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Archiv: CO2-Ausstoß


Anträge für 148 Fahrzeuge eingegangen

Das BMVI sieht das Programm zur Förderung klimafreundlicherer Lastwagen unter dem Titel “Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge” (EEN) einer Medienmitteilung zufolge gut angelaufen. Gleichzeitig will das BMVI Hardwarenachrüstungen für Kommunalfahrzeuge fördern, um den besonders von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Städten zu helfen.


12. DUH-Dienstwagen-Check deutscher Politiker: “Grusel-Kabinett”

Als „Gruselkabinett“ brandmarkte Barbara Metz, stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin die Dienstfahrzeugflotte der deutschen Politiker. Erstmals zog die Deutsche Umwelthilfe die realen CO2-Emissionen zur Bewertung heran: Laut einer Medienmitteilung vom 14.08.2018 blieb kein Politiker-Dienstwagen auf der Straße unter dem EU-Grenzwert. Das Auto der Berliner Umweltsenatorin Regine Günther hatte von allen Umweltministern den niedrigsten CO2-Ausstoß; bester Regierungschef ist Carsten Sieling aus Bremen, und negativer Spitzenreiter Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.


Zuckerbrot oder Peitsche – was bringt Elektroautos auf die Straße?

540 Mio. € Elektroauto-Förderungen drohen ungenutzt zu verpuffen, der CO2-Ausstoß steigt: Dieselskandal und Fahrverbote treiben Nachfrage nach Benzinern und nicht nach Elektroautos. Eine Endkunden-Studie des Münchner Strategie- und Marktforschungsberatungsunternehmens mm customer strategy zeigt, dass bei privaten Pkw-Neuzulassungen bis 2022 ein Elektroanteil von 25 % (~300.000 Elektroautos) möglich ist – wenn Fördermaßnahmen sinnvoll kombiniert und optimiert werden.


Kohle und Co. sorgen für prekäre Ernährung

Der hohe CO2-Ausstoß in unsere Atmosphäre hat negative Auswirkungen auf das wichtigste Nahrungsmittel für die Hälfte der Weltbevölkerung: den Reis. Auch dessen Verdrängung durch Anbau von Biokraftstoffen und Tierfutter lässt die Ärmsten hungern. In welchem Ausmaß Kohlendioxid die Reispflanzen beeinträchtigt, hat jetzt ein internationales Forscherteam untersucht. Die Ergebnisse der Forscher fasste Manuel Först für energiezukunft zusammen.


DLR-Querschnittsprojekt “Future Fuels” erforscht synthetische Kraftstoffe

Synthetische Kraftstoffe sind ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Sie machen es möglich, Energie einfach, flexibel, effizient und nachhaltig zu speichern. Gleichzeitig sind sie leistungsfähige Garanten zukünftiger Mobilität: als Kraftstoffe für Fahrzeuge, Züge und Schiffe sowie als Treibstoff für Flugzeuge und Raketen. Die Herausforderung besteht darin, sie klimaneutral herzustellen und ihre chemischen Eigenschaften so zu gestalten, dass keine oder zumindest wesentlich weniger Schadstoffe wie Rußpartikel und Stickoxide entstehen. Elf Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforschen im nun startenden interdisziplinären DLR-Querschnittsprojekt “Future Fuels” die Entwicklung und Anwendung synthetischer Kraftstoffe.


Autobauer: Gewinn-Gier geht vor Gesundheit

“Durch Dieselgate ist die europäische Autoindustrie offenbar nicht demütig geworden”, schrieb Jens Tartler am 10.04.2018 im Berliner Tagesspiegel. Eine neue Untersuchung lege jedenfalls den Verdacht nahe, dass die Autoschmiede schon wieder an den Abgasstandards herum schraubten. Es sehe ganz danach aus, als ob sie effizientere Modelle bis 2019 verzögerten, um die Gewinne zu maximieren, allerdings hielten die meisten “am Ziel fest, die 2021er CO2-Ziele zu erreichen” – so jedenfalls die Brüsseler NGO Transport & Environment (T&E).


Studie der TU Wien

Laut einer Medienmitteilung der TU Wien haben Forscher nachgewiesen, dass die Beimischung von Bioethanol in Benzinmotoren nicht nur die CO2-Bilanz, sondern auch den Ausstoß von Feinstaub verringern würde . Eine Erhöhung des Anteils von 5 auf 10 Prozent könnte die Feinstaubwerte bis 23 Prozent senken. Die Forscher vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik untersuchten den Einfluss verschieden hoher Alkohol-Anteile im Benzin auf den CO2– und Partikelausstoß benzinbetriebener Pkw.


Mehr Elektroautos als in jedem anderen Land – auch E-Schifffahrtsprojekte geplant

Alle norwegischen Kurzstreckenflugzeuge sollten laut dem britischen Guardian (AFP-Meldung) bis 2040 vollständig elektrisch sein – damit habe Avinor, der Flughafenbetreiber des Landes, die Vorreiterrolle der nordischen Nation im Bereich des Elektrotransports bekräftigte. Avinor will laut Geschäftsführer Dag Falk-Petersen “das welt-erste Unternehmen sein, das den Umstieg auf den elektrischen Luftverkehr vollzieht”.


Flugzeugtreibstoff soll sauberer werden – Forschungsflüge von Ramstein Air Base

Halbzeit bei den gemeinsamen Forschungsflügen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Am 24.01.2018, startete der vierte von acht geplanten gemeinsamen Flügen von der Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz. Die Messflüge finden vorwiegend in einem gesperrten Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern statt. “DLR und NASA haben ihre Forschungsressourcen, Flugzeuge und verfügbare Messinstrumente gebündelt, um das Potential von alternativen Kraftstoffen für eine umweltfreundliche Luftfahrt und ihren Einfluss auf die Atmosphäre noch detaillierter zu studieren”, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Zuvor war das internationale Forscherteam bereits am 17., 19. und 23.01.2018 zu gemeinsamen Forschungsflügen gestartet.


Studie der WU-Wien: Ohne Wettbewerbslösungen können Klimaziele nicht erreicht werden

Trotz zahlreicher politischer Maßnahmen kann nach wie vor ein weltweiter CO2-Anstieg beobachtet werden. Auch Österreich verfehlt sein Klimaschutzziel. Professor Klaus Gugler von der Wirtschaftsuniversität Wien untersuchte in seinen Studien die derzeitige Energiepolitik und ihre wettbewerblichen Effekte. Er sieht das Problem vor allem in einer falschen Subventionspolitik und zu niedrigen Preisen für CO2-Zertifikate.

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