Klima und Internet

Allein der Mailverkehr emittiert jährlich indirekt mehr als 1 Mrd. t CO2

Wäre die Zementindustrie ein Land, stünde sie auf dem dritten Platz, was den CO2-Ausstoß anlangt, direkt hinter den USA und China. Kaum jemand ist bislang aufgefallen, dass das Internet kurz dahinter kommt – auf dem sechsten Platz, schreibt das Internetportal One to One. (Weltweit 2020 werden laut de.globometer.com pro Sekunde 3,7 Millionen E-Mails gesendet, das sind mehr als 117 480 Milliarden pro Jahr, davon 75% Spams) die Mail zu 10g CO2, macht etwas mehr als 1,1 Milliarden Tonnen CO2).
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Lesehinweis: Internet verursacht jetzt mehr CO2 als Fliegen

watson: Wegen COVID-19-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat – so das schweizerische Portal watson – „einen ökologischen Nebeneffekt, den man gewissermaßen als Kollateralnutzen bezeichnen könnte: Der Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten und des Verkehrs wirkte sich bisher dämpfend auf die CO2-Emissionen aus – stärker als die Finanzkrise 2008 oder die zweite Ölkrise 1979″. Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1551 Millionen Tonnen CO2 weniger ausgestoßen worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – laut Nature Communications ein Rückgang um 8,8 Prozent. weiterlesen…

Katzenvideos im Internet und Netflix

Durch Online-Videos verursachte Treibhausgasemissionen haben „alarmierendes Niveau“ erreicht

Sich durch YouTube klicken, Katzenvideos im Internet sehen oder das klassische Binge-Watching von Serien wie Game of Thrones: Dass dies wachsende Bedrohungen für die Klimaziele sind, zeigt eine am 11.07.2019 von The Shift Project, einem französischen Think-Tank, veröffentlichte Studie. Doris Pundy war für EURACTIV.com bei der Vorstellung der Studie dabei. (Titel: Klimakrise – der nichtnachhaltige Gebrauch von Internet-Videos – © The Shift Project) weiterlesen…

Umwelt-Schädling Internet

Größte und schnellstwachsende Stromfresser

Sämtliches Geschehen im Internet wird in großen Rechenzentren verarbeitet. Das belastet die Umwelt: Bereits jetzt wächst der CO2-Ausstoß in keinem Wirtschaftsbereich weltweit schneller als in der IT. Dabei gäbe es Möglichkeiten, Rechenzentren umweltfreundlicher zu betreiben – schreibt Florence Schulz im Portal EURACTIV.de. Wer einmal seine Hand an seien Laptop gehalten hat, weiß, wie warm das Gerät werden kann. Entsprechend kann man sich vorstellen, welche Kühlleistung ein Rechenzentrum aufbringen muss, um hunderte Servertürme vor dem Hitzetod zu bewahren. Neben dem Energiebedarf der Geräte wird auch Energie für die Gebäudetechnik benötigt, damit kommt ein beachtlicher Stromverbrauch zusammen. weiterlesen…

Meeresspiegelanstieg gefährdet Internet

Unterirdische Infrastruktur könnte bald ausfallen

Tausende Kilometer erdverlegter Glasfaserkabel in den dicht besiedelten Küstenregionen der Vereinigten Staaten könnten bald unter Wasser stehen, befürchtet eine neue Studie von Forschern der Universitäten von Oregon und Wisconsin-Madison – schrieb Terry Devitt am 16.07.2018 auf deren Webseiten. Die Studie wurde bei einem Treffen von Internet-Netzwerkforschern präsentiert und nennt kritische Bereiche der Kommunikationsinfrastruktur, die schon in 15 Jahren von der steigenden See überflutet werden könnten, so Informatik-Professor Paul Barford, leitender Autor der Studie. weiterlesen…

Noch mehr Weltraum-Schrott?

Weltweites Satelliten-Internet geplant

Das US-Unternehmen OneWeb (u.a. Virgin Galactic, Airbus Defence and Space) will ab 2018 mit Hunderten von Klein-Satelliten einen weltweiten Internetzugang anbieten. Airbus und OneWeb, die 2016 das Gemeinschaftsunternehmen OneWeb Satellites gegründet hatten, starteten am 27.06.2017 ihre erste Fertigungslinie für Satelliten im südfranzösischen Airbus-Standort Toulouse. weiterlesen…