Freiwillige CO2-Kompensation

Wenn sich Treibhausgas-Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lassen, können sie zumindest durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden

Jeder Mensch hinterlässt einen CO2-Fußabdruck, in Deutschland sind das im Durchschnitt gut elf Tonnen CO2 pro Jahr. Durch klimabewusstes Handeln, beispielsweise weniger zu fliegen oder weniger tierische Produkte zu essen, lassen sich Emissionen vermeiden oder zumindest reduzieren. Für die verbleibenden Emissionen kommt als letzter Schritt deren Ausgleich in Betracht, auch Kompensation genannt. Das Umweltbundesamt hat am 23.07.2019 den UBA-Ratgeber „Freiwillige CO2-Kompensation durch Klimaschutzprojekte“ veröffentlicht. weiterlesen…

Gegen Grüne und Klimaschutz: Aus unspektakulären Zahlen werden schrille Schlagzeilen

Flugscham und Wahlverhalten

Eva Stegen in einem Blog der Freitag-Community
Gastbeiträge geben die Meinungen der Autorinnen und Autoren, nicht in jedem Fall die von Solarify wieder.
“Stehen Umfrage-Höhen-Flüge mit tatsächlichen Flügen im Zusammenhang?” fragte sich die Umweltaktivistin Eva Stegen und griff zum Telefon. Auslöser für ihre Aktion war ein gewohnt giftiger Tweet der AfD-nahen (und Vorsitzenden der AfD-Stiftung Desiderius-Erasmus) Ex-CDU-Frau Erika Steinbach, die am 21.05.2019 einem uralten Spiegel-Artikel (vom 21.11.2014!) zu neuer Bekanntheit verhalf: “Grünen-Wähler: Altbekannt, Wasser predigen und Champagner saufen. Auch in dieser Frage: Eine Heuchlerbande“ ätzte die Ex-Ober-Vertriebene (wobei das “jetzt” im Tweet dreieinhalb Jahre alt war, s.u.). weiterlesen…

Nur 10 Jahre bis zur Klimakatastrophe?

Lesehinweis auf die FR-Kolumne „Ökologisch“ von Verena Kern

Der Klimawandel schreitet voran. Die CO2-Emissionen müssen bis 2030 halbiert werden, um den Planeten noch zu retten; so hat es der Weltklimarat IPCC in seinem Sonderbericht zum 1,5-Grad-Ziel im vergangenen Oktober vorgerechnet. Vielleicht ist die Zeit sogar noch knapper, so dass nur zehn Jahre bleiben. Das bedrohliche Szenario bringt seit Monaten Kinder und Jugendliche zum Klimastreik auf die Straße. Sie fordern, dass sofort mit einschneidenden Maßnahmen begonnen wird. Viel spricht dafür, dass ihre Forderungen noch immer nicht radikal genug sind, weil die Zeit sogar noch knapper ist. weiterlesen…

Merkel: “Sehr umfassende Veränderung unserer Vorgehensweise”

Auszüge aus der Sommer-PK der Kanzlerin

In ihrer Sommerpressekonferenz am 19.07.2019 behandelte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Reihe von Themen, die Forschung, Nachhaltigkeit und Klima betreffen. Solarify hat die interessanten Abschnitte ausgewählt und Zwischentitel eingefügt. weiterlesen…

Neue INSM-Kampagne “12 Fakten zur Klimapolitik“

Fell: “Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln”

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Tochtergesellschaft des von den beiden Industrieverbänden BDI und BDA finanzierten Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, eine Lobbyorganisation, welche die Interessen der großen deutschen Konzerne vertritt, und von den Unternehmerverbänden der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall) finanziert wird, hat eine neue Kampagne gestartet: “12 Fakten zur Klimapolitik“. Der Klimaschutzexperte Hans-Josef Fell sieht die Initiative “klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet”.
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Drei Denkmodelle, die Klimaschutz und Profitabilität vereinen können

Eine klug ausgestaltete CO2-Steuer fördert Innovationen – wenn sie dem wirtschaftlichen Kreislauf kein Geld entzieht, sondern es in Klimaschutz lenkt.

Die Zeiten für eine engagierte Klimapolitik waren selten besser als heute. Der zivilgesellschaftliche Druck auf die Politik steigt kontinuierlich. Auch aus der Wirtschaft werden die Stimmen lauter, die verlässliche Rahmenbedingungen fordern, um ihre Unternehmen zu einer emissionsarmen Wirtschaft zu transformieren. Ein Gastkommentar im Handelsblatt vom 16.07.2019 von
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IG Metall, BUND und NABU:

Druck machen für eine ökologische, soziale und demokratische Transformation

Für eine “erfolgreiche Energie- und Mobilitätswende” wollen die drei Verbände IG Metall, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 10.07.2019 zufolge “gemeinsam drastisches Umsteuern vorantreiben”. Die Grundforderungen: “Unternehmen und Politik müssen endlich liefern; mit einer schwarzen Null ist die Energie- und Mobilitätswende nicht zu schaffen: effektive Klimaschutzpolitik zur Verringerung der sozialen Spaltung nutzen”. weiterlesen…

„Der CO2-Preis ist das Fundament“

Thorsten Lenck in der taz über Klimaschutz

Das politische Berlin nimmt die Klimakrise plötzlich ernst. Für Thorsten Lenck vom Beriner Thinktank Agora Energiewende gibt es Hoffnung – sofern eine CO2-Steuer kommt und das Autofahren teurer wird. Das Interview für dietageszeitung (taz) führt Bernhard Pötter. weiterlesen…

Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Klimaschutz-Umfrage: Junge Deutsche haben Angst vor Klimawandel

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird anscheinend von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Doch wie viele junge Menschen in Deutschland haben schon tatsächlich an einer Fridays for Future-Veranstaltung teilgenommen? Und ist die Jugend der Ansicht, dass diese Bewegung etwas bewirkt? Was tragen Jugendliche durch ihr eigenes Verhalten im Alltag selbst zum Klimaschutz bei? Welche Akteure nimmt die junge Generation in Sachen Klimaschutz in die Pflicht, und inwiefern traut man ihnen zu, dass sie das Klima retten? Diesen und weiteren Fragen ist das Markt- und Sozialforschungsinstituts SINUS im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bei jungen Menschen nachgegangen. weiterlesen…

SPD: Klimaschutz soll für alle bezahlbar sein

Zehn-Punkte-Papier

Die SPD hat am 27.06.2019 unter dem Titel “Klima schützen. Sozial. Gerecht.” einen Masterplan für einen sozial gerechten Klimaschutz vorgelegt. „Wir wollen in einen Wettbewerb der Ideen einsteigen“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Donnerstag. „Wir wissen doch alle: Wir müssen etwas verändern und es muss sozial fair sein,“ der Masterplan soll Antworten geben, wie Klimaschutz sozial gerecht gestaltet werden kann. Damit „gerade die Menschen mit kleinen, mit mittleren Einkommen nicht zusätzlich belastet werden“. Der BUND lobt und tadelt. weiterlesen…