CO2-Emissionen: Langsam wird es eng


Nicht mehr viel Zeit für Klimaschutz

Die Klimakatastrophe verschärft sich, könnte aber bei einer Besteuerung der Kohlendioxidemissionen zumindest noch abgeschwächt werden. Das ist die Botschaft des am 28.11.2018 in Paris vorgestellten UN Environment Emissions Gap Report (Bericht über die Umweltemissionslücke) der Umweltorganisation der Vereinten Nationen. Der Bericht zeigt, dass die Weltgemeinschaft ihren ursprünglichen Ehrgeiz verdreifachen muss, um die Erwärmung auf 2° C zu begrenzen, und dass er sich für das 1,5° C-Szenario um das Fünffache erhöhen muss. Eine Fortsetzung der aktuellen Trends wird voraussichtlich bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer globalen Erwärmung von rund 3,2° C führen, danach werden die Temperaturen weiter steigen. (Das ist der 10.000ste Bericht, der auf Solarify erschienen ist.) weiterlesen…

2030 nur noch ein Drittel CO2-Ausstoß


Kohleverstromung bleibt wenig Zeit

Laut einer Studie des Beratungshauses r2b energy consulting GmbH im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die bisher nur die Mitglieder der Kohle-Kommission kannten, muss die CO2-Belastung durch Kohleverstromung bis 2030 um zwei Drittel sinken, wenn Deutschland seine bereits beschlossenen Klimaziele auch sicher erreichen will. weiterlesen…

Jänschwalde schaltet ersten Block ab – auch zwei Niederaußemer Blöcke vom Netz


Regelung zur Verringerung des CO2-Ausstoßes

rstmals die Lausitz vom Energiewirtschaftsgesetz betroffen. Tausende Arbeitnehmer und Gewerkschafter protestierten gegen den damit verbundenen Stellenabbau. RWE teilte die Stilllegung zweier Blöcke von Niederaußem mit. weiterlesen…

BMVI: Programm für CO2-arme Lkw gut angelaufen


Anträge für 148 Fahrzeuge eingegangen

Das BMVI sieht das Programm zur Förderung klimafreundlicherer Lastwagen unter dem Titel “Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge” (EEN) einer Medienmitteilung zufolge gut angelaufen. Gleichzeitig will das BMVI Hardwarenachrüstungen für Kommunalfahrzeuge fördern, um den besonders von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Städten zu helfen. weiterlesen…

“Schaufahren gegen Klimaschutz“ hält an


12. DUH-Dienstwagen-Check deutscher Politiker: “Grusel-Kabinett”

Als „Gruselkabinett“ brandmarkte Barbara Metz, stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin die Dienstfahrzeugflotte der deutschen Politiker. Erstmals zog die Deutsche Umwelthilfe die realen CO2-Emissionen zur Bewertung heran: Laut einer Medienmitteilung vom 14.08.2018 blieb kein Politiker-Dienstwagen auf der Straße unter dem EU-Grenzwert. Das Auto der Berliner Umweltsenatorin Regine Günther hatte von allen Umweltministern den niedrigsten CO2-Ausstoß; bester Regierungschef ist Carsten Sieling aus Bremen, und negativer Spitzenreiter Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. weiterlesen…

E-Autos kommen nicht vom Fleck


Zuckerbrot oder Peitsche – was bringt Elektroautos auf die Straße?

540 Mio. € Elektroauto-Förderungen drohen ungenutzt zu verpuffen, der CO2-Ausstoß steigt: Dieselskandal und Fahrverbote treiben Nachfrage nach Benzinern und nicht nach Elektroautos. Eine Endkunden-Studie des Münchner Strategie- und Marktforschungsberatungsunternehmens mm customer strategy zeigt, dass bei privaten Pkw-Neuzulassungen bis 2022 ein Elektroanteil von 25 % (~300.000 Elektroautos) möglich ist – wenn Fördermaßnahmen sinnvoll kombiniert und optimiert werden. weiterlesen…

CO2 mindert Nährstoffgehalt


Kohle und Co. sorgen für prekäre Ernährung

Der hohe CO2-Ausstoß in unsere Atmosphäre hat negative Auswirkungen auf das wichtigste Nahrungsmittel für die Hälfte der Weltbevölkerung: den Reis. Auch dessen Verdrängung durch Anbau von Biokraftstoffen und Tierfutter lässt die Ärmsten hungern. In welchem Ausmaß Kohlendioxid die Reispflanzen beeinträchtigt, hat jetzt ein internationales Forscherteam untersucht. Die Ergebnisse der Forscher fasste Manuel Först für energiezukunft zusammen. weiterlesen…

“Future Fuels” – Energie einfach, flexibel, effizient und nachhaltig speichern


DLR-Querschnittsprojekt “Future Fuels” erforscht synthetische Kraftstoffe

Synthetische Kraftstoffe sind ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Sie machen es möglich, Energie einfach, flexibel, effizient und nachhaltig zu speichern. Gleichzeitig sind sie leistungsfähige Garanten zukünftiger Mobilität: als Kraftstoffe für Fahrzeuge, Züge und Schiffe sowie als Treibstoff für Flugzeuge und Raketen. Die Herausforderung besteht darin, sie klimaneutral herzustellen und ihre chemischen Eigenschaften so zu gestalten, dass keine oder zumindest wesentlich weniger Schadstoffe wie Rußpartikel und Stickoxide entstehen. Elf Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforschen im nun startenden interdisziplinären DLR-Querschnittsprojekt “Future Fuels” die Entwicklung und Anwendung synthetischer Kraftstoffe. weiterlesen…

“Nun tricksen sie wieder”


Autobauer: Gewinn-Gier geht vor Gesundheit

“Durch Dieselgate ist die europäische Autoindustrie offenbar nicht demütig geworden”, schrieb Jens Tartler am 10.04.2018 im Berliner Tagesspiegel. Eine neue Untersuchung lege jedenfalls den Verdacht nahe, dass die Autoschmiede schon wieder an den Abgasstandards herum schraubten. Es sehe ganz danach aus, als ob sie effizientere Modelle bis 2019 verzögerten, um die Gewinne zu maximieren, allerdings hielten die meisten “am Ziel fest, die 2021er CO2-Ziele zu erreichen” – so jedenfalls die Brüsseler NGO Transport & Environment (T&E). weiterlesen…

Bioethanol senkt Feinstaub


Studie der TU Wien

Laut einer Medienmitteilung der TU Wien haben Forscher nachgewiesen, dass die Beimischung von Bioethanol in Benzinmotoren nicht nur die CO2-Bilanz, sondern auch den Ausstoß von Feinstaub verringern würde . Eine Erhöhung des Anteils von 5 auf 10 Prozent könnte die Feinstaubwerte bis 23 Prozent senken. Die Forscher vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik untersuchten den Einfluss verschieden hoher Alkohol-Anteile im Benzin auf den CO2– und Partikelausstoß benzinbetriebener Pkw. weiterlesen…