61 Prozent unseres Trinkwassers…

…wird aus dem Grundwasser gewonnen

Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m3) Wasser für die öffentliche Wasserversorgung gefördert. Mit dieser Menge ließen sich mehr als zwei Millionen olympische Schwimmbecken füllen. Der Großteil des Wassers ist mit einem Anteil von 61 Prozent Grundwasser (3,3 Mrd. m3). Oberflächenwasser, also Wasser aus stehenden und fließenden Gewässern wie Seen, Talsperren und Flüssen, hat einen Anteil von 32 Prozent (1,7 Mrd. m3). Rund 7 Prozent des geförderten Wassers ist Quellwasser (0,4 Mrd. m3). Die hervorragende Qualität des Trinkwassers in Deutschland bestätigt das Umweltbundesamt regelmäßig durch die Bewertung mit der Note „sehr gut“. Soweit die Zahl der Woche des BDEW, die am 21.07.2020 bekanntgegeben wurde. weiterlesen…

Peru: Wasser in der Wüste


Nebelfängernetze

Die Wüste grün machen ist das Motto eines peruanischen Pilotprojekts: Die Bewegung Peruaner ohne Wasser (Peruanos sin agua) fängt mit Netzen nahe der peruanischen Stadt Tacna an der Grenze zu Chile Nebel ein, und gewinnt so in der trockenen Atacama-Region Wasser. Das in den Netzen kondensierende Wasser tropft in offene Halbrohre und fließt in Behälter. Die Initiatoren um Peruanos sin agua-Chef Abel Cruz Gutíerrez erwarten, dass sich mit einem Netz pro Tag bis zu 200 Liter Wasser sammeln lassen – für Trinkwasser und ökologische Landwirtschaft. weiterlesen…

Fracking belastet Trinkwasser


US-Untersuchung legt Schluss nahe

spiegelonline_logoEinem US-Forscher ist der Nachweis gelungen, dass Fracking in der Tat das Trinkwasser belasten kann. Die Studie des Wissenschaftlers Dominic DiGiulio ist Ende März 2016 im Fachmagazin “Environmental Science and Technology” erschienen – und besagt, dass das Grundwasser im 231-Seelen-Dörfchen EPA logoPavillon in Wyoming mit Fracking-Schadstoffen belastet ist, dass diese nach oben wandern und mit der Zeit die Trinkwasserbrunnen erreichen. Ein Bericht von Christoph Seidler auf SPIEGEL-Online. weiterlesen…