Luftverkehr: Privilegien runter, Klimaschutz rauf

Öko-Institut fordert: Klimaschädliche Subventionen streichen, CORSIA verschärfen

https://www.nasa.gov/centers/dryden/news/NewsReleases/2013/13-06.htmlDeutschland sollte sich für eine EU-weite Besteuerung des Kerosins für Flugzeuge einsetzen und die Luftverkehrsteuer so erhöhen, dass hierdurch die fehlende Mehrwertsteuer auf internationale Flüge ausgeglichen wird. Mit diesen und weiteren Vorschlägen kann die heute bestehende Bevorteilung des Luftverkehrs gegenüber anderen Verkehrsmitteln wie der Bahn beendet und stärkere Anreize zur Senkung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen gesetzt werden. Das zeigt eine am 24.05.2021 veröffentlichte Untersuchung des Öko-Instituts im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität. (Foto: Forschungsflugzeug untersucht Kondensstreifen einer vorausfliegenden Nasa-DC8 – © Lory Losey, nasa.gov (public domain)). weiterlesen…

Lesehinweis: Internet verursacht jetzt mehr CO2 als Fliegen

watson: Wegen COVID-19-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat – so das schweizerische Portal watson – “einen ökologischen Nebeneffekt, den man gewissermaßen als Kollateralnutzen bezeichnen könnte: Der Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten und des Verkehrs wirkte sich bisher dämpfend auf die CO2-Emissionen aus – stärker als die Finanzkrise 2008 oder die zweite Ölkrise 1979″. Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1551 Millionen Tonnen CO2 weniger ausgestoßen worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – laut Nature Communications ein Rückgang um 8,8 Prozent. weiterlesen…

UBA stellt Konzept für umweltschonendes Fliegen vor

Steuerbeiträge angleichen, Lärm reduzieren, Bahn und klimaschonende Kraftstoffe fördern


Das Umweltbundesamt (UBA) stellte m 07.11.2019 ein Konzept für einen nachhaltigen Luftverkehr vor, das die Belastungen für Klima, Umwelt und die Menschen soweit wie möglich reduziert. Zu den Vorschlägen gehören eine Angleichung der steuerlichen Beiträge an die der anderen Verkehrsträger, die Vergabe von Lärmkontingenten für Flughäfen, die Verlagerung von innerdeutschen Flügen auf die Schiene und die Förderung von klimaneutralen Kraftstoffen. weiterlesen…

Klimaforscher und CO2-Fußabdruck

Wie Klimaforscher ihre CO2-Fußabdrücke reduzieren können

Wissenschaftler, die mit Gemeinschaften arbeiten, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, mögen es schwierig finden, ihre Fluggewohnheiten anzupassen, aber sie können dennoch sinnvolle Veränderungen vornehmen, sagt David Samuel Williams am 16.09.2019 in Nature. Er hatte im Mai in Nature Careers einen Artikel über die flugintensive Kultur in der Klimaforschung gelesen. Darin setzte sich die Klimaforscherin Sofia E. Kjellman mit ihrem Kohlendioxidausstoß infolge ihrer Arbeit auseinander:Aber es geht in zwei Nature-Artikeln nichrt nur um Klimaforscher… weiterlesen…

Karliczek will Politiker und Beamte weniger fliegen lassen

Bildungsministerin fordert Verringerung

“Reise-Wahnsinn in einigen Ministerien” titelte das deutsche Massenblatt mit den großen Buchstaben. Und bevor die Bundesregierung konkrete Klimaschutzpläne vorlegen konnte, preschte Forschungsministerin Anja Karliczek zahlreichen Medien (dpa, T-Online.de, sueddeutsche.de) mit einem nicht ganz so neuen Vorschlag vor – auch sie plädierte dafür. dass Politiker weniger im Inland fliegen. Es werde sich zwar nicht jeder Flug vermeiden lassen, weil die Terminkalender eng gestrickt seien, so die CDU-Politikerin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. “Jeder muss sich jedoch überlegen, wann er in Zukunft auch persönlich etwas für eine gute Zukunft tun kann. Ich schließe mich gern an.” Die beste CO2-Einsparung erbringe die Reise, die nicht stattfinde. weiterlesen…

Gegen Grüne und Klimaschutz: Aus unspektakulären Zahlen werden schrille Schlagzeilen

Flugscham und Wahlverhalten

Eva Stegen in einem Blog der Freitag-Community
Gastbeiträge geben die Meinungen der Autorinnen und Autoren, nicht in jedem Fall die von Solarify wieder.
“Stehen Umfrage-Höhen-Flüge mit tatsächlichen Flügen im Zusammenhang?” fragte sich die Umweltaktivistin Eva Stegen und griff zum Telefon. Auslöser für ihre Aktion war ein gewohnt giftiger Tweet der AfD-nahen (und Vorsitzenden der AfD-Stiftung Desiderius-Erasmus) Ex-CDU-Frau Erika Steinbach, die am 21.05.2019 einem uralten Spiegel-Artikel (vom 21.11.2014!) zu neuer Bekanntheit verhalf: “Grünen-Wähler: Altbekannt, Wasser predigen und Champagner saufen. Auch in dieser Frage: Eine Heuchlerbande“ ätzte die Ex-Ober-Vertriebene (wobei das “jetzt” im Tweet dreieinhalb Jahre alt war, s.u.). Das war wenige Tage, bevor am 02.07.2019 die Grünen bei der Sonntagsfrage sogar die CDU überholten. weiterlesen…