Recycling von PV-Zellen gelöst?

Silizium ausgedienter Solarmodule wird zu Nanosilizium für Batterien

Ein Forscherteam des Deakin’s Institute for Frontier Materials in Melbourne, Australien hat – einer Medienmitteilung ihres Hauses vom 14.10.2019 folgend – einen Weg gefunden, Silizium aus Abfall-PV-Modulen zu extrahieren und für Batterien in Nanosilizium umzuwandeln. Dieser Prozess sei ein wichtiger Schlüssel für das Photovoltaik-Recycling. Die Materialwissenschaftler Mokhles Rahman und Prof. Ying (Ian) Chen haben bei der Untersuchung Pionierarbeit geleistet, sie sagen, es sei der Schlüssel zur Wiederverwendung von verworfenen Solarzellen und verhindere, dass hochwertige Abfälle auf Deponien landen. (Foto: Silizium – zwei Formen – © Donna Squire, Deakin University) weiterlesen…

Strom aus Stoff

Textile Solarzellen mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Solarzellen auf den Dächern sind längst Usus, ebenso wie große Solarparks. Künftig sollen jedoch auch solche Flächen zur Energieerzeugung genutzt werden, die bislang noch nicht dazu taugten. Neuartige textile Solarzellen von Fraunhofer-Forschern aus Dresden machen es möglich. (Foto: Jonas Sundqvist, Gruppenleiter Dünnschichttechnologien, zeigt Protoypen textiler Solarzellen. – © Fraunhofer IKTS) weiterlesen…

Bye-bye, Silizium?

Auf dem Weg zu neuen Materialien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben – so eine Medienmitteilung vom 16.10.2018 – zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia und Madrid ein neues, metall-organisches Material mit ähnlichen Eigenschaften wie kristallines Silizium entwickelt. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für die in der Optoelektronik genutzten konventionellen nicht-organischen Materialien dienen. weiterlesen…

Siliziumverbrauch der Solarindustrie wird sich bis 2020 halbieren

Bernreuter Research:
Solarindustrie wird Wafersägeverlust erheblich reduzieren

Der durchschnittliche Siliziumverbrauch für die Herstellung multi- und monokristalliner Solarzellen wird von 4,8 Gramm pro Watt (g/W) im vergangenen Jahr um 25 % auf 3,6 g/W im Jahr 2020 sinken. Dies ist das Ergebnis eines neuen Szenarios, das die Polysilizium-Marktforschungsfirma Bernreuter Research entwickelt hat. weiterlesen…

Silizium auf Partnersuche

Neue Konzepte für Tandemsolarzellen vom ISFH

Am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) fand am 22.09.2016 ein Kickoff-Meeting für das neue, von mehreren Partnern aus der Solarindustrie unterstützte Forschungsvorhaben EASi („Epitaxiefreier*) Absorber für kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium“) statt, das vom BMWi mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro gefördert wird.
*)Für Epitaxie siehe solarify.eu/epitaxie. weiterlesen…

Lithium verspricht (noch) mehr Kapazität

Helmholtz-Forscher halten 6-fache Steigerung bei Li-Ion-Akkus für möglich

Li-Ionen-Batterie am Berliner Effizienzhaus Plus- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAktuelle Lithium-Ionen-Batterien verwenden Elektroden aus Graphitschichten, die nur eine begrenzte Anzahl von Lithium-Ionen einlagern können – mit der Folge, dass sich die Kapazität der aktuellen Lithium-Ionen-Akkus kaum weiter steigern lässt. Ein Team vom Institut für weiche Materie und funktionale Materialien des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat laut einer Medienmitteilung erfolgreich ein alternatives Material getestet. weiterlesen…

Solarzelle aus Silizium und Perowskit mit Rekord-Wirkungsgrad

Helmholtz-Zentrum meldet 18 Prozent für monolithische Tandem-Solarzelle

Erstmals ist es Teams aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz, gelungen, eine Silizium-Hetero-Solarzelle mit einer Perowskit-Solarzelle monolithisch – in einem Block – zu kombinieren. Die hybride Tandemzelle erreichte einen Wirkungsgrad von 18 Prozent. Das ist derzeit der höchste publizierte Wert für einen solchen Aufbau. Perspektivisch könnten sogar Wirkungsgrade von bis zu 30 Prozent möglich sein.
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REC: Unternehmensverkauf an Elkem abgeschlossen

Europas größter PV-Modulhersteller schließt sich mit weltweit führendem Siliziumproduzenten

Europas größter Solarmodulhersteller REC und die norwegische Elkem Group geben bekannt, dass die Übernahme von REC abgeschlossen ist. Ziel von REC und Elkem, das unter anderem zu den weltweit führenden Siliziumproduzenten gehört, ist es, einen führenden integrierten Solaranbieter im stark fragmentierten Solarmarkt aufzubauen. Das Management beider Unternehmen beginnt nun mit der Integration von REC in die Elkem Gruppe. weiterlesen…

Wieder Neues von den Perowskiten

Forschungsergebnisse erleichtern Produktion neuer Solarzellengeneration

Ende Januar haben Forscher des Los Alamos National Laboratory (LANL) in der Zeitschrift Science eine neue, auf einer Lösung basierende Heißgusstechnik veröffentlicht, die das Wachstum von hocheffizienten und reproduzierbaren Solarzellen aus großflächigen Perowskit-Kristallen beschleunigt. weiterlesen…

Neue Basis für das Kilogramm

Silizium-Kugeln

Auf der Erde gibt es nur ein einziges Objekt, dessen Masse exakt bestimmt ist: Der Internationale Kilogramm-Prototyp – auch Urkilogramm genannt. Das ist ein etwa 39 Millimeter hoher Zylinder mit ebenfalls 39 Millimetern Durchmesser, der aus einer Platin- Iridium-Legierung besteht und in einem Safe in der Nähe von Paris aufbewahrt wird. Im Internationalen Einheitensystem (SI) definiert er, was ein Kilogramm ist. Alle anderen Referenz- oder Arbeitsnormale leiten sich von ihm ab. Ein Vergleich zeigt jedoch, dass er in den vergangenen 120 Jahren möglicherweise um rund 60 Mikrogramm leichter geworden ist. weiterlesen…