Klima und Internet

Allein der Mailverkehr emittiert jährlich indirekt mehr als 1 Mrd. t CO2

Wäre die Zementindustrie ein Land, stünde sie auf dem dritten Platz, was den CO2-Ausstoß anlangt, direkt hinter den USA und China. Kaum jemand ist bislang aufgefallen, dass das Internet kurz dahinter kommt – auf dem sechsten Platz, schreibt das Internetportal One to One. (Weltweit 2020 werden laut de.globometer.com pro Sekunde 3,7 Millionen E-Mails gesendet, das sind mehr als 117 480 Milliarden pro Jahr, davon 75% Spams) die Mail zu 10g CO2, macht etwas mehr als 1,1 Milliarden Tonnen CO2).
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GB: Netto Null und neue Kohlemine

West Cumbria Mining will 750 Millionen Tonnen “metallurgischer Kohle” aus dem Meeresboden holen und verbrennen

Großbritannien wird trotz beschlossenen Kohleausstiegs und Netto-Null-Ziels für 205 seit drei Jahrzehnten erstmals wieder eine neue Steinkohlengrube eröffnen – unter dem Meeresboden an der Küste der Grafschaft Cumbria im Nordwesten Englands. Kritiker werfen der Johnson-Regierung – Gastgeber der nächsten Klimakonferenz COP26 – deshalb Heuchelei vor. Schätzungen zufolge werden dadurch jährlich zusätzlich 8,4 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß verursacht. weiterlesen…

Maßnahmenpaket für klima- und sozialverträgliches Bauen

Petition an den Bundestag von Architects for Future

Die Initiative Architects for Future hat am 23.11.2020 beim Bundestag eine Petition unter dem Titel “Bauwende JETZT!” mit sieben Forderungen für einen ökologischen, klima- und sozialgerechten Wandel der Baubranche eingereicht (Nr. 118228). Sie lief am 08.01.21 aus und erhielt innerhalb von 30 Tagen 57.476 Unterschriften. Das notwendige Quorum von 50.000 Unterschriften für eine öffentliche Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Bundestages wurde damit erreicht. weiterlesen…

Bundesrat gibt grünes Licht für verlängerte E-Auto-Steuerbefreiung

Staffelung nach CO2-Ausstoß

Nachdem die Kfz-Steuer mit der Umstellung des Verbrauch-Testverfahrens von NEFZ auf WLTP bereits im September 2018 erhöht wurde, wird sie sich mit dem Klimapaket der Bundesregierung erneut verteuern: Für Verbrennungsmotoren orientiert sich die Kfz-Steuer künftig stärker am Schadstoff-Ausstoß der Fahrzeuge. Der Bundesrat hat am 09.10.2020 die Erhöhung der Kfz-Steuer ab 2021 gebilligt. Kritik kommt von Bundesrechnungshof, Grünen und Umweltschützern. weiterlesen…

Reichstes Prozent schädigt Klima doppelt so stark wie ärmere Hälfte

Oxfam über Klimawandel und Ungleichheit

Das reichste eine Prozent (63 Millionen Menschen) hat zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Ein Oxfam-Bericht unter dem Titel „Confronting Carbon Inequality” zeigt: Wir müssen den exzessiven CO2-Ausstoß der Wohlhabenden einschränken, in die öffentliche Infrastruktur investieren und die Wirtschaft zum Wohle aller klimagerecht umbauen. weiterlesen…

Hybrid-Pkw stoßen weit mehr CO2 aus, als Hersteller angeben

“Wölfe im Schafspelz”

Die CO2-Emissionen von Plug-In-Hybridautos (PHEV) sind nach neuen Untersuchungen viel stärker als Hersteller behaupten: Der Motor springe selbst im “EV-Mode” (Electric Vehicle-Modus) an. Wie die BBC berichtet, haben “Transport and Environment” (T&E) und Greenpeace Großbritannien eine Untersuchung (“Umweltverschmutzende Plug-in-Hybride sind ‘Wölfe im Schafspelz’ der Autoindustrie”) erstellt, bei der echte Verbrauchsdaten von Plug-In-Hybriden analysiert wurden. Dabei kam heraus, dass die CO2-Emissionen in Wirklichkeit zweieinhalb Mal höher sind als angegeben. Mit einem Durchschnittswert von 117 Gramm CO2 pro Kilometer sind PHEV am Ende nur wenig effizienter als konventionelle Hybride, wie der Toyota Prius (135 g CO2/km). weiterlesen…

Anthropogener CO2-Anstieg einzigartig

Sechsmal größer und fast zehnmal schneller als frühere Sprünge

Auch in früheren Warmzeiten gab es sprunghafte Erhöhungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Der heutige, vom Menschen verursachte CO2-Anstieg ist allerdings mehr als sechsmal größer und fast zehnmal schneller als die damaligen Sprünge. Zu diesem Schluss kommt ein europäisches Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern – so eine Medienmitteilung. Eine dort entwickelte neue Messtechnologie ermöglicht einen ungeahnt detaillierten Einblick in die Klimavergangenheit. weiterlesen…