Weltgrößtes PV-Kraftwerk am Netz

Strom für 2 Cent die Kilowattstunde

In Abu Dhabi ist mit 1,18 Gigawatt Leistung der größte Photovoltaik-Park der Welt ans Netz gegangen, meldete am 04.07.2019 Manuel Först in energiezukunft (und auf der arabischen Halbinsel seien noch größere Solarprojekte – bis 2,6 GW – in Planung). Max Hall berichtete im englischsprachigen Portal pv magazine: Das Projekt Noor Abu Dhabi liefere Strom für 2 Cent/kWh, bei der Vergabe 2017 der billigste Solarstrom der Welt. weiterlesen…

UBA will SUVs zur Kasse bitten – Töpfer dafür

Umweltbundesamt: Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

Der trotz der Klimaschutz-Debatte anhaltende Verkaufsboom für SUVs (Sport Utility Vehicle) veranlasste jetzt das Umweltbundesamt zu dem Vorschlag, Autos mit hohem CO2-Ausstoß steuerlich stärker zu belasten. “Wir müssen Maßnahmen finden, um klimafreundliche Mobilität zu fördern”, sagte die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, gegenüber dpa (siehe merkur.de/umweltbundesamt-autos-mit-hohem-co2-ausstoss-verteuern). weiterlesen…

Wie DAX-Konzerne den Klimawandel anheizen

Ein Drittel der Dax-Firmen hat ihren CO2-Ausstoß 2018 sogar weiter erhöht

Auf den ersten Blick sieht die Bilanz gar nicht so düster aus: Rechnet man alle 30 Dax-Konzerne zusammen, haben die Unternehmen ihren Treibhausgasausstoß von 2017 auf 2018 um 1,2 Prozent auf 339 Millionen Tonnen gesenkt, berichtet das Handelsblatt und beruft sich auf Unternehmenszahlen. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich: So schlittern wir weiter in die Klimakrise. Clemens Weiss hat für energiezukunft die Statistik genauer angeschaut. weiterlesen…

Der Weg zum Kohleausstieg

Man müsste nur das Preisschild auf den CO2-Ausstoß pappen

Energiewende schnell oder schleichend, alles eine Frage der Preispolitik. Gas, Kohle und Öl zu verbrennen, sei schlicht zu billig. Das Beispiel Braunkohle zeige, wie schnell Konzerne umdenken – wenn plötzlich der Preis nicht mehr stimmt. Solarify weist auf einen Kommentar des Berliner Korrespondenten des Deutschlandfunks Theo Geers hin.
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BGH: DUH kein Abmahnverein

“Endgültige Klarstellung zur ökologischen Verbraucherschutzarbeit”

“Bundesgerichtshof stellt klar: Ökologische Marktüberwachung der Deutschen Umwelthilfe ist rechtmäßig – Auch Automobilwirtschaft muss Kontrollen der Deutschen Umwelthilfe akzeptieren, wenn der Staat seiner Pflicht nicht nachkommt” betitelte die Deutsche Umwelthilfe mit Genugtuung am 04.07.2019 eine Medienmitteilung über das BGH-Urteil. Die DUH begrüße die endgültige Klarstellung ihrer ökologischenVerbraucherschutzarbeit durch das oberste deutsche Gericht. Der erneute Versuch der Autoindustrie, der DUH die Klagebefugnis zu entziehen, sei endgültig gescheitert. Denn Angaben zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen seien wesentliche Informationen, die gemäß der Pkw-Energieverbrauchs-kennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) erfolgen müssten. weiterlesen…

“Die Zeit der Lösungen ist jetzt”

“Europäische ‘Heldentat’ gegen den Klimawandel”

„Die Lösung der Klimakrise kann die nächste europäische Heldentat sein,“ schreibt Finnlands Premierminister Antti Rinne in einem Blog-Post zum Start der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes. Er legt darin auch nahe, eine Einigung über die Klimastrategie des Blocks bis 2050 könne in den kommenden sechs Monaten erreicht werden. Näheres zum Standpunkt des EU-Ratsvorsitzenden von Doris Pundy – EURACTIV.com. weiterlesen…

Wirtschaftsbosse fürchten den Klimawandel

…und die Politik soll’s richten

Nichts bereitet den Wirtschaftslenkern der Welt mehr Sorgen als die Klimakrise. In einer aktuellen Umfrage unter 1.300 Firmenchefs landet das Thema erstmals auf Platz eins. Statt zu handeln verlassen sich aber die meisten auf die Politik. Klimaschutz fordern, aber nicht selbst umsetzen. Nach diesem Motto agieren viele Unternehmen in der Klimakrise. Clemens Weiss hat sich die KPMG-Umfrage für energiezukunft näher angesehen.
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Svenja Schulze: “Meilenstein für Klimaschutz im Straßengüterverkehr”

Deutschland stimmt EU-weiten CO2-Flottengrenzwerte für Lkw zu

Der Rat der EU-Mitgliedsstaaten hat am 13.06.2019 mit der Unterstützung Deutschlands erstmals eine EU-Verordnung zur Beschränkung für den CO2-Ausstoß von Sattelzugmaschinen und Lkw beschlossen. Demnach muss der CO2-Ausstoß schwerer Nutzfahrzeuge über 16 Tonnen bis 2025 um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent fallen. Im April waren bereits neue Flottengrenzwerte für Autos und leichte Nutzfahrzeuge beschlossen worden, so das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in einer Pressemitteilung vom 13.06.2019. weiterlesen…

Bezahlen für den Klimaschutz

So geht CO2-Kompensation für Flüge

Reisen mit dem Flugzeug sind besonders klimaschädlich. Wer da sein Gewissen beruhigen will, spendet für Projekte, mit denen der CO2-Ausstoß kompensiert wird. Doch was geschieht mit dem Geld und was bringt das wirklich? Die Kompensation selbst ist theoretisch ganz einfach, es braucht nur ein paar Klicks. Das Komplizierte ist, den richtigen Anbieter zu finden. Weltweit gibt es Hunderte. In Deutschland hat das Umweltbundesamt eine Liste mit 27 Dienstleistern zusammengestellt, darunter die Sieger von Stiftung Warentest: Atmosfair, Klima-Kollekte und Primaklima. Monika Griebeler hat für die Deutsche Welle die einzelnen Anbieter unter die Lupe genommen. weiterlesen…

Schulze: Neue EU-Grenzwerte machen Neuwagen sparsamer und klimafreundlicher

Deutschland stimmt für schärfere Verbrauchs- und Klima-Grenzwerte

In der EU wird der CO2-Ausstoß und damit auch der Kraftstoff-Verbrauch von neuen Pkw auch nach 2020 weiter deutlich sinken. Das gilt ebenfalls für leichte Nutzfahrzeuge wie Lieferwagen und Kleinbusse. Die entsprechende EU-Verordnung wurde am 15.04.2019 im Rat der Mitgliedstaaten beschlossen. Laut Pressemeldung des BMU stimmte auch Deutschland der Verordnung zu – und unterstützte damit zum ersten Mal einen schärferen CO2-Pkw-Grenzwert als von der EU-Kommission vorgeschlagen. weiterlesen…