Strom aus Stoff

Textile Solarzellen mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Solarzellen auf den Dächern sind längst Usus, ebenso wie große Solarparks. Künftig sollen jedoch auch solche Flächen zur Energieerzeugung genutzt werden, die bislang noch nicht dazu taugten. Neuartige textile Solarzellen von Fraunhofer-Forschern aus Dresden machen es möglich. weiterlesen…

Bye-bye, Silizium?


Auf dem Weg zu neuen Materialien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben – so eine Medienmitteilung vom 16.10.2018 – zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia und Madrid ein neues, metall-organisches Material mit ähnlichen Eigenschaften wie kristallines Silizium entwickelt. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für die in der Optoelektronik genutzten konventionellen nicht-organischen Materialien dienen. weiterlesen…

Siliziumverbrauch der Solarindustrie wird sich bis 2020 halbieren


Bernreuter Research: Solarindustrie wird Wafersägeverlust erheblich reduzieren

Der durchschnittliche Siliziumverbrauch für die Herstellung multi- und monokristalliner Solarzellen wird von 4,8 Gramm pro Watt (g/W) im vergangenen Jahr um 25 % auf 3,6 g/W im Jahr 2020 sinken. Dies ist das Ergebnis eines neuen Szenarios, das die Polysilizium-Marktforschungsfirma Bernreuter Research entwickelt hat. weiterlesen…

Silizium auf Partnersuche


Neue Konzepte für Tandemsolarzellen vom ISFH

logo-isfhAm Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) fand am 22.09.2016 ein Kickoff-Meeting für das neue, von mehreren Partnern aus der Solarindustrie unterstützte Forschungsvorhaben EASi („Epitaxiefreier*) Absorber für kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium“) statt, das vom BMWi mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro gefördert wird.
*)Für Epitaxie siehe solarify.eu/epitaxie. weiterlesen…

Lithium verspricht (noch) mehr Kapazität


Helmholtz-Forscher halten 6-fache Steigerung bei Li-Ion-Akkus für möglich

Li-Ionen-Batterie am Berliner Effizienzhaus Plus- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAktuelle Lithium-Ionen-Batterien verwenden Elektroden aus Graphitschichten, die nur eine begrenzte Anzahl von Lithium-Ionen einlagern können – mit der Folge, dass sich die Kapazität der aktuellen Lithium-Ionen-Akkus kaum weiter steigern lässt. Ein Team vom Institut für weiche Materie und HZB logofunktionale Materialien des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat laut einer Medienmitteilung erfolgreich ein alternatives Material getestet. weiterlesen…

Solarzelle aus Silizium und Perowskit mit Rekord-Wirkungsgrad


Helmholtz-Zentrum meldet 18 Prozent für monolithische Tandem-Solarzelle

Erstmals ist es Teams aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz, gelungen, eine Silizium-Hetero-Solarzelle mit einer Perowskit-Solarzelle monolithisch – in einem Block – zu kombinieren. Die hybride Tandemzelle erreichte einen Wirkungsgrad von 18 Prozent. Das ist derzeit der höchste publizierte Wert für einen solchen Aufbau. Perspektivisch könnten sogar Wirkungsgrade von bis zu 30 Prozent möglich sein. weiterlesen…

REC: Unternehmensverkauf an Elkem abgeschlossen

Europas größter PV-Modulhersteller schließt sich mit weltweit führendem Siliziumproduzenten

Europas größter Solarmodulhersteller REC und die norwegische Elkem Group geben bekannt, dass die Übernahme von REC abgeschlossen ist. Ziel von REC und Elkem, das unter anderem zu den weltweit führenden Siliziumproduzenten gehört, ist es, einen führenden integrierten Solaranbieter im stark fragmentierten Solarmarkt aufzubauen. Das Management beider Unternehmen beginnt nun mit der Integration von REC in die Elkem Gruppe. weiterlesen…

“Wundersubstanz” revolutioniert LEDs

Farbige LEDs aus Perowskit könnten bald sowohl preiswerter als auch leichter sein als bisherige. Eine Mischform von Perowskit – dasselbe Material, das erst kürzlich als geignet erkannt worden war, um hoch effiziente Solarzellen herzustellen (siehe solarify.eu/neues-altes-pv-wundermaterial), die eines Tages Silikon ersetzen könnten – ist nun zur preisgünstigen und einfachen Herstellung von LEDs verwendet worden. Das eröffnet künftig potenziell eine breite Reihe von kommerziellen Anwendunge, wie flexible und farbige LEDs. weiterlesen…

First Solar erweitert Dünnschicht auf kristallin

First Solar übernimmt Tetrasun. Das Siliziumtechnologie-Startup hat mit einer neuartigen Zellarchitektur auf sich aufmerksam gemacht, die Wirkungsgrade von mehr als 21 Prozent verspricht. Die Technologie basiert auf großformatigen N-Typ-Wafern und soll mit den Produktionskosten normaler multikristalliner Siliziumzellen konkurrieren können. First Solar, bisher auf Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule spezialisiert, wird den bisherigen Eigeintümern, darunter die japanische JX Nippon Oil & Energy eine unbekannte Summe bezahlen, außerdem das Management von TetraSun übernehmen. weiterlesen…