SOLARIFY

Archiv: Dieselskandal


Deutsche Umwelthilfe sieht aufgrund „alarmierender Abgaswerte“ klare Indizien für Abschalteinrichtungen

Die DUH präsentierte am 05.12.2017 gemeinsam mit ZDF-WISO durchgeführte aktuelle Abgasmessungen, unter anderem des Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) der Deutschen Umwelthilfe (DUH): Diese legen den Verdacht auf Abschalteinrichtungen bei einem Unternehmen nahe, das sich in der bisherigen öffentlichen Diskussion als „sauber“ dargestellt hat – BMW. BMW weist das zurück.


Dramatische Erhöhung der giftigen Stickoxid-Emissionen bei herbstlichen Außentemperaturen

Ein Mercedes C-Klasse 250 d hat bei unter sechs Grad Celsius den Stickoxidgrenzwert auf der Straße um das bis zu 13-Fache überschritten. Daher fordert die Deutsche Umwelthilfe am 23.11.2017 von Ersatz-Bundesverkehrsminister Schmidt den Entzug der Betriebserlaubnis und Anordnung eines amtlichen Rückrufs. Im Winterhalbjahr schalten die meisten der neun Millionen Euro 5 + 6 Diesel-Pkw die ordnungsgemäße Abgasreinigung ab und fluten die Städte mit dem giftigen Dieselabgasgift NO2.


Fünf Kategorien

Zum 22. Mal vergab die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am 22.11.2017 im Rahmen einer Preisverleihungsgala im Meistersaal in Berlin ihren undotierten UmweltMedienpreis. Die Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ehrt damit alljährlich herausragende Leistungen und wirkungsvolle Präsentationen von Natur- und Umweltthemen in den Medien.


Umweltbewußtsein der Autokäufer in Deutschland lässt zu wünschen übrig

Noch immer ist mehr als jeder dritte Neuwagen ein Diesel. Im Vergleich zum September vergangenen Jahres sanken die Neuzulassungen um 21,3 Prozent, ein neuer Negativrekord für den Selbstzünder. Fast 60 Prozent der Neuwagen sind mittlerweile Benziner, Elektro- und Hybridautos legten zwar um 37 bzw. 76 Prozent stark zu, allerdings auf verschwindend geringem Niveau. Das schreibt Clemens Weiß am 09.10.2017 in energiezukunft und bezieht sich dabei auf neue Zahlen, die das Kraftfahrt-Bundesamt am 05.10.2017 veröffentlicht hat.


Beitrag von Claudia Kemfert

Erschienen am 13.08.2017 auf ZEIT ONLINE – mit freundlicher Genehmigung –
Diesel-Sparfüchse müssen jetzt einen umfangreichen Wertverlust ihres Fahrzeugs in Kauf nehmen. Zehn Prozent Rabatt für einen Neuwagen sind ein Hohn. Die sogenannte Umweltprämie der Autohersteller wäre ein guter Witz, wenn sie nicht ernst wäre.