt habe, „dass Herr Professor Dr. Winterkorn keine Kenntnis hatte von der Manipulation von Abgaswerten“. Die Recherchen des Handelsblatts werfen jetzt „ein anderes Licht auf die Sache“. weiterlesen…