Potenzial von Banken und Investoren für den Klimaschutz in der Automobilindustrie nutzen

Agora Verkehrswende empfiehlt verpflichtende Vorgaben für Berichterstattung auf dem Weg zur Klimaneutralität

Investoren und Banken brauchen von Unternehmen bessere Informationen, damit sie ihre wirtschaftlichen Interessen schützen und bei der Modernisierung der Automobilindustrie in Richtung Klimaneutralität eine Führungsrolle übernehmen können. Darauf verweist der Berliner Thinktank Agora Verkehrswende auf Grundlage des Thesenpapiers „Kapital für den Wandel der Automobilindustrie“. Ratingagenturen sollten deshalb ihre Unternehmensbewertungen weiterentwickeln. Grundlage dafür sei, dass die Politik verpflichtende Vorgaben für die Berichterstattung von Automobilunternehmen formuliere. (Titel: Kapital für den Wandel der Automobilindustrie – © Agora Verkehrswende, NKI) weiterlesen…

Automobilindustrie bekommt eine Milliarde

Expertenausschuss legt Förderempfehlungen zum Zukunftsfonds Automobilindustrie vor

Die Vorsitzenden des Expertenausschusses zum Zukunftsfonds Automobilindustrie, Prof. Ina Schaefer und Prof. Jens Südekum, haben beim 6. Spitzentreffen Konzertierte Aktion Mobilität (KAM) am 18.08.2021 ihre Empfehlungen für die Ausgestaltung des Zukunftsfonds Automobilindustrie vorgestellt. Der Zukunftsfonds Automobilindustrie umfasst 1 Milliarde Euro für die Jahre 2021 bis 2025. Seine Einrichtung wurde auf der KAM Sitzung vom November 2020 beschlossen. In den zurückliegenden Monaten hat der Expertenrat in einem Arbeitsgruppenprozess die Empfehlungen für die Verwendung der Fördergelder erarbeitet – diese wurde gebündelt vorgestellt. weiterlesen…

Niedergang der Auto-Industrie muss gestoppt werden

Deutsche Umwelthilfe legt 12-Punkte-Plan für Klimaschutz und Arbeitsplätze vor

Die Dramatik des aktuellen Niedergangs der deutschen Automobilhersteller – der Schlüsselindustrie Deutschlands mit über 800.000 Arbeitsplätzen – zeigt sich nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an der nahezu kompletten Absage internationaler Autobauer für die ehemals weltgrößte Automesse IAA in Frankfurt. Innerhalb weniger Jahre sei diese zu einer regionalen Hausmesse für BMW, Daimler und Volkswagen zusammengeschrumpft. Die falsche Schwerpunktsetzung auf Klimakiller-Fahrzeuge führe nicht nur zur Absage anderer europäischer, asiatischer und innovativer US-Autobauer, sondern zeige auch das zunehmende Desinteresse internationaler Automärkte an den veralteten und übermotorisierten Verbrennern, so die DUH laut Pressemitteilung vom 20.08.2019. weiterlesen…

Deutsche fordern schnelle Verkehrswende und mehr Anstrengung der Automobilindustrie

„Dreamteam: Solaranlage auf dem Dach, Stromspeicher im Keller, Elektroauto vor dem Haus“

Die deutliche Mehrheit der Deutschen spricht sich für größere Anstrengungen im Verkehrsbereich für den Klimaschutz aus: 70 Prozent der volljährigen Bürger sagen, es brauche deutlich mehr Tempo bei der Verkehrswende, um die Klimaschutzziele zu erreichen. In der Pflicht sehen die Deutschen dabei allerdings nicht nur die Politik: Die deutsche Autoindustrie müsse bei der Verkehrswende mehr Gas geben, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, sagen 73 Prozent der Befragten. Das teilte der Bundesverband Solarwirtschaft auf Basis einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov am 13.05.2019 in Berlin mit. weiterlesen…

Hilfen für Auto-Schummel-Schlosser?

Regierung unter Druck

Einen „traurigen Offenbarungseid“ nannte Birgit Marschall in der Rheinischen Post die Tatsache , dass die Bundesregierung mit einem „Klimakabinett“ den Klimaschutz voranbringen will. Beim Thema Klimaschutz stehe die Bundesregierung wegen ihrer jahrelangen Untätigkeit unter wachsendem Druck – „wozu auch die erfreulichen Freitagsdemonstrationen der Schüler beitragen“ – sie sei „eine Getriebene“, Ihr Klimakabinett sei „nicht mehr ist als ein simpler Unterausschuss“. Er wurde am 20.03.2019 eingesetzt. Immerhin bekräftigte der Koalitionsausschuss, dass noch in diesem Jahr das Klimaschutzgesetz verabschiedet werden soll. Die Regierung will damit die rechtlich verbindliche Umsetzung der deutschen Klimaschutzziele für das Jahr 2030 doch noch voranbringen. weiterlesen…

Autoherstellern drohen Millionenstrafen

Wegen Nichterreichung der CO2-Ziele

Schon wieder eine Horrormeldung für die europäischen Autohersteller: „Wer Ende 2020 das CO2-Flottenziel der EU-Kommission reißt, muss mit hohen Strafzahlungen rechnen. Branchenweit werden nach einer aktuellen Prognose, die der Automobilwoche exklusiv vorliegt, fast vier Milliarden Euro Strafen fällig. Aktuelle Nummer eins im Negativ-Ranking: Der Volkswagen-Konzern“, schrieb Rebecca Eisert am 07.12.2018 in der Automobilwoche. Es folgen Daimler und BMW. weiterlesen…

Verbesserte Qualitätskontrolle für Brennstoffzellen

Bipolarplatten sind zentrale Komponenten von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren

Mit standardisierten Verfahren zur Messung physikalischer Parameter will ein Konsortium aus sechs großen deutschen Forschungseinrichtungen, darunter das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Brennstoffzellen-technologie den Weg zur Wettbewerbsfähigkeit ebnen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) geförderten Verbundvorhabens „BePPel“ (Bipolarplatten für Brennstoff-zellen und Elektrolyseure) sollen die von der Industrie geforderten Messstandards im Sinne einer verbesserten Qualitätsüberwachung bis September 2019 entwickelt und implementiert werden. (Foto: Bipolarplatte mit Flussfeld – © DLR) weiterlesen…

Deutsche Autobauer unter Klimazweiflern

Allianz der Klimaleugner in den USA – inklusive VW, BMW und Daimler

Weil die US-Autobauer die strengen US-Treibstoffverbrauchsregeln ab 2022 unterlaufen wollen, säen sie Klimazweifel – schreibt im Handelsblatt vom 18.05.2018 unter Berufung auf die New York Times. Mit von der Partie: Die deutschen Automobilhersteller Daimler, VW und BMW. In Deutschland treten sie scheinbar umweltbewusst auf und hätten zwar alle ehrgeizige Pläne für den Klimaschutz angekündigt (Daimlers Zetsche: „Ohne jeden Zweifel – wir Automobilhersteller stehen in der Verantwortung, wenn es darum geht, individuelle Mobilität, Klimaschutz und Luftreinhaltung in Einklang zu bringen“), doch in den USA agierten sie genau gegenteilig und propagierten Zweifel an der Klimawissenschaft. weiterlesen…

BUMB fördert…

…innovative Materialtechnologie mit 1,4 und Umformverfahren in der Autozulieferindustrie mit 1,3 Millionen Euro

Die Umicore AG & Co. KG, Hanau errichtet eine neuartige Produktionsanlage zur umweltschonenden Herstellung von Trimethylgallium (TMG). TMG wird bei der Herstellung von Halbleiterschichten benötigt. Das Pilotprojekt wird aus dem Umweltinnovationsprogramm mit gut 1,4 Mio. € gefördert. – Mit dem ressourcen- und energieeinsparenden Kaltumformverfahren „Variotempo“ der Allgaier Sachsen GmbH können bei der Produktion von Autokarosserien künftig bis 60 Prozent Gewicht eingespart werden – diesesVerfahren fördert das BUMB mit 1,3 Mio. €. weiterlesen…