Fit für die Energiewende?


Studie untersucht Flexibilität der Grundstoffindustrie in Bezug auf Stromangebot

Die Grundstoffindustrie, wie zum Beispiel Glashersteller oder Zementwerke, benötigt gut die Hälfte des industriellen Strombedarfs in Deutschland. Eine Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt Möglichkeiten auf, wie dieser Industriezweig seinen Stromverbrauch dem zeitlichen und örtlichen Angebot anpassen und damit Schwankungen bis hin zur sogenannten Dunkelflaute überbrücken kann. Angesichts des großen Energiebedarfs ist die Flexibilisierung dieses Industriesektors eine wichtige Stellschraube für ein stabiles Stromnetz mit einem angestrebten hohen Anteil an erneuerbarer Energie. Die Studie entstand im Rahmen des Kopernikus-Projektes SynErgie (siehe: solarify.eu//kopernikus-mammut-energie-forschungsprojekt) und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. weiterlesen…

EU-Vorschlag verfehlt Ziel


cep-Analyse der Regulierungspläne für EU-Strommarkt

Die Reform der EU-Energieagentur ACER (Agency for the Cooperation of Energy Regulators) und die Schaffung weiterer Einrichtungen sollen die Regulierung der grenzüberschreitenden Stromnetze und des Stromgroßhandelsmarktes verbessern. Nach Einschätzung des Centrums für Europäische Politik (cep), eigenen Angaben zufolge “der europapolitische Think Tank der Stiftung Ordnungspolitik”, verfehlen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Reform der EU-Energieagentur ACER und die Schaffung weiterer Einrichtungen ihr Ziel und sind unverhältnismäßig. Solarify dokumentiert in Auszügen. weiterlesen…

“Taten statt warten”


Klimaschutz: Greenpeace veröffentlicht Abschaltplan für Kohlekraftwerke

Wenn es um Ankündigungen für den Klimaschutz gehe, gebe Angela Merkel gern die Vorreiterin. Doch bei der Umsetzung hapere es. Nun leistete Greenpeace “Hilfestellung” und legte mit einer Studie von Energy Brainpool einen detaillierten Abschaltplan vor, der Kraftwerk für Kraftwerk vorzeichnet, wie Deutschland bis 2030 aus der Kohle aussteigen und die Klimaziele erreichen kann – ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden. weiterlesen…

Regierung: Stromversorgung ist sicher


Fünfter Monitoring Bericht “Energie der Zukunft”

Die Stromversorgung in Deutschland ist sicher. Diese Feststellung trifft die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung (18/10708) vorgelegten fünften Monitoring Bericht “Energie der Zukunft”. Die Energienachfrage sei jederzeit gedeckt, so dass ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleistet sei. “Auch im internationalen Vergleich gehört Deutschland mit einer konstant sehr hohen Versorgungsqualität zur Spitzengruppe”, heißt es weiter. Wichtigste Stromquelle sind inzwischen die erneuerbaren Energien, deren Anteil bei 31,6 Prozent am Bruttostromverbrauch liegt. weiterlesen…

DEBRIV: “These, Strom aus Großkraftwerken verstopfe Stromleitungen, nicht haltbar”


Bedeutung der synchronisierten Erzeugung für die Versorgungssicherheit

DEBRIV LogoIn einer Pressemitteilung des Bundesverbandes Braunkohle (DEBRIV) versucht dessen Sprecher George Milojcic die These zu widerlegen, Strom aus Großkraftwerken verstopfe die Stromleitungen: Wind- und PV-Anlagen bräuchten verlässliche Partner. Ohne synchronisierte Stromerzeugungsanlagen könnten die witterungsabhängigen Wind- und PV-Anlagen nicht betrieben werden. Ein jederzeit verfügbarer und regelbarer Kraftwerkspark müsse bereit stehen, wenn die Sonne nicht scheine und der Wind nicht wehe. weiterlesen…

PV + Batterie = neue Kombination


Bisher nur Einzelsysteme

TU Graz logo Energieversorgungssicherheit erfordert Unabhängigkeit von natürlichen Schwankungen Erneuerbarer Energiequellen wie Wind und Sonne. Daher ist die Kopplung von umweltfreundlichen Energiequellen mit zuverlässigen Energiespeichersystemen ein ebenso notwendiges wie bekanntes Konzept – so die TU Graz auf ihrer Webseite. Im FFG-Projekt SolaBat betritt sie wissenschaftlich kaum erforschtes Territorium: Photovoltaikzellen sollen in einem Gerät mit elektrochemischen Energie-Speichersystemen kombiniert werden. weiterlesen…

EU-Energie-Paket zu Effizienz und Versorgungssicherheit


“Auf dem Weg zur Energieunion” – Baake kommentierte

EU-Fahne an EU-Vertretung Berlin 20130220 Foto © Gerhard Hofmann Agentur ZukunftDie Europäische Kommission hat am 16.02.2016 ein Maßnahmen-Paket zur Energieversorgungssicherheit Europas mit Vorschlägen veröffentlicht, “um die EU für die weltweite Energiewende sowie für mögliche Unterbrechungen der Energieversorgung zu wappnen”. Einer Pressemitteiluing aus Brüssel zufolge geht es darin um die Überarbeitung der Gasversorgungssicherheits-Verordnung, um eine Versorgungsstrategie mit verflüssigtem Erdgas (LNG) und Gasspeichern sowie um die Umsetzung der Energiewende im europäischen Wärme- und Kältemarkt. Zudem schlägt die Kommission die Überarbeitung des Beschlusses zu energiebezogenen Abkommen zwischen Mitgliedstaaten und Drittstaaten vor. BMWi-Staatssekretär Rainer Baake nahm dazu Stellung. weiterlesen…

Baake: EU-Mitteilung zum Strommarktdesign “wichtiges Signal “

Die Europäische Kommission hat am 15.07.2015 mit ihrem Sommerpaket verschiedene energiepolitische Mitteilungen vorgelegt. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake hierzu: “Die Mitteilung der Europäischen Kommission zum Strommarktdesign ist ein wichtiges Signal und unterstreicht zugleich die Vorschläge, die wir in Deutschland mit dem Weißbuch Strommarkt am 3. Juli vorgelegt haben.” weiterlesen…

Schlaue Sensoren sichern stabiles Stromnetz

Elektrizitätskonzerne in den USA experimentieren mit neuen Sensor- und Kommunikationssystemen zur Überwachung des Stromflusses und um Defekte schneller zu lokalisieren, bzw. möglicherweise gar zu vermeiden. So waren Elektrizitätsarbeiter bereits in Pennsylvania in der Lage, wo der Stromversorger Orange & Rockland ein System des US-Elektronikkonzerns Tollgrade Communications Inc. einsetzt, Leitungsprobleme aufzuspüren und Reparaturmannschaften loszuschicken, noch bevor Kunden angerufen hatten. Das berichtet die New York Times. weiterlesen…

Gegenentwurf zu Oettinger

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Europäische Kommission in einem neuen Positionspapier auf, eine Strategie für eine nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. In dem englischsprachigen Papier „EU Energy Security Strategy – Tackling the causes, not just the symptoms“ spricht sich der BEE dafür aus, möglichst bald den Weg zu einem versorgungssicheren Energiesystem zu beschreiben, das die heimischen Erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt stellt. weiterlesen…