Hybrid-Pkw stoßen weit mehr CO2 aus, als Hersteller angeben

“Wölfe im Schafspelz”

Die CO2-Emissionen von Plug-In-Hybridautos (PHEV) sind nach neuen Untersuchungen viel stärker als Hersteller behaupten: Der Motor springe selbst im “EV-Mode” (Electric Vehicle-Modus) an. Wie die BBC berichtet, haben “Transport and Environment” (T&E) und Greenpeace Großbritannien eine Untersuchung (“Umweltverschmutzende Plug-in-Hybride sind ‘Wölfe im Schafspelz’ der Autoindustrie”) erstellt, bei der echte Verbrauchsdaten von Plug-In-Hybriden analysiert wurden. Dabei kam heraus, dass die CO2-Emissionen in Wirklichkeit zweieinhalb Mal höher sind als angegeben. Mit einem Durchschnittswert von 117 Gramm CO2 pro Kilometer sind PHEV am Ende nur wenig effizienter als konventionelle Hybride, wie der Toyota Prius (135 g CO2/km). weiterlesen…

Anthropogener CO2-Anstieg einzigartig

Sechsmal größer und fast zehnmal schneller als frühere Sprünge

Auch in früheren Warmzeiten gab es sprunghafte Erhöhungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Der heutige, vom Menschen verursachte CO2-Anstieg ist allerdings mehr als sechsmal größer und fast zehnmal schneller als die damaligen Sprünge. Zu diesem Schluss kommt ein europäisches Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern – so eine Medienmitteilung. Eine dort entwickelte neue Messtechnologie ermöglicht einen ungeahnt detaillierten Einblick in die Klimavergangenheit. weiterlesen…

KFZ-Steuer steigt mit CO2-Ausstoß

Ziel der Regierung: 7 bis 10 Mio. Elektrofahrzeuge bis 2030

Die Bundesregierung hat den Entwurf des Siebten Gesetzes zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (19/20978) eingebracht. Damit werden Beschlüsse aus dem Klimaschutzprogramm 2030 umgesetzt. Um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens COP21 gerecht zu werden, will die Regierung die CO2-Emissionen im Verkehrssektor um mindestens 40 bis 42 Prozent verringern. Dabei sollten soziale Belange berücksichtigt, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie gewährleistet und bezahlbare Mobilität sichergestellt werden. weiterlesen…

Lesehinweis: Brände in Sibirien verursachen CO2-Rekord

DER SPIEGEL: “Acht Millionen Hektar abgebrannt”

Extreme Trockenheit, Wind und bis zu 37 Grad Hitze fachen die Waldbrände in Sibirien seit Wochen an. Nun berichten Klimaforscher von extremen Emissionswerten – so das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL am 07.07.2020. Die russische Wildnis leide weiter stark unter ungewöhnlich warmem Wetter mit großer Trockenheit und Waldbränden. In Sibirien und im äußersten Osten Russlands seien durch die Feuer seit dem Start der Saison Anfang Mai geschätzt 59 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre emittiert worden – 6 MT mehr als im Juni 2019, teilten Experten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit. weiterlesen…

Unkontrollierbares Klimachaos droht, wenn CO2-Ausstoß nicht schneller sinkt

Klimawissenschaftler Niklas Höhne vom New Climate Institute erklärt, warum Deutschland lange vor 2050 klimaneutral werden müsste.

Klimawissenschaftler Niklas Höhne ist Professor an der Universität Wageningen und leitet das New Climate Institute, das gerade eine Kurzstudie veröffentlicht hat, in der es heißt, die Klimaziele, die sich Deutschland vor 10 Jahren gesetzt hat, seien veraltet. Niklas Höhne gehört zu den Studienautoren. Im Interview mit Nicole Weinhold erklärt er für das Magazin Erneuerbare Energien, wie wichtig entschlossene Klimapolitik jetzt ist. weiterlesen…

Schifffahrt künftig umweltfreundlicher unterwegs?

Umweltfreundliche Kraftstoffe für die Schifffahrt: biogene Beimischkomponenten

Es kommt Bewegung in den Kraftstoffmarkt für Hochseeschiffe. Vorgaben zur Reduzierung der Abgasemissionen erfordern neue nachhaltige Wege bei der Herstellung von Diesel und Schweröl. Wie können diese Wege aussehen? Was sind die neuen Rohstoffe? Forschenden des Fraunhofer UMSICHT ist es im Rahmen des Projekts PyroMar gelungen, die gesamte Verfahrenskette zur Produktion biobasierter Beimischkomponenten abzubilden. Jetzt geht es in die Testphase. weiterlesen…

Steuern für schwere SUV sollen erhöht werden

Bundesregierung will spritschluckende CO2-Schleudern zahlen lassen: 4 €/g ab 195 g CO2/km

Einem Gesetzentwurf des Finanzministeriums zufolge, welcher der Nachrichtenagentur Reuters am 08.06.2020 vorlag, soll die CO2-Komponente in der KFZ-Steuer ab 2021 für Neuwagen stärker berücksichtigt werden. Jedes Gramm über die Grenze von 195 Gramm CO2 pro Kilometer hinaus soll dann mit vier Euro belegt werden – rund das Doppelte des derzeit Fälligen. weiterlesen…

Coronavirus führt nur vorübergehend zu geringerem CO2-Ausstoß

Beispiele aus der Vergangenheit belegen das

Zweifellos werde die Coronavirus-Krise vorübergehend auch zu einem reduzierten CO2-Ausstoß führen, so der Energieexperte Patrick Graichen in SWR2. Ähnliche Entwicklungen aus der Vergangenheit zeigten aber, dass sich ohne strukturelle Veränderungen an dem Niveau des Energieverbrauchs nichts ändere.
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Agora – Rekordtief für Treibhausgasausstoß und Kohlestrom

Schon vorab gemeldet: CO2-Preis drückt Werte 2019

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch steigt auf fast 43 Prozent. Die Klimaschutzerfolge im Stromsektor werden von steigenden Treibhausgasemissionen bei Gebäuden und im Verkehr geschmälert. Parallel steigt das öffentliche Interesse am Klimaschutz: Seit Mai 2019 ist es in den Augen der Bevölkerung konstant das drängendste politische Thema. Das zeigt die am 07.01.2020 veröffentlichte Jahresauswertung 2019 von Agora Energiewende, über die viele Medien (Solarify auch, siehe: solarify.eu/co2-emissionen-ueberraschend-stark-gesunken) schon am 06.01.2020 berichtet hatten. weiterlesen…

DUH-Dienstwagencheck: “Schaufahren gegen den Klimaschutz”

Erstmals sogar steigende CO2-Emissionen bei Dienstwagen von Regierungspolitikern

Die Ergebnisse der 13. Dienstwagenumfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unter Spitzenpolitikern dokumentieren ausgerechnet während der Weltklimakonferenz erstmals sogar ansteigende Klimagasemissionen: Kein einziger Dienstwagen der Regierungspolitiker in Bund und Ländern halte laut einer DUHMedienmitteilung vom 09.12.2019 im Realbetrieb den EU-Flottengrenzwert für CO2 ein: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer fährt seinem Kabinett mit schlechtem Beispiel voraus: Sein Dienstwagen hat den höchsten realen CO2-Ausstoß. Dagegen fährt der Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte auf Länderebenemit dem CO2-ärmsten Pkw. Erneuter Negativspitzenreiter unter allen Länderchefs ist Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.”
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