COP26: „Bedeutende Fortschritte in Fragen der Landwirtschaft“

Lachgas und Methan Hauptprobleme

Im Rahmen der COP26 wurden „bedeutende Fortschritte bei der Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels auf den Agrarsektor und bei der Senkung des Beitrags des Sektors zur globalen Erwärmung erzielt“. Man weiß nicht, ob es Mutmachen ist oder die mehr oder weniger verzweifelte Suche nach positiven Nachrichten – aber kurz vor der Verlängerung der COP26 veröffentlichte die COP26-Führung am 12.11.2021 diese Medienmitteilung. weiterlesen…

Das Problem der rülpsenden Kuh

95 Prozent der Methanemissionen aus der Landwirtschaft werden von Tieren ausgestoßen – fast 60 Prozent der Treibhausgase

Methan ist das zweithäufigste Treibhausgas auf dem Planeten, seine Wirkung in der Atmosphäre ist aber ungefähr 30mal so schädlich wie CO2. Trotzdem bestimmt Kohlendioxid die politische Agenda. Wird Methan als Umweltfaktor unterschätzt? Florence Schulz ging der Frage nach – für Euractiv vom 16.09.2019. weiterlesen…

Viel hilft nicht viel

Clemens Scheer/KIT: Klimaschädliches Lachgas – mögliche Lösungen für Landwirtschaft und Politik

Lachgas (N2O – s. auch: solarify.eu/lachgas) ist als Treibhausgas etwa 300-mal so wirksam wie Kohlendioxid (CO2). Neben dem Ausstoß von CO2 und Methan sind Lachgasemissionen wichtigste Ursache für den Klimawandel und tragen aktuell etwa sechs Prozent zur Erderwärmung bei. Verantwortlich dafür ist vor allem der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern in der Landwirtschaft. Nur etwa 40 Prozent des heute weltweit mittels Kunstdünger in die Natur eingebrachten Stickstoffs wird tatsächlich von Nutzpflanzen aufgenommen. KIT-Forscher haben Handlungsempfehlungen erarbeitet. weiterlesen…

Landwirtschaft und globale Erwärmung verstärken Freisetzung von klimaschädlichem Lachgas

JLU-Klimaforscher an weltweiter Studie zu organischen Böden beteiligt

Nicht zum Lachen: Das Gas Distickstoffmonoxid (N2O), besser bekannt unter seinem Trivialnamen Lachgas, trägt maßgeblich zur Klimaerwärmung und Zerstörung der Ozonschicht bei. Ein großes internationales Forscherteam unter Beteiligung des Klimaforschers und Pflanzenökologen Prof. Christoph Müller von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat mit der Untersuchung unterschiedlichster organischer Böden weltweit nun die potenziellen Einflussfaktoren der Lachgas-Freisetzungen ermittelt. weiterlesen…

Extrem sauerstoffarme Wirbel im Atlantik produzieren Treibhausgase

Internationales Forschungsteam entdeckt bisher unbekannte Prozesse im Atlantik

2014 hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel erstmals nahezu sauerstofffreie Wirbel im Atlantik detailliert untersuchen können. Wie beide Forschungseinrichtungen mitteilten, konnten die Beteiligten bei der Auswertung der Daten schon vor zwei Jahren (siehe solarify.eu/sauerstoffarme-wirbel-im-atlantik-entdeckt) Prozesse nachweisen, die aus dem Atlantik bisher nicht bekannt waren. Dazu gehört auch die natürliche Produktion erheblicher Mengen von Treibhausgasen (v.a. Lachgas), wie die internationale Fachzeitschrift Scientific Reports (erst jetzt) veröffentlicht hat. (Foto: In Mindelo (Kap Verde) werden zwei ozeanographische Gleiter auf ihren Einsatz vorbereitet. – © F. Schütte, GEOMAR) weiterlesen…