FAU-Forschende knacken molekularen Stickstoff mit Kalzium

Neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung

Chemikerinnen und Chemiker weltweit sind ständig auf der Suche, den in der Luft enthaltenen elementaren Stickstoff, kurz N2, mit einfachen Mitteln für chemische Reaktionen verfügbar zu machen. Das gestaltet sich schwierig, denn Stickstoff ist ein wenig reaktionsfreudiges Gas mit einer Dreifachbindung, die zu den stärksten bekannten chemischen Bindungen gehört. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat nun gezeigt, dass das in der Natur häufig vorkommende Metall Kalzium in der Lage ist, die hochstabile Stickstoff-Bindung zu brechen – und das schon bei minus 60 Grad Celsius – so ein Artikel auf der FAU-Internetseite. weiterlesen…

Stickstoffdüngung heizt Klimawandel an

Nahrungsmittelproduktion setzt immer mehr zur Erderwärmung beitragendes Lachgas frei

Beim Klimaschutz wird ein wichtiger Aspekt bislang zu wenig berücksichtigt: Neben der Verbrennung fossiler Brennstoffe trägt auch die Landwirtschaft stark zur Emission von Treibhausgasen bei, unter anderem durch die Stickstoffdüngung. Durch sie erhöht sich die Konzentration von Lachgas in der Atmosphäre zunehmend und trägt damit zur Erderwärmung bei. Zu dem Schluss kommt ein internationales Team, an dem auch Sönke Zaehle, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena (bgc-jena.mpg.de, beteiligt war. Dadurch dürfte es für die Weltgemeinschaft noch schwerer werden, die Ziele des internationalen Pariser Klimaabkommens zu erreichen. weiterlesen…

Mit CO2 Strom erzeugen

Einspeisung in unterirdische Methanhydrat-Vorkommen könnte Luft reinigen und Einnahmen schaffen

Eine in den vergangenen zehn Jahren erforschte Methode, der Luft CO2 zu entziehen, könnte durch eine in in Water Resources Research publizierte Computersimulationsstudie einen Schritt in Richtung Praxis bedeuten – so Mark Fischetti am 17.07.2019 in Scientific American. In dem Verfahren soll CO2 der Außenluft oder Industrieabgasen entnommen und in tiefen Methanhydratvorkommen dauerhaft gespeichert werden. Das einströmende CO2 würde das Methan ausstoßen, das an der Oberfläche eingesammelt und zur Stromerzeugung, zum Antrieb der Sequestrierung oder zur Finanzierung verwendet werden könnte. weiterlesen…